1. Ego
Das Ego der Nutzer spielt eine wichtige Rolle, daher sollte immer danach gefragt werden, ob eine Funktion das Selbstwertgefühl der Nutzer herabsetzen oder steigern kann. Wenn die Nutzer Inhalte veröffentlichen, sollten sie dafür eine Gegenleistung in emotionaler oder visueller Art erhalten, beispielsweise ein persönliches Showcase.
2. Simplizität
Im Bereich der Features kann weniger mehr bedeuten. Der Fokus sollte auf zwei bis drei Funktionen liegen, die dann weiter ausgebaut und verfeinert werden können, statt immer neue Funktionen zu entwickeln.
3. Entwickeln und veröffentlichen
Entwickler sollten Features veröffentlichen und dann beobachten, wie die Nutzer sie annehmen und verwenden, um sie dann entsprechend anzupassen. Zu häufig gehen die Entwickler schon vor der Veröffentlichung von bestimmten Verhaltensweisen der Nutzer aus. Doch die Nutzer zu verstehen, geht nur durch Beobachtung, nicht durch Vermutungen.
4. Pressearbeit
Es gibt einige Methoden, um in der IT-Presse Aufmerksamkeit für einen Dienst zu erregen. Wichtig ist beispielsweise ein Einladungssystem, das die Verfügbarkeit reduziert, denn: Alles, was für jeden offen steht, ist uninteressant. Wenn man gleichzeitig Blogger einlädt und auf entsprechenden Veranstaltungen Demos zeigt und mit einflussreichen Personen spricht, kann man eine sehr gute Berichterstattung erreichen.
5. Verbindung zur Community
Der Kontakt zur Community ist für einen anhaltenden Erfolg sehr entscheidend. Möglich sind dabei Podcasts, Launch-Partys und regelmäßige Community-Treffen, zu denen auch die Presse eingeladen wird. Der Kontakt zur Community sollte so eng sein, dass man selbst zum aktiven Mitglied wird.
6. Berater
Nicht alle Bereiche eines Startups können intern betreut werden. Für spezielle technische Fragestellungen, Marketing, Personalentscheidungen oder Unternehmensfragen sollten gute Berater gefunden werden, die auch bei der Finanzierung helfen können.
7. Die eigenen Nutzer zur Verbreitung nutzen
In Verbindung mit Social Network Features kann die eigene Nutzerbasis für eine weitere Verbreitung des Dienstes sorgen. Denkbar sind hier beispielsweise Facebook-Apps, die Nachrichten im Nutzer-Stream hinterlassen oder eine „Tweet This“-Funktion für Twitter.
8. Gibt es einen Nutzen für andere Dienste?
Wenn man es schafft, einen Wert für andere Dienste zu generieren, so ergeben sich schnell externe Verknüpfungen, die neue Nutzer mitbringen. Digg hat es beispielsweise geschafft, einen Digg-Button auf allen Seiten des Wall Street Journals zu platzieren.
9. Webstatistiken analysieren
Mit Webstatistik-Tools wie Google Analytics oder Piwik bekommt man sehr genaue Angaben über die Verhaltensweisen der Nutzer: Von wo kommen sie auf die Seite, welche Seiten schauen sie sich an und wo verlassen sie die Seite wieder. Diese Erkenntnisse lassen sich sehr gut für Optimierungen nutzen.
Video des Vortrags
Bildnachweise: Foto von Joi auf Flickr. Lizenz: CC BY. Illustration © Mauro Saivezzo, Fotolia.com








