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Startups

8 Ideen, die sich klassische Unternehmen bei Startups abgucken können

    8 Ideen, die sich klassische Unternehmen bei Startups abgucken können

(Foto: Shutterstock)

Startups bedienen sich nicht nur klassischer Methoden zur Unternehmensführung, sondern probieren gerne aus und gehen neue Wege. Davon kann sich so manches alteingesessene Unternehmen eine Scheibe abschneiden. 

1. OKR-Methode

Diese Methode ist durch große Tech-Unternehmen bekannt geworden, mittlerweile wurde sie aber von vielen Startups adaptiert und würde auch etablierten Unternehmen gut zu Gesicht stehen. OKR steht für „Objectives and Key Results“. Es handelt sich um eine Management-Methode, die von Intel-Mitgründer Andy Grove erfunden und von Investor John Doerr von Kleiner Perkins Caufiled & Byers schon 1999 bei Google eingeführt wurde. Ein Beispiel aus unserem Artikel über OKR macht deutlich, wie das Konzept funktioniert:

„Wie bei so viele effektiven Methoden, ist die Grundidee der OKR ganz einfach: Jedem Ziel (Objektive) werden messbare Schlüsselergebnisse (Key Results) zugeordnet. In regelmäßigen Abständen werden die Erfolge gemessen und neue OKR definiert. So wird eine vage, schwer zu greifende Vision (zum Beispiel: Borussia Dortmund soll ab 2015 auf Augenhöhe mit dem FC Bayern sein) konkretisiert. Denn die Schlüsselergebnisse für Borussia Dortmund könnten beispielsweise lauten:

  • Gewinn der Champions League 2015
  • Umsatz 2015 auf 500 Millionen Euro steigern

OKR werden aber nicht nur auf Unternehmensebene festgelegt, sondern ebenso für jedes Team und jeden Mitarbeiter „synchronisiert“.

Um diese Ziele zu definieren und im Blick zu behalten gibt es mittlerweile zahlreiche Tools, zum Beispiel orkhub, 7geeseperdoo oder statuspath.

2. Interne Vernetzung

teamevent teambuilding
In Startups wird großer Wert auf interne Vernetzung und Teambuilding gelegt. (Foto: Shutterstock)

In einem Startup ist das Team heilig. Mitarbeiter und Abteilungen enger zusammenzubringen, das bewerkstelligen Startups auf verschiedene Arten: dazu gehört die Nutzung von Social Intranets, Teambuilding-Maßnahmen und das räumliche Zusammenlegen von verschiedenen Abteilungen. Viele Startups geben ihren Mitarbeitern auch die Möglichkeit in anderen Abteilungen zu hospitieren. Das schult den Blick für das große Ganze und sorgt für mehr Verständnis untereinander.

3. Feedback-Kultur

In Startups herrscht in der Regel eine ausgeprägte Feedback-Kultur, sowohl intern, als auch extern. Neben den halbjährlichen oder jährlichen Mitarbeitergesprächen gibt es Monatsrückblicke und Stehmeetings zur Teambesprechung in denen Feedback zur aktuellen Lage und Arbeitssituation gegeben werden können.

Aber auch Kundenfeedback wird in Startups groß geschrieben. Viele Tech-Unternehmen „operieren am lebenden Patienten“ und entwickeln ihre Beta-Versionen mit Hilfe des Feedbacks der Community weiter. Zu dieser Feedback-Kultur gehört auch eine rege Kommunikation über die sozialen Netzwerke. Hier gilt es zeitnah, persönlich und mit Ahnung von der Sache, die Community einzubinden und auf sie einzugehen. Gerade das beherrschen auch viele große Brands noch nicht.

4. Erfolge feiern

startup unternehmensfuehrung
Auch kleine Erfolge sollte man zusammen bejubeln. (Foto: Shutterstock)

In Startups geht es am Anfang natürlich immer ums Überleben. Deswegen werden auch kleine Erfolge gefeiert – mal mit einem Grillfest auf der Terrasse, mal nur mit einer Flasche Sekt zum Feierabend oder einem gemeinsamen Applaus. Das motiviert und bringt das Team enger zusammen. In alteingesessenen Unternehmen ist nicht mehr jeder kleine Erfolg so elementar, in ihrer Gesamtheit sind aber auch die kleinen Erfolge das, was die Existenz des Unternehmens sichert. Warum also damit aufhören, sie zu feiern?

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2 Reaktionen
michaelkatzmann
michaelkatzmann

Viele sehr gute Ansätze die bis heute noch nicht wirklich durchgekommen sind. Vor allem im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen (Rückgrat der deutschen Wirtschaft) ist noch eine sehr traditionelle Sichtweise an der Tagesordnung.

Prinzipien aus dem Lean Start Up, OKR, usw. werden wohl noch eine Weile brauchen bis sie sich durchsetzten. Hier gilt es die Erfolge aus diesen Bereichen zu kommunizieren und mit guten Beispielen voran zu gehen.

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Johannes

Die Unternhemenskultur aus dem Silicon Valley schwappt nun immer mehr zu uns rüber. Eine gute Entwicklug, die sich, wie im Artikel beschrieben, nicht nur auf innovative Start-Ups konzentrieren sollte.

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