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State of the Web 2012: Die Trends des Jahres

State of the Web 2012: Die Trends des Jahres

In ihrem Bericht „State of the Web 2012“ zum Jahresende zeigt Mary Meeker wieder einmal eindrucksvolle und sehr interessante Zahlen zum aktuellen Stand des Webs, aus denen sich sehr schön die des Jahres ableiten lassen.

State of the Web 2012: Die Trends des Jahres

State of the Web 2012: Die Zahl der Internetnutzer wächst jährlich um 8 Prozent

©iStockphoto.com/VCTStyle

Wie immer zum Jahresende mehren sich die Veröffentlichungen, die eine Bilanz der letzten 12 Monate anbieten. Besonders interessant sind dabei die Berichte, die sich nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen, sondern gleichfalls einen Ausblick auf die nahe Zukunft zulassen und Entwicklungen langfristig betrachten. Was hat also das Jahr 2012 so geprägt, dass davon auch Trends für 2013 übrig bleiben?

Eine dieser Berichte stammt von Mary Meeker, die sich als Partner von Kleiner Perkins um die Internet Trends kümmert. Regelmäßig veröffentlicht sie Zahlen, die als „State of the Web“ einen schönen Überblick zum Status Quo im Internet geben. In der 88 Seiten starken Präsentation finden sich zahlreiche nützliche Informationen, die den Entwicklungsstand des weltweiten Internets widerspiegeln.

State of the Web: Der Mobile-Traffic steigt weiter stark an (Bild: Kleiner Perkins).

10 wichtige Aussagen zum State of the Web 2012

  1. Die Zahl der weltweiten Internetnutzer wächst kontinuierlich weiter, im letzten Jahr um 8 Prozent.
  2. Die Verbreitung von Smartphones wächst in 2012 um 42 Prozent.
  3. Smartphones machen dennoch bislang nur 17 Prozent des gesamten Handymarktes aus.
  4. 29 Prozent der erwachsenen US-Bürger besitzen ein eigenes Tablet oder einen E-Reader.
  5. Das iPad liegt an der Spitze der Weihnachtswünsche: 48 Prozent der amerikanischen Kinder wünscht sich eins, 36 Prozent wollen das iPad mini.
  6. Der Anteil des mobilen Traffics beträgt global 13 Prozent, Tendenz steigend.
  7. In Indien hat der mobile Traffic schon den Desktop-Traffic überholt.
  8. Mobile Apps haben 2012 etwa 19 Milliarden US-Dollar eingespielt, zwei Drittel davon über die App selbst, ein Drittel über Ads.
  9. Am Black Friday wurden 24 Prozent der Einkäufe über mobile Geräte getätigt. Der Anteil der Besitzer von iOS-Geräten war dabei um den Faktor 4 höher als der der Android-Nutzer.
  10. Mobile vs. Desktop: iOS und Android kommen bei den verkauften Geräten aktuell auf 45 Prozent Marktanteil, Windows nur noch auf 35 Prozent.

Besonders interessant sind zudem noch die vielen Vergleiche von früher und heute in vielen Bereichen wie der Wissensorganisation, der Informationsbeschaffung, der Fotografie, der Telefonie oder der Art wie wir heute Notizen anlegen und verwalten. Viele weitere Denkanstöße zum Wandel von der analogen zur digiatalen Gesellschaft gibt es in der Präsentation.

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Eine Antwort
  1. von Nikolai am 06.12.2012 (11:27 Uhr)

    Einige sehr spannende Zahlen dabei, aber die 10. Folie haut mich vom Hocker. Hat es wirklich 7 Quartale, sprich 21 Monate, sprich fast zwei Jahre gedauert, bis Android (und genau genommen auch iPhone) anfingen mehr oder weniger deutlich zu wachsen? Irgendwie kam mir die Markteinführung sehr viel schneller vor...

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