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Startups

Startups richtig führen: 3 wegweisende Tipps vom Twitter-Chef persönlich

    Startups richtig führen: 3 wegweisende Tipps vom Twitter-Chef persönlich
Costolo: Verbindlichkeit, Selbstüberzeugung und Transparenz. (Foto: Joi / flickr.com)

Gute Unternehmensführung kann sich vor allem für junge Startups nachhaltig auszahlen – doch will sie auch gelernt sein. Nur gut, dass Twitter-Chef Dick Costolo die Chance genutzt hat, seine Erfahrungen mit Teilnehmern der aktuell in San Francisco stattfindenden „Disrupt“-Konferenz zu teilen. Drei Tipps mit Signalwirkung.

Startups führen: Wer's nicht richtig macht, riskiert viel

Als Dick Costolo am Montagnachmittag die Bühne der „Disrupt“-Konferenz betritt, ahnt man, was kommen könnte. Vermutlich spricht er über sein Unternehmen, untermauert die Pläne für einen baldigen Börsengang des populären Kurznachrichtendienstes. Wie das eben viele so tun auf solchen Veranstaltungen. Am Ende wird er das Wort „Twitter“ nicht einmal den Mund genommen haben. Doch weit gefehlt. Stattdessen erteilt er dem anwesenden Tech-Nachwuchs eine Lektion – in guter Unternehmensführung. Denn auf die komme es an, wie er sagt. Wer sich mit ihr nicht auseinandersetzt, erlebt im eigenen Unternehmen schnell soziale „Dysfunktionen“. Und weil sich die im Nachhinein nur schwer beheben lassen, sollten besonders junge Selfmade-CEOs die folgenden Grundsätze guter Unternehmensführung beherzigen.

3 Tipps für die nachhaltige Führung von Startups

  1. Versuch nicht, dir Freunde zu machen: „Kümmer dich um Deine Mitarbeiter, aber kümmere dich nicht darum, was sie über Dich denken“, erklärt Costolo. Wer das eigene Unternehmen so steuert, dass die Entscheidungen per se konform mit der Meinung anderer sind, begebe sich auf den „Pfad des Ruins“. Das sei zwar leichter gesagt als getan, dennoch sollten sich Führungsverantwortliche nicht vor unliebsamen Entscheidungen scheuen. „Bleibt verbindlich und bestimmt in dem, was für das Unternehmen zu tun ist“, appelliert Costolo.
  2. Nimm Dir schillernde CEOs aus dem Valley nicht zum Vorbild: Keine Region der Welt hat mehr bekannte Tech-Persönlichkeiten hervorgebracht als das kalifornische Startup-Mekka im Silicon Valley. Kein Wunder, dass viele schnell nach entsprechenden Patentrezepten suchen. Doch Dick Costolo warnt: Solche Personen seien sich stets treu geblieben und heute nicht anders als noch vor zehn Jahren. Im Klartext heißt das: „Lernt zu verstehen, dass es viele unterschiedliche Wege zum Erfolg gibt.“
  3. Sei immer transparent: Vom Vertrauen der eigenen Mitarbeiter hängt ein Großteil des unternehmerischen Erfolgs ab. Startup-Gründer sollten deshalb von Beginn an offen und ehrlich gegenüber ihren Mitstreitern auftreten. Wer das nicht tut, riskiert viel. „Vermutlich glauben Sie, dass ihre Mitarbeiter sich mit Notlügen zufrieden geben. Doch glauben Sie mir, Mitarbeiter lassen sich nicht zum Narren halten“, sagt Costolo. Stattdessen sollten Sie ihre Entscheidungen und Kritik immer transparent kommunizieren. Nur so haben CEOs das Vertrauen ihrer Mitstreiter sicher.

Und was haltet ihr von Costolos Tipps? Hat der Twitter-Chef Recht?

via mashable.com

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