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200 Millionen Dollar: Russischer Milliardär steigt bei Uber ein [Startup-News]

200 Millionen Dollar: Russischer Milliardär steigt bei Uber ein [Startup-News]

Der Kaufpreis für das Fitness-Startup Runkeeper ist jetzt bekannt und ein russischer Milliardär steigt beim Taxi-Startup Uber ein: Die Startup-News zum Wochenstart.

200 Millionen Dollar: Russischer Milliardär steigt bei Uber ein [Startup-News]

(Foto: Uber)

85 Millionen Dollar: So tief greift ASICS für Runkeeper in die Tasche

(Quelle: Runkeeper)
(Quelle: Runkeeper)

Schon am Freitag haben wir von den Übernahmeplänen berichtet, die ASICS in Bezug auf das Fitness-Startup Runkeeper in die Tat umsetzen will. Jetzt ist auch die Kaufsumme durchgesickert: Stolze 85 Millionen US-Dollar bringt die japanische Sportmarke für 100 Prozent der Runkeeper-Anteile auf. Die entsprechende Vereinbarung könnt ihr bei BetaBoston einsehen.

Kostenlose Gründer-Datenbank: Relaunch für „StartupBrett“

Vor etwa einem Jahr haben wir euch die Seite StartupBrett.de vorgestellt, die Gründer Lukas Herbst als „schwarzes Brett für Deutschlands Startup-Szene“ etablieren will. Startup-Gründer können sich hier etwa einen kostenlosen Datenbank-Eintrag sichern und ihre SEO- und PR-Maßnahmen ankurbeln. Heute zieht Herbst eine positive Bilanz der ersten eineinhalb Jahre: Etwa 1.000 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz habe man vorgestellt und über hunderttausend Besucher an neue Produkte und Dienstleistungen herangeführt. Deswegen soll der Funktionsumfang von StartupBrett noch erweitert werden: Ab sofort kommen eine Stellenbörse, ein Affiliate-Programm und eigene Gründer-Kolumnen hinzu. Mehr lest ihr direkt bei StartupBrett.de.

Russischer Milliardär steigt bei Uber ein

Startup-News: Mikhail Fridman ist neuer Uber-investor. (Foto: letteronegroup / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Die Liste der am Fahrtenvermittler Uber beteiligten Investoren ist lang – unter anderem sind First Round Capital, Benchmark oder der chinesische E-Commerce-Riese Baidu mit an Bord. Jetzt hat der russische Milliardär Mikhail Fridman bekannt gegeben, über seinen Fonds LetterOne ebenfalls mit 200 Millionen US-Dollar bei Uber eingestiegen zu sein. Uber hat TechCrunch gegenüber bestätigt, dass es sich um ein neues, strategisches Investment handelt. Das Geld soll zur Festigung der Unternehmensposition in den umkämpften „Emerging Markets“, etwa China, Indien oder Osteuropa genutzt werden. Bei einer der letzten Finanzierungsrunden 2015 wurde der Wert von Uber schon auf 51 Milliarden US-Dollar geschätzt, es steht auch weiter an der Spitze der Milliarden-Startups im „Club der Einhörner“.

Das ist das neue Startup von Ex-Kreditech-CEO Sebastian Diemer

Erst im November hat Sebastian Diemer das von ihm gegründete Startup Kreditech verlassen, jetzt hat er schon das nächste Projekt am Start: Mit WirkaufendeinenFlug.de will er allen, die aufgrund von verspäteten oder ausgefallenen Flügen Ärger mit ihrer Fluggesellschaft haben, zu ihren Fluggastrechten verhelfen. Das Prinzip ist simpel: Nutzer können ihre Bordkarte oder sonstige Reisedokumente hochladen, das Startup prüft im Verbund mit einer Kanzlei den Anspruch und überweist, sofern es ihn für begründet hält, eine Summe von bis zu 400 Euro. Flugreisende sollen so schnell und unkompliziert an eine Entschädigung kommen. Aber auch als Investor und Startup-Berater will Diemer in Zukunft aktiver werden, wie er bei Gründerszene erklärt.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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2 Antworten
  1. von Entschädigungen am 16.02.2016 (10:15 Uhr)

    Vermutlich schön für die Juristen... Aktuell ist also sehr interessant welche vermutlich profitablen Startups gegründet werden während früher Cashburner-Ideen Zillionen bekamen.
    10% der Summe aber z.b. 50 Euro Mindestgebühr inclusive aller Kosten als Provision und den ganzen Rest an die Betroffenen fände ich besser.
    Und jeder Betroffene wird natürlich öffentlich im Internet über die Auszahlungen an alle anderen Fluggäste informiert. Denn gleiches gehört gleich entschädigt. 1.Klasse natürlich anders als 2.Klasse.
    Öffentliche Meldestellen hätte rot-grün einführen können. War wohl nicht so wichtig...

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  2. von Robert am 16.02.2016 (11:21 Uhr)

    Da die maximale Entschädigung bei 600 € liegt, zahlt wirkaufendeinenflug offenbar bis zu 2/3 der Entschädigung aus. (Könnte natürlich auch mal weniger sein als im Beispiel ...) Die etablierten Anbieter ziehen meistens 25% plus Mehrwertsteuer ab, man kriegt also 70,25%. Bin gespannt, ob die paar Prozent Unterschied für die Kunden ein Argument sind, auf die Entschädigung zu warten.

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