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Streit um iPhone-Daten: US-Justizministerium will jetzt auch Zugriff auf WhatsApp-Nachrichten

Streit um iPhone-Daten: US-Justizministerium will jetzt auch Zugriff auf WhatsApp-Nachrichten

Ein US-Bundesgericht hatte in einem Fall die Abhörung von WhatsApp-Nachrichten genehmigt, die Ermittler scheiterten allerdings an der Verschlüsselung. Nach dem großen Streit zwischen und FBI könnte Messaging-App das nächste Ziel für die Freigabe von Daten werden.

Streit um iPhone-Daten: US-Justizministerium will jetzt auch Zugriff auf WhatsApp-Nachrichten
Whatsapp (Foto: Twin Design / Shutterstock.com)

WhatsApp-Abhörung nicht möglich

Während der Rechtsstreit zwischen Apple und FBI eskaliert, scheint bereits die nächste Diskussion um die Freigabe von Nutzerdaten zu entfachen. Wie die New York Times berichtet, orderte ein US-Richter in einem Kriminalfall die Abhörung von Sprachnachrichten auf WhatsApp an. Die Ermittler konnten diese jedoch nicht durchführen, weil die Verschlüsselung zu stark war.

Kennst du alle WhatsApp-Funktionen? (Foto: Twin Design / Shutterstock.com)
Die Justiz scheiterte an der WhatsApp-Verschlüsselung und überlegt jetzt die nächsten Schritte. (Foto: Twin Design / Shutterstock.com)

Weder das US-Justizministerium noch kommentieren den aktuellen Fall. Ähnlich wie im Fall der iPhone-Daten könnte die Justiz versuchen, den Zugriff auf die WhatsApp-Nachrichten zu erzwingen. Der Messenger führte Ende 2014 seine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein, dieses Jahr soll sie sogar noch verbessert werden.

Apple-Urteil könnte entscheidend sein

Das Urteil im Fall Apple vs. FBI würde wahrscheinlich das Vorgehen des Justizministeriums bei der WhatsApp-Abhörung beeinflussen. Einige Thesen dazu hat t3n-Kolumnist Martin Weigert diese Woche beschrieben. US-Präsident Barack Obama wollte bei seinem Talk bei der SXSW am Freitag zu dem laufenden Fall nicht äußern, forderte aber eine sichere Verschlüsselung, die auch Ermittlungen der Strafverfolgung zulasse. NSA-Aufdecker Edward Snowden meint hingegen, das FBI brauche nicht die Unterstützung von Apple, um das betroffene zu entsperren.

via www.nytimes.com

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3 Antworten
  1. von irgendwer am 13.03.2016 (10:17 Uhr)

    Zugegeben-Ich bin angenehm überrascht das die Verschlüsselung von WhataApp offensichtlich doch sehr gut funktioniert.

    Trotzdem finde ich es bedenklich das die globale Kommunikation nach und nach von einem einzigen Unternehmen (Facebook) kontrolliert wird.

    Aus diesem Grund setze ich auf Profit und Politikunabhängige Dienste wie z.B. http://www.kontalk.org

    Monopolisten werden früher oder später ihre Monopolstellung ausnutzen.

    Die Verlierer werden diejenigen sein die im Moment von dem scheinbar kostenlosen Diensten profitieren.

    Um es mit Schiller zu sagen:
    "Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht los..."

    PS. Verzeiht mir wenn das Zitat nicht absolut korrekt sein sollte

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  2. von irgendwer am 14.03.2016 (15:27 Uhr)

    Das ist mir jetzt sehr peinlich.
    Da habe ich wohl die deutschen Dichter durcheinander gebracht.

    Das Zitat stammt natürlich nicht von Schiller sondern aus dem "Zauberlehrling" von Goethe.

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