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Startup-Radar: Drei spannende Jungunternehmen des European Pirate Summit

Startup-Radar: Drei spannende Jungunternehmen des European Pirate Summit

Was haben „imagga“, „Stilnest“ und „Fast Forward Imagging“ gemeinsam? Die drei Namen bezeichnen jeweils ein Startup, das sich im Rahmen des vor Publikum beweisen musste – in unseren Augen durchaus erfolgreich.

Startup-Radar: Drei spannende Jungunternehmen des European Pirate Summit

Im Mittelpunkt des European Pirate Summit 2013 stand am gestrigen Dienstag ein knapp zweistündiger Startup-Contest. Zehn Gründer präsentierten ihre Unternehmen vor Publikum und einer dreiköpfigen Jury, die sie im Anschluss mit kritischen Fragen löcherte. Die interessantesten drei dieser zehn wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen. Unter ihnen auch einer der Gewinner der Startup-Pitches.

1. imagga: Technologie zur Bildverwaltung

Eine der vielen Technologien von Imagga. (Quelle: Slideshare)
Eine der vielen Technologien von Imagga. (Quelle: Slideshare)

Der Cloud-Dienst Imagga „hilft Unternehmen und Einzelpersonen bei der Organisation ihrer Bilder auf schnelle und kosten-effiziente Weise“, erklärt dessen Website. Auf dem European Pirate Summit präsentierte das bulgarische Startup ihre Technologien. Besonders eindrucksvoll: Das Auto-Tagging-Feature. Es erkennt automatisch bestimmte Bestandteile von Bildern (Farben, Objekte, Stimmungen) und „vertaggt“ sie dementsprechend. Einzelpersonen können große Bildergalerien dadurch deutlich leichter durchforsten und Stockfoto-Anbieter erhalten eine einfache Möglichkeit, ihre teilweise mehrere Millionen Bilder umfassenden Datenbanken automatisiert um passende Schlagworte anzureichern. Und damit nicht genug: Neben Auto-Tagging bietet imagga weitere Funktionen, beispielsweise automatisches Cropping visuell ansprechender Bildbestandteile sowie eine Suchfunktion zum Auffinden von Bildern mit ähnlichen Inhalten.

2. Stilnest: Exklusive Accessoires aus dem 3D-Drucker

Stilnest verkauft exklusive 3D-gedruckte Accessoires. (Screenshot: Stilnest.com)
Stilnest verkauft exklusive 3D-gedruckte Accessoires. (Screenshot: Stilnest.com)

Eine zunächst schräg anmutende Geschäftsidee wagt das Startup Stilnest: Über einen Onlineshop vertreibt das Berliner Jungunternehmen „jede Woche neue, kuratierte und 3D-gedruckte Accessoires“. Die exklusiv über Stilnest vertriebenen Kreationen stammen von ausgewählten Designern aus aller Herren Länder, die über eine Gewinnbeteiligung entlohnt werden. Stilnest kann die 3D-gedruckten Schmuckstücke erst nach der Bestellung produzieren – ein großer Vorteil gegenüber teurer und aufwändiger Vorproduktion.

3. Fast Forward Imaging: Eine Revolution der Produktfotografie?

Fast Forward Imagging will die Produktfotografie revolutionieren – ein durchaus profitabler Markt. (Screenshot: fastforward-imaging.com)
Fast Forward Imagging will die Produktfotografie revolutionieren – ein durchaus profitabler Markt. (Screenshot: fastforward-imaging.com)

Das Berliner Startup „Fast Forward Imaging“ plant nichts Geringeres als eine Revolution der Produktfotografie. Auf dem European Pirate Summit gewann das Jungunternehmen in der Kategorie „Closest to Treasure“. Insbesondere im E-Commerce kommt klassische Produktfotografie in fast allen Branchen zum Einsatz. Mehr Bilder bedeuten laut verschiedener Studien höhere Konversionsraten, erklärte Mitgründerin Anna Rojahn auf dem European Pirate Summit. Im Gegensatz zur klassischen Produktfotografie arbeite die automatisierte Soft- und Hardwarelösung von Fast Forward Imaging günstiger, schneller und effizienter als konkurrierende Produktfotografen. Ein bedeutender Hebel scheint hier offenbar eine Software, die fotografierte Produkte vollautomatisch vom Hintergrund löst. Die gesamte Bearbeitung der Bilder benötige dadurch nur halb soviel Zeit – in einigen Fällen sogar noch deutlich weniger, erklärte Rojahn. Neben dem wesentlich günstigeren Preis ein absoluter Vorteil für nahezu jeden Onlinehändler.

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