Streetpay – mobile Payment ohne Monatsgebühren
Laut Anbieter kann Streetpay in jeder Branche eingesetzt werden, lohnt sich aber offenbar erst ab Beträgen von ca. 30 Euro, wobei sich der Dienst als günstiger als klassische Terminallösungen beschreibt. Für Unternehmen, die Streetpay nutzen, fallen weder Einrichtungs- noch Monatsgebühren an. Der Dienstleister verlangt jedoch 2,75 Prozent des fälligen Zahlungsbetrages sowie 0,15 Euro pro Transaktion.
Was die Zahlungsmethoden anbelangt, können Kunden ihren Kauf anfangs per Kreditkarte bezahlen, später soll auch die Nutzung von Girokarten möglich sein. Dies liegt daran, dass vorerst nur der Magenetstreifen auf der Karte ausgelesen werden kann. Chipkarten autorisierte Zahlung soll folgen. Die Hardware in Form eines Aufsatzes bzw. Kartenlesegerätes für das Smartphone wird an Shopbetreiber kostenlos ausgegeben. Der Kartenleser kann mit entsprechend angebotener Software an iPhones, Android-Geräten, BlackBerrys und Windows Phone-Smartphones verwendet werden.
Laut eines Beitrags auf dem Blog von André M. Bajorat werden im Laufe dieses Monats erste Geräte an Gewerbetreibende verteilt. Demnach gehören zu den ersten Empfängern der Streetpay-Lösung Lieferdienste, Taxen sowie wie auch Yoga- und Massagestudios.
Mobile Payment-Konkurrenz PayPal Here und Square lassen auf sich warten
Alternativen wie Square, einem Projekt des Twitter-Co-Gründers Jack Dorsey, und ein Klon von PayPal namens PayPal Here, haben es bislang noch nicht nach Deutschland geschafft. Bei Square ist bisher auch nichts dergleichen bekannt, PayPal jedoch hat seinen Service auch hierzulande vor einigen Monaten angekündigt. Allerdings ist nicht bekannt, wann es verfügbar sein soll.
In den USA und anderen Ländern ist dieses einfache und dennoch recht sichere Bezahlmodell sehr positiv aufgenommen worden. Wie es sich in Deutschland entwickeln wird, steht auf einem andern Blatt, denn hierzulande stehen viele Kunden dieser Art der Bezahlung noch recht kritisch gegenüber.
Weiterführende Links:
- Mobile Payment-Dienstleister Streetpay
- Exklusiv: Streetpay startet in Deutschland – der nächste Square Klon der auch verfügbar ist!? - Ambajorat
- Mobile Payment: PayPal Here macht Smartphones zur Kasse - t3n-News
- Mobile Payment – Smartphones ersetzen die Geldbörse [Infografik] - t3n-News
- Mobile Payment heute und in Zukunft [Infografik] - t3n-News









von Pavel Lessa via facebook 21.05.2012 (11:37Uhr) 1.
Soll man im wirklich mit sonem Ding vor der Kasse stehen? Wo ist der Vorteil gegenüber der normalen Zahlungsweise mit Kreditkarte oO?
von Felix 21.05.2012 (11:42Uhr) 2.
Im Anfangssatz, das zweite Wort "Streeptay", da ist ein kleiner Buchstabendreher drin. ;)
Ansonsten wars klar, dass sowas in Deutschland wie immer erst Jahre später kommt.. mal sehen, wann die ersten Datenschützer aufschreien (sie finden einen Grund, glaubt mir :( )
von Tobias Böcker via facebook 21.05.2012 (11:51Uhr) 3.
es geht hier ja um bezahlung mit der kreditkarte. das model erlaubt z.b. local merchants, die bisher noch kein kreditkartenterminal haben, ebenfalls kreditkarten zu akzeptieren. square wird in den usa z.b. auch viel auf wochenmärkten etc. eingesetzt.
von André M. Bajorat via facebook 21.05.2012 (11:54Uhr) 4.
@pavel: zielgruppe sind handler und nicht der endkunde. gerade die handler auf der strasse sind es und die, bei denen du heute nicht mit karte zahlen kannst
von Marc-Oliver Schaake via facebook 21.05.2012 (12:04Uhr) 5.
Aber Magnetstreifen....Pfui
von Pavel Lessa via facebook 21.05.2012 (14:06Uhr) 6.
Okay klingt logisch!
von Streetpay bringt Mobile Payment auch nac… 21.05.2012 (16:19Uhr) 7.
[...] da die meisten Deutschen sicherlich auch immer eine EC-Karte mit dabei haben. [Quelle, via] [...]
von Pay mobile 21.05.2012 (17:46Uhr) 8.
Square ist bei vielen Händlern beliebt weil immer weniger Kunden Bargeld dabei haben und sogar Starbucks mit Kreditkarte bezahlen was (laut CNBC) vor Jahren auch noch nicht üblich war, diese Händler aber (warum auch immer, das wäre mal einen Bericht wert) keine Kreditkarten-Händler-Vereinbarungen (oder wie sie heissen) "unterschreiben" wollen (oder dürfen oder sollten).
Sowas was NFC bald machen wird, aber noch eine Stufe vorher (mit Magnetstreifen). Das schlimme sind halt die Player die dem Kunden günstige Lösungen (dwolla hat z.B. nur wenige Mitarbeiter) vorenthalten und große (=teure) Hierarchien aufbauen wollen statt nur 3 Mitarbeiter und ein paar Server.
In England kann jetzt wohl jeder per Handy jedem anderen (mit Mobilfunk-Nummer glaube ich) Geld schicken. Der Werbespot (jetzt ein neuer) läuft ständig im TV.
Der durchschnittliche Supermarkteinkauf waren m.W. 14 DM oder Euro. Das kann in anderen Ländern durchaus anders sein.
Wichtiger wäre auch, der QR am Handy vom Bildschirm z.B. Ebay-Händler bezahlen zu können. Ohne Sofortüberweisung o.ä. Zwischenstellen welche aufs Onlinebanking zugreifen ! Stattdessen muss man 30stellige Kontonummern von Handwerker-Rechungen abtippen.
von Volker Buntrock 23.05.2012 (10:21Uhr) 9.
Ich denke das ist eine sehr gute und innovative Methode der Zahlungsabwicklung.
Allerdings habe ich die Befürchtung das es mindestens 150 Jahre dauert bis der deutsche Michel dies akzeptiert. Erst wenn der letzte Marktstand in Uganda diese Technik nutzt denkt der Deutsche über den Abschied vom Bargeld nach.
Wie sagt mein 76 Jahre alter Vater immer: "Für uns Deutsche lacht nur Bargeld".
von sargon_of_akkad 25.05.2012 (15:22Uhr) 10.
@ Volker: Bargeld hat halt auch noch andere Vorteile. Wenn es runterfällt, ist es nicht kaputt. Es braucht keinen Strom und der Akku kann auch nicht ausgehen. Wenn es verkratzt ist, dann steh ichnicht mit der vollen Einkaufstüte an der Kasse, hinter mir 13 andere Leute mit meinem Karten-Fail, weil das Mistding mal wieder keine Lust hat zu funktionieren. Und überhaupt. Vielleicht will ich gar nicht, dass paypal weiß, dass ich auf dem Wochenmarkt in Uganda einkaufen gehe? Was geht Streetpay mein Einkaufsverhalten an? Ich bekomme schon genug Werbemüll und bin schon so gläsern, dass ich manchmal am Morgen Angst habe, dass meine Füsse wirklich durchsichtig sind - und nicht nur Kaffee in meinem Kopf fehlt.
Für mobile Dienstleister, grade im Servicebereich, die internationales Publikum haben ist so was natürlich super und da sehe ich auch gute Chancen. In Hotels, im Touri-Business, usw. aber sonst...
Ich weiß nicht so recht. Time will tell.
von Handelskraft – Das E-Commerce und… 29.05.2012 (11:29Uhr) 11.
[...] Square-Klon {lang: 'de'}AKPC_IDS += "11024,"; (function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, 'script', 'facebook-jssdk')); [...]
von Martin Lepus 30.05.2012 (19:38Uhr) 12.
Wenn man die Telefonnummer anruft, die auf der homepage von Streetpay steht, dann kommt die Ansage: " die von Ihnen gewählte Rufnummer ist nicht vergeben."
Vielleicht kann ja mal jemand der in der Nähe von Starnberg wohnt am Firmensitz vorbeischauen ...
von Martin Lepus 30.05.2012 (19:49Uhr) 13.
Nachtrag zur inaktiven Telefonnummer !
Auf der Webseite ist die Rufnummer 089 80 66 11 000 angegeben, im Impressum von automatischen Bestätigungsmails ist die Rufnummer mit 089 80 99 11 000 angegeben. Unter dieser dieser Rufnummer meldet sich die Firma "Masterpayment"
Ist irgendwie peinlich, dass eine Firma die ins Bezahlgeschäft einsteigen will nicht merkt, dass die eigene Telefonnummer falsch ist.
Hoffentlich stimmen dann die Abrechnungen ...
von Paymill: Deutsches Startup vereinfacht K… 18.08.2012 (14:30Uhr) 14.
[...] Mit Paymill startet Rocket Internet schon den zweiten Bezahldienstleister. Die erste Kopie des Unternehmens nennt sich Payleven und ähnelt dem US-Unternehmen Square. Payleven ermöglicht die mobile Bezahlung über ein an das Smartphone angeschlossenes Kartenlesegerät. Einer der ersten Dienstleister, der diesen Service nach Deutschland brachte, war Streetpay. [...]
von Mobile Payment: iZettle startet in Deuts… 30.10.2012 (12:48Uhr) 15.
[...] ist das Angebot an mobile Payment-Dienstleistern recht übersichtlich. Lediglich StreetPay, SumUp und Payleven haben es bislang als Mitbewerber auf den deutschen Markt geschafft. [...]
von EC-Karten schon bald durch Smartphones v… 12.01.2013 (06:56Uhr) 16.
[...] ich mir eher einen zweiten Frühling für die Plastikkarten vorstellen, denn dank Anbietern wie Streetpay, Payleven, SumUp und iZettle können ganz kleine Läden und Dienstleister nun ebenfalls Zahlungen [...]
von Mobile Kartenzahlung: Diese Anbieter mac… 28.01.2013 (15:56Uhr) 17.
[...] Streetpay: Square-Klon bringt mobiles Payment nach Deutschland [...]
von EC-Karten schon bald durch Smartphones v… 31.01.2013 (23:14Uhr) 18.
[...] ich mir eher einen zweiten Frühling für die Plastikkarten vorstellen, denn dank Anbietern wie Streetpay, Payleven, SumUp und iZettlekönnen ganz kleine Läden und Dienstleister nun ebenfalls [...]
von Square Cash: Geld per Mail verschicken … 21.05.2013 (13:24Uhr) 19.
[...] Streetpay: Square-Klon bringt mobiles Payment nach Deutschland – t3n News [...]