Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Steve Wozniak zum Apple-Auto-Gerücht: „Das klingt nach Microsoft“

Steve Wozniak in Berlin. (Foto: Cube Tech Fair)

Apple-Mitgründer Steve Wozniak zu Besuch in Berlin: Auf der Cube Tech Fair äußerte sich Wozniak unter anderem zu Mercedes-Benz, den Gerüchten rund um das Apple-Auto und gab Gründern einen Tipp.

Steve Wozniak in Berlin

Schwarzer Anzug, blau-knallgelbe Turnschuhe und Apple Watch – so präsentierte sich Apple-Mitgründer Steve Wozniak am Freitag in Berlin auf der Cube Tech Fair, einer Veranstaltung zum Austausch von Startups und großen Unternehmen wie Volkswagen und Bayer.

„Ich war immer der Meinung, dass Mercedes die besten Autos der Welt baut – aber sie haben aktuell nicht das, was ich haben will“

„Ich war immer der Meinung, dass Mercedes die besten Autos der Welt baut – aber sie haben aktuell nicht das, was ich haben will: ein rein elektrisches Auto“, sagte Wozniak am Rande der Konferenz zu Journalisten auf die Frage, welches Auto er in fünf oder zehn Jahren fahren würde. Zwar gab es bereits 2007 einen Elektro-Smart, und in Kooperation mit Tesla wurde die B-Klasse elektrifiziert. Das erste rein elektrische Modell will Mercedes aber erst 2019 mit der EQ-Reihe auf den Markt bringen.

Steve Wozniak in Berlin. (Foto: Cube Tech Fair)

Aktuell bewege sich Wozniak rein elektrisch – beispielsweise in einem Segway. „Die Gerüchte zum Apple-Auto besagen aktuell, dass Apple die Software herstellt und verschiedene Hersteller den Autobau überlassen würde. Das wäre eine Art Microsoft-Ansatz“, sagte Wozniak. „Das sehe ich kritisch.“ Wozniak selbst ist bekannt dafür, dass er einen Tesla Model S fährt.

Anzeige

Was Steve Wozniak Gründern rät

Auch zum Thema Startups äußerte sich der Apple-Gründer. „Junge Leute, die Ideen haben, übernehmen die Risiken, die große Unternehmen nicht mehr eingehen wollen – das ist das Wichtigste“, sagte er vor Journalisten. Sein Rat an Gründer: „Ihr müsst nicht unbedingt akademisch etwas vorweisen. Ihr müsst etwas aufbauen wollen – nicht für das Geld. Baut etwas, das ihr stolz euren Freunden zeigt. Und wenn es etwas ist, worauf die Welt gewartet hat, wird das Geld folgen.“

Er selbst habe nie etwas getan, um reich und berühmt zu werden, sagte Wozniak auf der Bühne des Tech-Konferenz. „Der Apple II war der Computer, den ich für mich selbst wollte.“ Ähnlich sei auch Elon Musk beim bei des Tesla S vorgegangen. „Ich bewundere ihn sehr. Er hat das erste erfolgreiche Autounternehmen seit 1927 in den USA gegründet.“

Gesundheits-Startup überzeugt Wozniak mit Machine Learning und gewinnt eine Million Euro

Wozniak saß auf der Konferenz auch in der Jury für einen Cube Challenge genannten Startup-Wettbwerb. Ins Finale schafften es Enlitic aus San Francisco, Green City Solutions aus Berlin und Navvis aus München. Wozniak überzeugen konnte schließlich das 2014 gegründetes Digital-Health-Startup Enlitic, das damit den mit einer Million Euro dotierten Preis gewann. Enlitic bietet eine mittels Machine Learning unterstützte schnelle, umfassende, präzise und einfache Datenerfassung im medizinischen Bereich mit der Ärzte auf Patientenakten, Labortests und Bilder wie beispielsweise Röntgenaufnahmen zugreifen können.

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot