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Startups: Die Don’ts in eurem Blog

Startups: Die Don’ts in eurem Blog

Viele bloggen über ihre Gründung. Detailliert beschreiben sie alles von der Idee über die Umsetzung bis zum Launch. Doch nicht jeder Startup-Blog ist gut gemacht. Hier ein paar der häufigsten Fehler und zum Bessermachen.

Startups: Die Don’ts in eurem Blog
Startup-Blogs. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)
Ein Blog: das Herzstück der externen Kommunikation. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)
Ein Blog: das Herzstück der externen Kommunikation. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)

Von der Idee zur Gründung - für einige Startups ein langwieriger Prozess, für andere ein Rausch der Ereignisse. Oft ist ein das Marketing-Instrument der ersten Stunde und auch der ersten Wahl. Das eigene Blog kostet fast nichts und sorgt dafür, dass euer Startup in Suchmaschinen gefunden wird. So können Interessierte beispielsweise über eure Fortschritte informiert werden. Dank Crowdsourcing könnt ihr wertvolle Anregungen erhalten. Und auch bei Crowdfunding-Kampagnen ist das Blog hilfreich, um über die Entwicklung des Projekts zu berichten. Nach dem Launch wird dann oft noch regelmäßig über den Firmenalltag „danach” gebloggt. Doch warum sind manche Startup-Blogs erfolgreich und manche nicht?

1. Nicht erklären, sondern palavern

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Vermeintlich lustige Geschichten aus eurem Alltag als Gründer gehören zwar irgendwie zum guten Ton, damit es menschelt. Wer sich für euer Startup interessiert, will aber wissen, warum ihr das alles macht. Also: Was kann euer Produkt oder wem nutzt eure Dienstleistung? Kann der Leser im Blog etwas lernen, was ihm im Alltag nutzt? Gebt allgemeine Tipps, nicht nur auf euer Produkt bezogen.

2. Keine eigenen Inhalte

Auf fremde Inhalte verweisen kann jeder. Doch da ihr diese nicht einfach bei euch ins Blog kopieren dürft, müsst ihr auf diese Seiten verlinken. Wer es dann zu euch geschafft hat, ist auch gleich wieder weg. Ihr macht mit dem Startup euer eigenes Ding, also erstellt auch eigene Inhalte. Wer absolut kein Talent dafür hat, kann auch Dienstleister beauftragen.

3. Startups sind nicht der Nabel der Welt

Auch wenn das Blog in erster Linie dem Marketing für euer Startup dient, denkt daran: Ihr seid nicht alleine auf der Welt. Schreibt nicht nur über euch selbst und wie toll euer Produkt oder eure Dienstleistung ist. Wechselt in die Persektive potenzieller Kunden. Was haben die davon, dass es euch gibt? Lasst eure Kunden zu Wort kommen. Gebt Beispiele wofür sich euer Produkt eignet.

4. Keine integrierten Sharing-Buttons

Die Social-Media-Landschaft ist groß. Im Rahmen der Social-Media-Strategie müssen Verantwortliche relevante Netzwerke identifizieren. (Quelle: ethority)
Die Social-Media-Landschaft ist groß. Im Rahmen der Social-Media-Strategie müssen Verantwortliche relevante Netzwerke identifizieren. (Quelle: ethority)

Einfach losbloggen, irgendwer wird euch schon finden. Klar, dass diese Strategie in Zeiten der Social Media nicht funktionieren. Links verteilen sich heute durch Likes und Tweets. Und weil niemand einen Link von einem Browser-Fenster ins nächste kopiert, sollte es in eurem Blog die Buttons zum Teilen in die gängigsten sozialen Netze geben. Natürlich könnt und solltet ihr selbst auch selbst in einigen dieser Netzwerke präsent sein. Aber gebt euren Inhalt nicht komplett zu Facebook und Co, sondern streut dort nur die Links zu eurem Blog. Wenn ein Leser alles Wissenswerte schon auf Facebook erfährt, hat er keinen Grund mehr, auch euer Blog zu lesen.

5. Selten bloggen

Bedenkt, dass euer Blog gefüllt werden muss. Regelmäßig. Vielleicht nicht jeden Tag, aber ein oder zwei mal pro Woche ist ein Minimum. Wenn ihr mitten in der Gründung seid, werdet ihr zig Dinge erleben, die einen Beitrag Wert sind. Leser und Investoren lieben Transparenz und wenn ihr von auftretenden Problemen schreibt, erhaltet ihr vielleicht Tipps und Hinweise, wie ihr lösen könnt.

via wakeupcoffee.tumblr.com

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Eine Antwort
  1. von Jan am 06.12.2013 (15:00 Uhr)

    Schöne Zusammenfassung. Allerdings scheinen mir das weniger richtige "Don'ts" als eher 5 Punkte, die Start-Up zusätzlich gerne mal vergessen, wenn es um den eigenen Blog geht. Denke da vor allem an Blogs, die nach geraumer Zeit nur noch sehr selten neue Beiträge bekommen.
    Trotzdem danke! :)

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