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Bekanntheits-Boost: 15 Websites für Dein Startup

Bekanntheits-Boost: 15 Websites für Dein Startup

Zu Beginn der Startup-Laufbahn bleibt neben der Umsetzung der eigenen Idee kaum Zeit für – dabei ist Aufmerksamkeit schon in der Frühphase der Produktentwicklung wichtig. Mit diesen Webseiten machen ihr Projekt in wenigen Schritten im Netz bekannt.

Bekanntheits-Boost: 15 Websites für Dein Startup
(Bild: © aluxum – iStockphoto.com)

Startups profitieren von frühzeitigem Nutzerfeedback

Für das erste eigene Produkt investieren Startups zu Beginn oft den Löwenanteil ihrer Zeit. Es wird designed, gecodet und geschraubt. Meistens bekommt davon aber fast niemand etwas mit. Ein verschenktes Potential – denn mit wenigen Handgriffen kann man das Projekt schon frühzeitig promoten und gegenüber künftigen Stakeholdern (Nutzer, Investoren, Entwickler, Journalisten) bekannt machen. Möglich wird das durch Präsenz auf populären Webseiten, die sich der Vermarktung neuer Gründungsideen verschrieben haben. Sie helfen auch dabei, erste Nutzer zu gewinnen und zu Problemlösern in der eigenen Produktentwicklung zu machen. So halten Startups das Risiko zu scheitern gering und können anschließend mit ruhigem Gewissen die Tech-Presse kontaktieren.

1. AngelList

AngelList ist die bekannteste Plattform für Startups. Dort tummeln sich Nutzer und potentielle Investoren. (Screenshot: AngelList)
AngelList ist die bekannteste Plattform für Startups. Dort tummeln sich Nutzer und potentielle Investoren. (Screenshot: AngelList)

Die bekannte Online-Plattform AngelList bietet Startups die Gelegenheit, sich vor Investoren, Entwicklern und potentiellen Kunden zu präsentieren. Populäre Ideen schaffen es auf die Hauptseite und machen sich so auch für erste Finanzierungen interessant.

2. Startup Bird

Startups mit Produkt und USP können sich kostenlos auf Startup Bird bekannt machen. (Screenshot: Startup Bird)
Startups mit Produkt und USP können sich kostenlos auf Startup Bird bekannt machen. (Screenshot: Startup Bird)

Startup Bird präsentiert neue Gründungsideen aus aller Welt. Startups müssen nicht mehr als eine kurze Beschreibung über ihr Produkt und USP angeben. Sind die Macher von Startup Bird überzeugt, stellen sie die Ideen auf der Hauptseite kurz vor und verweisen auf die Webseite des Startups. Der Eintrag kostet nichts.

3. Kickoff Boost

Einen „instant boost in traffic“ verspricht Kickoff Boost mit nur wenigen Klicks. (Screenshot: Kickoff Boost)
Einen „instant boost in traffic“ verspricht Kickoff Boost mit nur wenigen Klicks. (Screenshot: Kickoff Boost)

Die Plattform verspricht einen „instant boost in traffic“. Täglich präsentiert Kickoff Boost neue, interessante Produkte oder Smartphone-Apps auf der Hauptseite. Für den kostenlosen Eintrag muss nur eine Kurzinformationen über das Startup abgegeben werden.

4. BetaList

BetaList präsentiert ständig neue Ideen. Die eigene lässt sich mit einer ausführlichen Selbstbeschreibung kostenlos einreichen. (Screenshot: BetaList)
BetaList präsentiert ständig neue Ideen. Die eigene lässt sich mit einer ausführlichen Selbstbeschreibung kostenlos einreichen. (Screenshot: BetaList)

Die neuesten Startup-Ideen aus der Internetökonomie gibt es bei BetaList zu sehen. Startups können ihre Idee einreichen und bekommen im Idealfall ein Feature auf der Hauptseite. Interviews sind ebenfalls möglich. Der Service ist kostenlos, es werden aber ausführliche Formularangaben zum Projekt verlangt.

5. SideProjectors

Bei SideProjectors können Startups ihre Projekte vorstellen, aber auch zum Verkauf anbieten. (Screenshot: SideProjectors)
Bei SideProjectors können Startups ihre Projekte vorstellen, aber auch zum Verkauf anbieten. (Screenshot: SideProjectors)

SideProjectors versteht sich als „Marktplatz“ für Startup-Projekte. Das Portal stellt coole Ideen vor, bietet aber auch die Möglichkeit, nach Co-Gründern zu suchen oder das eigene Projekt zu verkaufen.

6. LaunchSky

Ideen auf LaunchSky werden fleißig kommentiert – das gibt Feedback. 19 US-Dollar kostet ein Eintrag. (Screenshot: LaunchSky)
Ideen auf LaunchSky werden fleißig kommentiert – das gibt Feedback. 19 US-Dollar kostet ein Eintrag. (Screenshot: LaunchSky)

„Pitch your app to a professional crowd“ – erhalte Feedback, Akzeptanz und Early Adopters, verspricht LaunchSky. Die auf der Plattform eingereichten Ideen können von Nutzern bewertet und kommentiert werden. So erhalten Entrepreneure einen ersten Akzeptanztest für ihre Idee. 19 US-Dollar kostet ein Pitch, der innerhalb von 24 Stunden geprüft wird.

7. CrunchBase

Mächtige Datenbank mit großer Reichweite. Das Startup-Verzeichnis von TechCrunch. (Screenshot: CrunchBase)
Mächtige Datenbank mit großer Reichweite. Das Startup-Verzeichnis von TechCrunch. (Screenshot: CrunchBase)

CrunchBase die Datenbank-Auskopplung des großen IT-Blogs TechCrunch. Mehr als 180.000 Startups sind eingetragen. Angesagte Startups werden bestenfalls auf der Hauptseite gelistet und können sich für Investoren, Coder und Nutzer bekannt machen.

8. Erli Bird

Für 149 Dollar gibt es einen Featured Artikel inkl. Platz im E-Mail-Verteiler. (Screenshot: ErliBird)
Für 149 Dollar gibt es einen Featured Artikel inkl. Platz im E-Mail-Verteiler. (Screenshot: ErliBird)

Die Plattform Erli Bird ist vor allem für Software-Startups interessant. Tausende von Tech-Interessierten sind auf der Webseite aktiv. Die legt Wert darauf, dass die Nutzer die Apps der Startups nicht nur ausprobieren, sondern auch Feedback zurückgeben. Ab 149 US-Dollar erhalten Startups ein Feature auf der Hauptseite und im E-Mail-Verteiler.

9. Bootstrappist

Mit einer interessanten Story bringen sich Startups in den E-Mail-Verteiler von Bootstrappist. (Screenshot: Bootstrappist)
Mit einer interessanten Story bringen sich Startups in den E-Mail-Verteiler von Bootstrappist. (Screenshot: Bootstrappist)

E-Mails erzielten bekanntlich die höchsten Konversionsraten. Bootstrappist beherzigt dieses Prinzip und bietet Startups im Tausch gegen eine gute Story einen Platz in seinem E-Mail-Verteiler an. Zu den Lesern gehören etwa 9.500 Coder und Entwickler.

10. Firespotting

Mehr als einen Link gibt es bei Firespotting für Startups nicht. Er führt aber auf die eigene Webseite. (Screenshot: Firespotting)
Mehr als einen Link gibt es bei Firespotting für Startups nicht. Er führt aber auf die eigene Webseite. (Screenshot: Firespotting)

Die wahrscheinlich puristischste Form des Startup-Marketings. Über Firespotting.com eingereichte Ideen werden auf der Seite gelistet – ohne nähere Beschreibung des Produkts. Dafür mit Direktlink auf die eigene Webseite.

11. Killer Startups

Killer Startups bietet ein Stufen-Modell für Startups an. Für 167 Dollar gibt es den Artikel in 48 Stunden. Zahlt man nichts, wartet man bis zu sechs Monate. (Screenshot: Killer Startups)
Killer Startups bietet ein Stufen-Modell für Startups an. Für 167 US-Dollar gibt es den Artikel in 48 Stunden. Zahlt man nichts, wartet man bis zu sechs Monate. (Screenshot: Killer Startups)

Das Blog interessiert sich für die Storys hinter einem Tech-Startup und stellt sie auf der Hauptseite vor. Dafür bietet Killer Startups eine Art Enterprise-Modell in drei Stufen an. Kostenlos-Nutzer warten wegen hoher Nachfrage bis zu sechs Monate auf ein Review. Schneller geht es mit der 167 US-Dollar teuren Speed-Option in 48 Stunden. Für 499 US-Dollar gibt es neben einem Feature auch einen Hintergrundbericht inklusive Interview.

12. The Startup Pitch

Gratis stellt Startup Pitch neue Ideen vor. Startups müssen dafür ihr Produkt erklären und die Zielgruppe bestimmen. (Screenshot: Startup Pitch)
Gratis stellt Startup Pitch neue Ideen vor. Startups müssen dafür ihr Produkt erklären und die Zielgruppe bestimmen. (Screenshot: Startup Pitch)

Kostenlos können Startups einen Kurzartikel auf der Hauptseite von The Startup Pitch erhalten. Dazu müssen Gründer nur einige wenige Informationen bereitstellen. Was macht mein Produkt? Warum wird es benötigt und für welche Zielgruppe ist es interessant?

13. Reddit

Auch auf Reddit tummeln sich Startups, die ihre Ideen und Projekte vorstellen. (Screenshot: Reddit)
Auch auf Reddit tummeln sich Startups, die ihre Ideen und Projekte vorstellen. (Screenshot: Reddit)

Auch die Diskussions-Plattform Reddit eignet sich dafür, das eigene Startup bekannt zu machen. In Rubriken wie /sideproject oder /startups können Projekte vorgestellt werden. Einträge sind kostenlos, werden aber entsprechend moderiert. Die Reichweite von Reddit ist enorm.

14. Gründerszene

Das Gründerszene-Magazin hat eine große Reichweite. Startups sollten sich deshalb in die Datenbank eintragen lassen. (Screenshot: Gründerszene)
Das Gründerszene-Magazin hat eine große Reichweite. Startups sollten sich deshalb in die Datenbank eintragen lassen. (Screenshot: Gründerszene)

Das führende Online-Magazin für die deutsche Gründerszene bietet eine umfangreiche Datenbank für Startups an. Die verhilft zwar nicht zu einem Artikel, kann vor dem Hintergrund von SEO aber mehr Traffic auf die eigene Seite bringen.

15. Deutsche Startups

Ein Eintrag in die Datenbank von Deutsche Startups ist ebenfalls kostenlos und kann für Traffic-Zuwachs sorgen. (Screenshot: Deutsche Startups)
Ein Eintrag in die Datenbank von Deutsche Startups ist ebenfalls kostenlos und kann für Traffic-Zuwachs sorgen. (Screenshot: Deutsche Startups)

Auch deutsche-startups.de bietet eine Datenbank an. Das Magazin gilt als eines der bekanntesten in der deutschen Gründerszene. Der Eintrag ist kostenlos, erfolgt aber erst, wenn die Redaktion über das jeweilige Startup berichtet. Wie wär's mit einer individuellen und überzeugenden Presseanfrage?

 

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7 Antworten
  1. von F. Stein am 09.10.2013 (11:11 Uhr)

    Hallo,

    finde den Ansatz der hier vermittelt werden soll sehr gut. Aber es sind zuviele ausländische Plattformen beschrieben. Für die meisten deutschen Startups macht das meiner Meinung nach nicht so viel Sinn.

    Bitte schreibt mal mehr über solche Portale und Plattformen, auf denen man sich als junges Unternehmen platzieren kann.

    Hier eine Empfehlung noch von mir: http://www.startups-im-internet.de & http://www.niiinja.de

    Dort muss man noch nicht mal eigene Texte schreiben, da der Autor sich selbst ein Bild vom Unternehmen macht und objektiv darüber berichtet. Es gibt auch einen entsprechenden Link. Also auch für die SEO nützlich.

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  2. von Alexander Hüsing am 09.10.2013 (14:27 Uhr)

    Wäre bei deutsche-startups.de wichtig zu erwähnen, dass Einträge in unsere Datenbank nur online gehen, wenn wir über das Unternehmen auch berichtet haben.

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  3. von sebastian.maier am 09.10.2013 (16:49 Uhr)

    Vielen Dank für die hilfreiche Auflistung! Einige der Seiten die Du hier auflistet kannten wir noch nicht. Danke dafür!

    Wir sind bei unserem Startup auch immer dabei unsere Bekanntheit zu vergrößern. Haben bisher mehr auf klassische Marketingmaßnahmen gesetzt. Ich fände es spannend zu hören, ob schon jemand mit den obigen Seiten Erfahrungen gemacht hat?

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  4. von Daniel Hüfner am 09.10.2013 (19:36 Uhr)

    Alexander:

    Danke noch mal für den Hinweis, habe den Passus abgeändert. Hoffe es passt jetzt so.

    Beste Grüße,

    Daniel

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  5. von Martin Banks am 10.10.2013 (00:09 Uhr)

    Es gibt noch ganz neu 9heroes die sich auf Startups in verschiedenen Städten spezialisieren.
    http://www.izigoo.com/9heroes . Momentan erst in Beta.

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  6. von StartupBrett am 20.09.2014 (11:23 Uhr)

    Speziell für den deutschen Startup Markt gibt es auch noch http://www.startupbrett.de

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  7. von DieProdukttestFamilie am 23.06.2016 (20:35 Uhr)

    Toller Artikel!

    Wir bieten übrigens Startups die Möglichkeit, ihr Produkt und Webseite mit einem Produktbericht auf unserem Blog vorzustellen und damit bekannt zu machen.

    Diese unkomplizierte Möglichkeit mehr Besucher zu generieren, wurde Im Artikel nicht erwähnt, weshalb wir diese Möglichkeit gern hier noch ergänzen möchten.

    Liebe Grüße
    DieProdukttestFamilie.de

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