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Alles nur Steueroptimierung? Mark Zuckerberg erklärt, warum er sein Vermögen nicht in eine Non-Profit steckt

Alles nur Steueroptimierung? Mark Zuckerberg erklärt, warum er sein Vermögen nicht in eine Non-Profit steckt

Die Ansage, 99 Prozent seiner Facebook-Anteile zu spenden, bescherte dem Gründer heftige Kritik. Denn Mark Zuckerberg startet für die Initiative keine Non-Profit-Organisation, sondern eine Gesellschaft. Jetzt erklärt er sein Vorgehen selbst.

Alles nur Steueroptimierung? Mark Zuckerberg erklärt, warum er sein Vermögen nicht in eine Non-Profit steckt

Zuckerberg kontert Vorwürfe

Mark Zuckerberg spendet den Großteil seiner Facebook-Anteile für gemeinnützige Zwecke. Mit dieser Nachricht zog der Unternehmenschef Anfang dieser Woche die Aufmerksamkeit auf sich. Neben vielen Befürwortern rief diese Entscheidung auch Kritik hervor. Denn die „Chan Zuckerberg Initative“ ist nicht als Non-Profit-Organisation gestaltet, sondern als Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zuckerberg wolle doch nur hohe Steuerzahlungen vermeiden, lautete der Tenor.

Zuckerberg ließ diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen und meldete sich am Donnerstag aus der Babypause. Mit der Gesellschaft wolle er Einschränkungen umgehen, die eine traditionelle Non-Profit-Foundation hat: „Es erlaubt uns, Non-Profit-Organisationen zu finanzieren, private Investments zu tätigen, sowie an politischen Debatten teilzunehmen.“ Non-Profits in den USA dürfen hingegen kein politisches Lobbying betreiben oder in profitorientierte Initiativen investieren.

(Screenshot: Mark Zuckerberg)
Mark Zuckerberg unterbricht seine Babypause, um die „Chan Zuckerberg Initiative“ zu erklären. (Screenshot: Mark Zuckerberg)

Keine Steuervorteile durch Gesellschaft

Über eine mögliche Steueroptimierung sagt der Facebook-CEO, dass es bei der Umschichtung der Anteile in die „Chan Zuckerberg Initiative“ keine Steuervorteile gebe. Wollte er wirklich Steuern sparen, hätte er einfach eine Wohltätigkeitsorganisation gegründet.

Wofür das Geld eingesetzt wird, wollte Zuckerberg eigentlich nach seiner Elternzeit erklären, gibt aber vorab einen groben Überblick: Personalisiertes Lernen, Heilen von Krankheiten, Vernetzung der Menschen und der Aufbau von Communities. „Für uns ist die Flexibilität am wichtigsten, um den Organisationen zu geben, was sie für ihre Arbeit brauchen“, resümiert der Philantrop.

via www.facebook.com

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7 Antworten
  1. von GREECEMAN am 04.12.2015 (08:52 Uhr)

    Zuckerberg weiß was er tut.....fürs Imperium das beste.....

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  2. von Jens am 04.12.2015 (09:11 Uhr)

    Solange den Worten auch Taten folgen ist doch alles gut.

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  3. von Dirk am 04.12.2015 (11:07 Uhr)

    "Den größten Teil seines Vermögens soll indes der amerikanische Staat bekommen: "Denn nur dort kommt es wirklich der Allgemeinheit zugute, etwa durch die Modernisierung unserer Atomwaffen."

    ;) http://www.spiegel.de/spam/satire-spiegel-online-zuckerberg-facebook-neid-spende-a-1065806.html

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    • von E. am 04.12.2015 (15:46 Uhr)

      Der Artikel ist eine Satire -> ein Späsken. Kein Zitat davon ist es wert zitiert zu werden. Dann hätte er nämlich auch Steuern bezahlen können. Waffen werden auch davon bezahlt. Wirklich Reiche leben still und heimlich ihr eigenes Leben. Wie man sieht, kann man es ihnen nicht verdenken, denn wie Geier werfen sich Leute auf Menschen die etwas davon abgeben wollen.

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      • von E. am 04.12.2015 (15:49 Uhr)

        Ok, er ist wirklich reich :)
        Aber er hätte auch keine Stiftung gründen müssen und so Hass und Stress vermieden.

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  4. von Marvin am 04.12.2015 (21:42 Uhr)

    Ist er zu reich, regen wir uns auf. Gibt er seinen Reichtum ab, regen wir uns auf.

    Irgendwas läuft da falsch...

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  5. von freizeitcafe.info am 21.01.2016 (20:27 Uhr)

    Darth Vader & sein Todesstern :-)

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