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Startups

Dieser Guide zeigt dir, was du noch nicht über Investoren wusstest

Wie geht man mit Investoren um? (Foto: Shutterstock)

Paul Grahams legendärer Aufsatz „The Hacker’s Guide to Investors“hat in der Startup-Szene bis heute Gültigkeit. Jetzt gibt es ihn für die eher visuellen Lerner auch als Infografik.

„Die Welt der Investoren ist den meisten Hackern fremd.“

„Das Gefährliche an Investoren ist, dass Hacker nicht merken, wie wenig sie eigentlich über diese seltsame Welt wissen.“

Diese Beobachtungen haben den Programmierer, Autor und Investor Paul Graham schon 2007 dazu gebracht, aufzuschreiben, was Hacker – und alle anderen, die ein Tech-Startup mit der Hilfe externer Geldgebern aufziehen wollen – über Investoren wissen müssen. Sein „Hacker’s Guide to Investors“ hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet, und auch wenn wir getrost davon ausgehen können, dass sich die Kommunikation zwischen Gründern und Investoren im Tech-Sektor seit 2007 deutlich verbessert hat, besitzt er in weiten Teilen noch heute Gültigkeit.

„Hacker’s Guide to Investors“: 23 nützliche Tipps rund um Business Angels und VCs

In seinem Essay schildert Graham nützliche Erkenntnisse, die er aus seiner Zusammenarbeit mit Business Angels und VC-Firmen sowie seiner eigenen Tätigkeit als Investor gewonnen hat.

„Verhandlungen über Investments können sehr persönlich werden.“

 Er erklärt, dass die meisten Investoren eher öffentlichkeitsscheu seien, dass Unternehmensbewertungen Fiktion und von den Gründern daher eher zu vernachlässigen seien und dass es kein Beinbruch sei, wenn einer oder mehrere Investoren zunächst eine Absage erteilten. Er räumt auch mit einigen Vorurteilen bezüglich der Geldgeber auf: Investoren seien nicht kühl und von finanziellem Kalkül beherrscht, sondern im Gegenteil oft emotional – warum, könne er sich auch nicht genau erklären, aber: „Verhandlungen über Investments können sehr persönlich werden.“

Einige Dinge, die Graham beschreibt, haben sich sicherlich im Lauf der Jahre ein wenig gewandelt. So erklärt er, dass Investoren in der Regel kein Technologieverständnis haben und sich daher eher am Status quo – also erfolgreichen Gründern und bereits erkennbaren Trends – orientieren. Heute zeigt eine ganze Reihe von Tech-VCs, dass diese Beobachtung nicht mehr uneingeschränkt zutrifft. Auch seine Aussage, dass jeder Gründer Investoren brauche, um erfolgreich zu sein, lässt sich heute wohl nicht mehr so halten – wie Graham schon 2007 prophezeit hat, sind die Kosten von Startup-Gründungen gesunken und es gibt heute mehr Finanzierungs-Optionen für Gründer.

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Der „Hacker’s Guide to Investors“ als Infografik

In jedem Fall ist sein Aufsatz eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die vor allem Tech-Startup-Gründer garantiert klüger zurücklässt als zuvor. Und letztlich zählt schließlich jedes Missverständnis, das sich vermeiden lässt. Gut, dass das Startup-Blog „Funders and Founders“ Paul Grahams Investoren-Guide für Hacker jetzt als Infografik aufbereitet hat, so dass auch die visuellen Lerner und alle, denen die Zeit fehlt, um den langen Aufsatz zu lesen, etwas von seiner wertvollen Analyse haben.

Zum Aufrufen der Grafik klickt einfach auf den unten stehenden Ausschnitt.

Der „Hacker’s Guide to Investors“ von Paul Graham als Infografik von Funders and Founders.
Der „Hacker’s Guide to Investors“ von Paul Graham als Infografik von Funders and Founders.

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Eine Reaktion
Die Sprache des gegenüber sprechen
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Interessant wäre sowas von einem deutschen Steuerberater über Europa-Gründer. In USA sind die wichtigsten Kennzahlen angeblich immer viele viele Kunden und dickes Kundenwachstum und irgendeine Idee zur Monetarisierung.
Hier hingegen muss man wohl einen (patentierbaren) Prototyp haben und nahezu Null Cash burnen.

Wie man an Shark Tank und anderen Serien sieht, "isst der Bauer nichts was er nicht kennt". Die haben ihre eingefahrenen Erfahrungen und bewerten Firmen nur danach. Ist ja auch deren Geld auch wenn man es höher besteuern sollte weil Cashburner oft Nachteile für die Gesellschaft (Mietraum-Verteuerung, niedrigere Lebens-Einnahmen, vermutlich wenig Steuer-Zahlungen, hohe Insolvenzquote ...) haben.
Man könnte im Internet berichten, worauf der Investor Wert legt. In USA gilt das als Meinungsäußerung, hier wird man vielleicht abgemahnt und kann danach vielleicht 1-Euro-Jobs machen.

Ein Gründer von ich glaube Steganos und Aki-Aka hat mal im Startup-TV über Investoren und Einzel-Interessen berichtet. Das Video sollte vermutlich zu finden sein.

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