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Startups Anonymous: Gründer plaudern im Schutz der Anonymität

Startups Anonymous: Gründer plaudern im Schutz der Anonymität

Auf Anonymous können Gründer Fragen stellen oder ein Geständnis zu ihrer persönlichen oder geschäftlichen Situation ablegen. Der Clou: Alles funktioniert vollständig anonym.

Startups Anonymous: Gründer plaudern im Schutz der Anonymität

Startups Anonymous. (Foto: Garry Knight / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Auf Startups Anonymous können sich Gründer im Schutz der Anonymität austauschen. (Screenshot: Startups Anonymous)
Auf Startups Anonymous können sich Gründer im Schutz der Anonymität austauschen. (Screenshot: Startups Anonymous)

Startups Anonymous: Das steckt hinter der anonymen Selbsthilfegruppe für Gründer

Viele Menschen haben Probleme damit, offen über Misserfolge oder Probleme zu sprechen. Das gilt letztlich auch für die Startup-Szene. Dabei könnte ein Wissensaustausch von Personen, die ähnliche Probleme haben oder hatten den Betroffenen durchaus helfen. Genau dafür wurde Startups Anonymous gegründet. Primär geht es darum, dass Gründer und Beschäftigte aus der Startup-Szene Fragen stellen können, die dann wiederum von Menschen mit einem ähnlichen Background und vergleichbaren Erfahrungen beantwortet werden.

Damit niemand eine falsche Scheu beim Formulieren oder Beantworten von Fragen verspürt, werden alle Nachrichten anonym eingestellt. Neben Fragen gibt es auf Startups Anonymous auch die Möglichkeit, einfach eine Geschichte aus dem Gründeralltag zu erzählen. Außerdem können die anonymen Nutzer der Seite ein „Geständnis“ ablegen und sich so Probleme von der Seele reden.

Startups Anonymous: Auch Geständnisse können auf der Seite anonym abgelegt werden. (Screenshot: Startups Anonymous)
Startups Anonymous: Auch Geständnisse können auf der Seite anonym abgelegt werden. (Screenshot: Startups Anonymous)

Startups Anonymous: Kaum jemand steht alleine mit einem bestimmten Problem da

Naturbedingt ist nicht jede Frage oder Antwort für jeden Leser gleichermaßen spannend. Aber wer beispielsweise sein Privatleben seit der Firmengründung mehr und mehr verkümmern sieht, der wird sich über Tipps von Menschen freuen, denen es ähnlich ging. Schon alleine die Erkenntnis, nicht der Einzige mit einem bestimmten Problem zu sein, kann oft schon enorm helfen. Und dabei ist es letztlich egal, ob es um Streitereien mit den Mitbegründern, finanzielle Nöte oder die eigenen Unsicherheiten geht.

Aufgrund der anonymen Natur von Startups Anonymous lässt sich natürlich nicht bestimmen, ob die dort gemachten Angaben tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Dennoch könnte es ein guter Anlaufpunkt für problemgeplagte Gründer sein. Selbst wenn die Antworten der Nutzer dort nicht helfen, könnte es ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Denn nur wer sich seine Probleme eingesteht, kann sie auch lösen.

via pando.com

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5 Antworten
  1. von Qualitäts-Journalisten am 23.01.2015 (11:05 Uhr)

    Ja. Sowas bräuchte der Journalismus schon ewig.
    Man müsste anonym Informationen mitteilen können. Z.b. das der Geschäftsführer wechselt oder ein Top-Boni-Manager dort nicht mehr arbeitet. Sowas sind oft öffentliche Daten die auch im Handelsregister oder Geschäftsbericht stehen. Aber die Informanten wollen natürlich nicht existenzvernichtet werden nur weil sie die Wahrheit outen. Journalisten scheinen am Schutz der Informanten oft wohl nicht besonders interessiert zu sein. Denn was man nicht weiss (den Namen des Informanten), kann man nicht verraten.

    Es gibt auch keinen Grund, bei solchen Startup-Problemen jeden mit Namen und Privatadresse nennen zu müssen. Wichtig wäre clean-ness also das anonyme Beiträge drübergecheckt wird und erst dann freigeschaltet werden. Sonst endet das in den üblichen hate-foren wo kaum konstruktiv Informationen ausgetauscht werden sondern Bezahlposter und ähnliches die guten Postings durch Rauschen unwirksam machen.
    Man ist ja nicht beim Parteitag wo man alles was der Chef sagt, gut finden muss. Anonyme Aussagen sind somit genau so viel wert wie die Aussagen von Cash-Burner-Subventions-Sammler-Kings.

    Solche Foren-Sorten sollte es auch für Freiberufler usw. geben.

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  2. von Iris Kombeny am 23.01.2015 (11:34 Uhr)

    Zwar keine Lösungen für großen Problemen aber für Start-Ups die selbst ihre Press Relations verwalten ganz praktische Tools: https://www.1min30.com/?p=17559

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  3. von funflirt.de am 23.01.2015 (23:54 Uhr)

    Das ist eine sehr gute Sache!

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  4. von Qualitäts-Journalisten am 24.01.2015 (13:55 Uhr)

    Nachtrag: Aufgrund der Sprache leider wohl nur für US und vielleicht England relevant.
    Hier sind die Probleme meist wohl andere.
    Auch bei gleichen Problemen wie "wer finanziert die nächste Runde" sind aufgrund anderer Regularien andere Lösungen angesagt.

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