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Startup-Steckbrief: Einfache und intuitive Online-Schichtenplanung mit easyPEP

Im und um das Netz bilden sich viele kleine Neugründungen. In unserem Startup-Steckbrief stellen wir euch wöchentlich einige interessante Projekte vor. Heute geht es um das easyPEP, das eine Schichtenplanung für Vorgesetzte und Mitarbeiter entwickelt hat, mit der man kollaborativ arbeiten kann. Im Interview steht uns Gründer und Geschäftsführer Sebastian Heindorff Rede und Antwort.

Startup-Steckbrief: Einfache und intuitive Online-Schichtenplanung mit easyPEP

Der Startup-Gründer und Geschäftsführer Sebastian Heindorff im Gespräch:

Das Team des Startup easyPEP: vl.
Das Team des Startup easyPEP: v.l.: Christina Müller, Kalle Saas, Sebastian Heindorff.

t3n.de: Sebastian, erklär uns doch mal easyPEP.

Sebastian Heindorff: Schichtplanung nervt und kostet unnötig viel Zeit – und Nerven. Mit easyPEP bieten wir die einfachste Lösung, um allen Menschen zu helfen, die Mitarbeiter und Aushilfen in Schichten planen müssen. Dabei gibt es einen Teil, bei dem es um die reine Planung geht und einen Teil, der am meisten Zeit und Nerven kostet: die Abstimmung, wer wann und wie mit wem arbeitet und wer einspringt, falls jemand ausfällt. Das bleibt meistens am Chef oder entsprechenden Stellvertretern hängen.

Weitere sinnvolle Features, die sich dann noch ergeben, sind zum Beispiel die übersichtliche Planung von Urlaub oder anderen Abwesenheiten, Auswertungsmöglichkeiten oder das Mitarbeitermanagement. Diese Funktionen haben wir schon integriert, so dass easyPEP noch ein bisschen mehr Zeit sparen kann.

t3n.de: Was habt ihr gemacht, bevor ihr easyPEP gestartet habt und wie seid ihr auf die Idee dazu gekommen?

Sebastian Heindorff: Kalle ist der Erfinder und Entwickler von easyPEP. In Berlin hat er 2010 in einer Bar gejobbt und es hat ihn genervt, dass er in die Bar gehen musste, um sich für Schichten einzutragen oder anzurufen, um zu checken, ob sich was am Plan verändert hatte. Daraufhin hat er im Internet nach einer passenden Lösung recherchiert. Als er nichts fand, hat er begonnen, selbst eine Lösung zu programmieren – easyPEP war geboren. Seitdem hat er neben anderen Programmieraufträgen immer weiter am Tool gearbeitet.

Ich hatte mich schon einige Zeit mit dem Thema Internet-Startups auseinandergesetzt und einige Ideen entwickelt. Da ich aber keine Ahnung von Programmierung hatte, habe ich ein bisschen herumgefragt, bis mir endlich Kalle über den Weg gelaufen ist – das war im Frühsommer 2011. Wir haben unsere Ideen zusammengeworfen und es war dann recht schnell klar, dass eine Online-Personalplanung wohl das meiste Potenzial hat. Durch meinen Studentenjob bei Red Bull hatten wir gute Kontakte in die Gastronomie und schnell die ersten Testkunden. Nach und nach konnten wir dann einige Finanzierungen gewinnen und easyPEP stetig weiterentwickeln und bekannter machen.

t3n.de: Wie sieht euer Konzept zur Monetarisierung von easyPEP aus? Womit wollt ihr Geld verdienen?

Sebastian Heindorff: Das Gute ist, dass wir schon Geld verdienen. Und zwar ist easyPEP ein SaaS-Modell, bei dem der Nutzer je nach Mitarbeiteranzahl und Anzahl der Standorte eine monatliche Abo-Gebühr bezahlt.

t3n.de: Was sind beziehungsweise waren für euch die größten Hürden bei der Gründung?

Sebastian Heindorff: Wirklich große Hürden mussten wir eigentlich gar nicht überwinden. Klar, wir haben die erste Zeit ohne Gehalt gearbeitet und auch mal eine etwas längere Zeit zwischen den Finanzierungen überbrücken müssen, aber da wir sehr schnell sehr positives Feedback bekommen hatten, war für uns eigentlich immer klar, dass das was wird. Da hilft uns sicher auch immer unsere Intuition, die uns Probleme einfach und pragmatisch lösen lässt. Großes Vertrauen in unser Team erfahren wir momentan auch auf Seedmatch.de, wo unser zweites Crowdfunding doch echt ganz gut läuft.

t3n.de: Was ist euer Alleinstellungsmerkmal? Warum sollten unsere Leser easyPEP unbedingt einmal ausprobieren

Sebastian Heindorff: Auf der einen Seite haben wir eine klare Vision, wie unsere Lösung sich anfühlen muss: einfach, intuitiv, locker in der Ansprache und immer gern genutzt von allen Beteiligten – dafür geben wir alles und das spiegelt sich auch in unserem Auftritt wieder. Wir haben sogar schon einige Kunden, die genau deshalb von einem unserer Konkurrenten zu easyPEP gewechselt sind.

Da wir wissen, dass vor allem die Abstimmung mit den Mitarbeitern, wer wann, wo und wie lange arbeitet, die meiste Zeit und die meisten Nerven kostet, haben wir die „Bewerbungsfunktion“ zur Abstimmung der Verfügbarkeiten eingebaut. Die Mitarbeiter sind also in den Prozess der Schichtplanerstellung einbezogen, dass kann kein anderes Tool. Und genau diese Funktion wirkt sich sehr motivierend auf die Mitarbeiter aus, die nehmen direkt an der Planung teil.

t3n.de: Wohin geht die Reise mit easyPEP? Was sind eure nächsten großen Baustellen?

Sebastian Heindorff: Aktuell haben wir eine englischsprachige Version von easyPEP online gestellt, die heißt Staffomatic.com – so hieß easyPEP früher schon, nur war der Name für den deutschen Markt nicht verständlich genug. Wir rollen Staffomatic also international aus und werden auch in weitere Sprachen wie Spanisch übersetzen. Dann steht der Relaunch unserer Website bevor und wir werden einen App-Shop etablieren, über den weitere Tools wie zum Beispiel eine Zeiterfassung inklusive Abrechnung der Mitarbeiter an easyPEP angedockt werden können. Unser Ziel ist es, die Prozesse, die mit Mitarbeitern zu tun haben, möglichst einfach, intuitiv und zeitsparend zu gestalten.

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