„Da entsteht ein riesiger Markt“, sagte Holm Friebe im Interview mit „tip Berlin“ und meinte damit Handgemachtes, Kleinserien und Manufakturprodukte. Passende Marktplätze wie Etsy oder DaWanda gibt es bereits. „Marke Eigenbau“ ist nun nach eigenen Aussagen „die Website zum Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion“ und zugleich Praxistest für das Sachbuch der beiden Gründer, in dem sich alles um Handgemachtes dreht.
Dieser Praxistest ist eindeutig bestanden, denn die Nutzer präsentieren auf der Website sehenswerte Produkte verschiedenster Art: von der Marmelade über Lampenschirme bis hin zu Fahrrädern und vegetarischer Salami. Auf diese Weise soll gezeigt werden, „wie vielfältig die Welt Marke Eigenbau ist“. Betont wird dabei von den Machern, dass die Website nur eine Drehscheibe für selbstgemachte Dinge sei und sich nicht am Verkauf der Produkte beteilige oder Provision erhalte.
Zum Hintergrund: Die Autoren und Gründer Holm Friebe und Thomas Ramge beschreiben in ihrem Buch die Revolution des Selbermachens anhand internationaler und nationaler Beispiele. Sie wollen damit zeigen, dass Handgemachtes als Produkt funktioniert und welche Chancen dahinterstehen.




