Trotz aller Kritik soll Deutschland noch dieses Jahr die Liste der bislang 23 Länder, in denen Street View bereits verfügbar ist, ergänzen. In diesen 20 Städten soll es bis zum Ende des Jahres losgehen: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.
Google bearbeitet aktuell noch die Fots für diese Städte und nutzt dafür nach eigenen Aussagen die neueste Technologie, um identifizierbare Gesichter und Autonummernschilder unkenntlich zu machen. Sollte das einmal nicht funktionieren und ein Gesicht oder ein Autokennzeichen erkennbar bleiben, soll es eine einfache Meldefunktion ermöglichen, eine Unkenntlichmachung einfach und schnell zu beantragen.
Darüber hinaus hat Google auf die Kritik speziell in Deutschland reagiert und will noch in der nächsten Woche eine Funktion anbieten, mit der Nutzer die Unkenntlichmachung von Häusern oder Wohnungen beantragen können, noch bevor die Bilder online sind. Diese Funktion soll dann bis zum 15. September allen Einwohnern der genannten 20 Städte zur Verfügung stehen und wird dann wieder geschlossen. Nur so bleibt Google genügend Zeit, alle eingegangenen Anträge bis zum Veröffentlichungstermin zu bearbeiten.
Wer den Termin verpasst hat oder erst einmal sehen möchte, wie sein Haus denn in der Street View Ansicht wirklich aussieht, der kann sich auch noch nach der Live-Schaltung für eine Entfernung des Bildes entscheiden. Einen ersten Eindruck des virtuellen Kartendienstes kann man sich in der Street View-Galerie verschaffen.
Wie der Datenschutz bei Street View in etwa funktioniert, zeigt das folgende Video:
[Update 02.11.2010: Google Street View in Deutschland gestartet]



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One answer
von Privatsphäre: Geringer Widerstand gegen… 21.10.2010 (11:45Uhr) 1.
[...] des lautstarken Protests gegen die zoombaren Aufnahmen des Google Dienstes Street View, die bis zum Jahresende zunächst in 20 deutschen Städten online gehen sollen, ist die tatsächliche Zahl der Widersprüchler überraschend gering. Allerdings könnte es auch [...]