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1 Million Euro für jeden Mitarbeiter: Die Steuerspartricks von Facebook in Großbritannien

1 Million Euro für jeden Mitarbeiter: Die Steuerspartricks von Facebook in Großbritannien

Facebook-Mitarbeiter sollen in Großbritannien von den Steuerspartricks ihres Arbeitgebers massiv profitieren: Die 361 Angestellten werden unverhofft zu Millionären.

1 Million Euro für jeden Mitarbeiter: Die Steuerspartricks von Facebook in Großbritannien

Mark Zuckerberg. (Foto: Bangkokhappiness / Shutterstock.com)

Facebook macht Mitarbeiter zu Millionären

Davon träumen sicher die meisten von uns: über Nacht zum Millionär werden. So schnell geht das für die britischen Facebook-Mitarbeiter zwar nicht, eine baldige Millionenzahlung ist ihnen aber sicher, wenn man den aktuellen Medienberichten glauben kann. Demnach zahlt lieber die Summe von 397 Millionen US-Dollar an seine Angestellten aus, als die entsprechenden Abgaben der Steuerbehörde zu überlassen, der die Millionen offenbar sonst zustehen würden.

Mark Zuckerberg zahlt lieber Facebook-Mitarbeitern Millionen als Steuern. (Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com)
Mark Zuckerberg zahlt lieber Facebook-Mitarbeitern Millionen als Steuern. (Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com)

361 Mitarbeiter hat Facebook derzeit in Großbritannien. Jeder von ihnen würde knapp 1,1 Millionen US-Dollar oder umgerechnet 992.000 Euro ausgezahlt bekommen. Der Gehaltsbonus soll allerdings in mehreren Teilen bis ins Jahr 2018 an die glücklichen Angestellten bezahlt werden. Hintergrund ist offenbar, dass sich Facebook durch diese Sonderzahlung einiges an Steuern erspart, da die Millionenausgaben als zusätzliche Personalkosten von der Steuer absetzbar sein dürften.

Großbritannien: Steuerbehörde muss Facebook-Bonus schlucken

Großbritanniens Steuerbehörden dürften über diesen Steuerspartrick des milliardenschweren Social-Network-Betreibers nicht glücklich sein. Schon im Jahr 2014 hatte Facebook 50 Millionen US-Dollar innerhalb des Konzerns verschenkt, um so Steuern sparen zu können. Die Ankündigung, mehr Transparenz in Steuerangelegenheiten walten zu lassen und stärker auf die Auslagerung ins Steuerparadies Irland zu verzichten, hatte sich Großbritannien sicher anders vorgestellt.

Im Dezember 2015 hatte Mark Zuckerberg vor dem Hintergrund seiner 45 Milliarden US-Dollar schweren Spende betont, dass sein Unternehmen mehr Steuern zahle, als gemeinhin angenommen. So habe Facebook eine Steuerquote von 40,1 Prozent, was deutlich mehr sei als etwa Apple (26,4 Prozent), Alphabet/Google (19,3 Prozent) oder die Deutsche Post (15,5 Prozent) verzeichneten.

via www.giga.de

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5 Antworten
  1. von sebush am 15.03.2016 (17:02 Uhr)

    super-aktion, würde meine steuern auch lieber anderen geben als dem nimmersatten fiskus

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    • von Dot2010 am 15.03.2016 (18:25 Uhr)

      bin dabei bzw währe grad gern fucking F mitarbeiter in Irland ;) auch wenn ich nix aber so gar nicht mit F am Hut hab

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  2. von IchDerAbrax am 15.03.2016 (22:14 Uhr)

    Anstatt die Steuern zu zahlen, die in die Staatskasse fließen und dem Aufbau und der Sicherung des Landes beihelfen, um somit den Wohlstand aller zu sichern, wird lieber der Wohlstand einzelner Personen gesichert. Wenn Zuckerberg mit seinen 361 Angestellten (wenn auch legal) die Steuern hinterzieht, kommen erstaunlich wohlfallende Artikel zustande.

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  3. von BeST am 15.03.2016 (22:50 Uhr)

    Kann eigentlich niemand den Steuertrick genau erklären, nur bei einer Steuerquote von 100% läuft es für Facebook aufs gleiche raus wenn sie das Geld den Mitarbeitern schenken? Außerdem müssen die Mitarbeiter ihre Million ja auch noch versteuern, damit ist dann wohl doch keiner Millionär.

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  4. von Roland am 16.03.2016 (01:23 Uhr)

    Vermutlich gibt es auch in GB eine Schenkungssteuer bzw. Einkommensteuer. Der Staat wird also nicht leer ausgehen. Somit sind wohl alle glücklich.

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