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Startup-Radar: Fünf spannende Jungunternehmen auf der CeBIT 2013

Beim Begriff „CeBIT“ denken viele vermutlich an IT-Boliden wie IBM, und SAP, an Business-Software und Hardware-Hersteller. In diesem Jahr finden sich aber außergewöhnlich viele spannende in den Messehallen und auf Podien. Wir stellen euch fünf davon vor.

Startup-Radar: Fünf spannende Jungunternehmen auf der CeBIT 2013

Ezeep - Drucken ohne Treiber

Wer unterwegs, bei auswärtigen Geschäftsterminen oder auf Messen schon mal etwas ausdrucken wollte, kennt das Problem. Am Laptop fehlt der richtige Treiber, will man vom Smartphone oder Tablet drucken ist man gleich völlig aufgeschmissen. Genau hier setzt Ezeep an. Das Berliner Startup hat eine Technologie entwickelt, die völig ohne Druckertreiber auskommt. Vom Desktop-Rechner oder Laptop druckt man über eine Web App, vom Smartphone oder Tablet über eine native App für iOS und . Einzige Voraussetzung: Das eigene Gerät muss sich im selben Netzwerk befinden wie der Drucker. Interessant ist Ezeep nicht nur für Messen und Hotels, sondern auch für Unternehmen, die das Drucken auf verschiedensten Druckern vereinfachen wollen. Aktuell befindet sich Ezeep in einer geschlossenen Beta-Phase. Auf der findet man Ezeep in Halle 6 am Stand J40/1.

Tado - Intelligente Heizungssteuerung

Das Münchner Startup Tado hat eine intelligente Heizungssteurung entwickelt, die auf eine Kombination aus zentraler Steuerungsbox und mobiler App setzt. Zentrales Element von Tado ist eine kleine Box, die mit der Heizungsanlage verbunden wird. Sie ersetzt ein bestehendes Wandthermostat oder wird direkt an der Heizung angebracht. Über den eigenen Internetzugang baut die Box eine Verbindung zum Smartphone auf, mit dem sich Tado steuern lässt. Der Clou dabei: Der Anwender muss seine Heizung nicht manuell regeln, sondern kann Tado dies automatisch regeln lassen. Das System merkt eigenständig, ob man gerade zuhause oder unterwegs ist und weiß anhand von Wetterdaten, ob es draußen kalt oder warm ist. Ob Tado zur eigenen Heizungsanlage passt, lässt sich über einen Kompatibilitäscheck herausfinden. Tado ist auf der in Halle 16 im code_n zu finden.

Protonet - Die Cloud-Box

Das Hamburger Startup Protonet hat sich zum Ziel gesetzt, den „einfachsten Server der Welt“ zu bauen, der „alle Vorteile der Cloud in einer Box“ vereint. Über eine eine browser-basierte Benutzeroberfläche bündelt Protonot Dienste für die Kollaboration, Kommunikation, File-Sharing, automatisierte Backups und auch die Virtualisierung komplexerer Anwendungen wie CRM, ERP oder Buchhaltungssoftware. Seit gut zwei Jahren arbeiten Ali Jelveh und Christopher Blum an Protonet und haben für ihre knallorangene Box auch schon mehrere Preise abgeräumt, zuletzt den Webfuture Award. Auf der CeBIT (Halle 9, Stand C08) zeigen die Gründer eine neue Version ihrer Box, die deutlich Leistungsfähiger sein soll. Auch erste Einblicke in die zukünftige Benutzeroberfläche gibt es zu sehen, die deutlich aufpoliert wurde und sich intuitiver bedienen lässt.

Elastic.io – die SaaS-Middleware

Wer schon mal mehr als einen SaaS-Dienst verwendet hat, kennt das Problem. Jeder Dienst hat seine eigene Datenhaltung, Daten zwischen verschiedenen SaaS-Diensten auszutauschen ist kompliziert bis unmöglich. Diesem Problem nimmt sich elastic.io an, indem es Cloud-Dienste miteiander verbindet und den Datenaustausch automatisiert. Bei Anbietern von Cloud-Lösungen rennen die Gründer Rico zu Knyphausen, Renat Zubayrov und Igor Drobiazko damit offene Türen ein. Integrationen gibt es bereits für zahlreiche Dienste, darunter FastBill, mite, Zendesk, Salesforce Dropbox und Google Drive. Aktuell befindet sich Elastic.io noch einer privaten Beta-Phase, für die man sich hier bewerben kann.

MakeMeDrunk – Cleverer Partyradar

Die Gründer des Startups mit dem offensiven Namen „MakeMeDrunk“ haben eine interessante App für Partygänger und Party-Veranstalter entwickelt. Ersteren zeigt die App, wo in der Umgebung gerade Partys stattfinden, welche zum eigenen Musikgeschmack passen und wie viel dort los ist. Veranstalter können über die App Gutscheine anbieten, bekommen Statistiken zur Anzahl der Gäste, derem durchschnittlichen Alter und den Zeiten, zu denen Gäste eingecheckt haben. Auf der CeBIT stellen die drei Grüner Marc Löricke, Mario Bruns und Johann Schröder ihre App vor, die auch optisch einen sehr guten Eindruck macht. Die App befindet noch in der Entwicklung und soll im Sommer 2013 gelauncht werden.

Startups auf der CeBIT

Die meisten Startups finden sich auf der CeBIT in Halle 16 bei code_n. Dort zeigen 50 Startups aus dem Bereich Mobilität, Energie und Smart Home, mit was sie die Welt verbessern wollen und können. Im Coworking Camp in Halle 17 gibt es neben 3D-Druckern und einem exemplarischen Coworking Space auch täglich Startup-Vorstellungen und die Gelegenheit, mit den Gründern ins Gespräch zu kommen. In Halle 6 präsentieren sich junge Unternehmen am Gemeinschaftsstand Junge Innovative Unternehmen.

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Eine Antwort
  1. von Jürgen am 07.03.2013 (16:25 Uhr)

    Interessanter Artikel! Start-Ups finde ich immer spannend, und diese scheinen wirklich was drauf zu haben.

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