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Strom-Alternative: Tesla kündigt Batterie für den Heimbetrieb an

Strom-Alternative: Tesla kündigt Batterie für den Heimbetrieb an

Der Elektroauto-Hersteller entwickelt einen , der den herkömmlichen Strom ersetzen soll. Die Batterie soll in den nächsten Monaten in Produktion gehen, wann die Erfindung präsentiert wird, hat Gründer noch nicht festgelegt.

Strom-Alternative: Tesla kündigt Batterie für den Heimbetrieb an
Industrie 4.0 in den USA: Bei dem Autohersteller Tesla setzt man schon komplett auf…

Tesla als alternativer Energieversorger

Ein Akku, der ein ganzes Heim mit Energie versorgt, ist die neueste Entwicklung von Elektroauto-Hersteller Tesla. CEO Elon Musk informierte über die Pläne bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Gemeinsam mit dem Einsatz von Solaranlagen könnten Konsumenten damit auf eine alternative Stromversorgung umsteigen, erklärte der Tesla-Chef.

Industrie 4.0 in den USA: Bei dem Autohersteller Tesla setzt man schon komplett auf vernetzte Produktion. (Bild: Wikimedia / CC BY 2.0)
Neben Autos will Tesla in Kürze auch Batterien für den Heimbetrieb produzieren. (Bild: Wikimedia / CC BY 2.0)

Das Design der Batterie ist laut Musk bereits fertig entwickelt und soll in den nächsten sechs Monaten in Produktion gehen. Der Heim-Akku könnte schon im nächsten Monat vorgestellt werden, der CEO nannte jedoch kein konkretes Datum. Auch wie viel die Batterie kosten wird, ist bislang nicht bekannt.

Batterie für Endverbraucher und Industrie

Die Idee, ein Heim über einen Akku zu versorgen ist nicht ganz neu. Toyota lässt die Batterie seines neuen Fahrzeugs Mirai auch als Strom-Alternative verwenden. Bis zu einer Woche soll ein voll geladener Akku ein Haus mit Energie versorgen. Die Tesla-Batterie für Endverbraucher soll ein dezentes Design haben und zum Beispiel an der Wand angebracht werden, lässt Musk durchblicken. Die neue Erfindung will das Unternehmen nicht nur an Privatkunden verkaufen, sondern auch als alternative Energiequelle für die Industrie anbieten.

via www.theverge.com

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8 Antworten
  1. von Michael am 12.02.2015 (07:55 Uhr)

    Das Ganze ist ja nichts Neues, da es bereits Batteriesysteme in Kombination mit z.B. Solaranlagen zur Versorgung von Privathaushalten oder Firmen gibt.
    Siehe z.B. https://www.ensotec.de

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  2. von Selbstversorgung am 12.02.2015 (11:20 Uhr)

    Selbstversorgung wollte ich schon lange.
    Endlich kommt es mal. Leider ist Tesla gut im Ankündigen aber vielleicht nicht besser als Amiga, Tesa-ROM, Duke Nukem, Oculus, Google-Glass, Google-Wave usw. im Liefern.

    Wenn die Monitore durch Videobrillen abgelöst werden, läuft alles im Wohnzimmer mit 12 Volt (oder weniger).
    Nur noch weiße Ware also Waschmaschine, Trockner, Backofen, Durchlauferhitzer, Herd, Kaffee-Maschine... brauchen dann noch Wechselstrom. Warmwasser geht allerdings inzwischen auch mit Solar-Röhren.

    Die Stromanbieter werden in ein paar Jahren vielleicht nur durch die Elektro-Autos vor dem Untergang oder Aufkauf gerettet.

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  3. von Thomas D. am 12.02.2015 (14:42 Uhr)

    Macht Sinn mit einer Solaranlage oder ähnlichem oder wenn es mal wieder Anbieter mit günstigeren Nachtstromtarifen gibt. Nachts oder bei EE-Überschuss volltanken und zur Primetime entsprechend selbst verbrauchen oder wieder einspeisen.
    SOLLTE sich so etwas verbreiten (Stichwort: Kosten), könnte das den Verbrauch glätten und das Problem mit der Kraftwerksreserve teilweise schon ganz gut lösen. Aber wenn man sich anguckt, was so ein Akku heute noch kostet, wird auch das Ding von Tesla nicht viel daran ändern können und dann kommt ja Regeltechnik und Wartung mit dazu. Wird wohl noch ein paar Jährchen dauern.

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  4. von Lukio am 12.02.2015 (17:14 Uhr)

    Aber nicht in Deutschland, denn hier wird alles dermaßen ver-reguliert das der normale Bürger keine Chance hat Solarstrom irgendwie sinnvoll für sich zu nutzen. Das Gejammer der Energiekonzerne übertrumpft die Wünsche der Bevölkerung und die Politik stellt sicher das das Volk weiter von den großen Betreibern abhängig bleibt.

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  5. von Jürgen Schulze am 13.02.2015 (13:00 Uhr)

    So ein Schrott.
    Zigtausend Euronen investieren, um einen Akku aufzuladen mit Hilfe der Sonne, die zur Stromgewinnung viel zu ineffizient ist.
    Du kannst dir das Dach mit Paneelen vollpflastern, damit kannst du nicht einmal einen Eierkocher in Echtzeit betreiben. Aber ok, wenn man 8 Stunden wartet, bis der Akku voll ist, dann reicht es vielleicht für ein weiches Ei.
    Mein Strom kommt aus der Steckdose. Bleibt auch so.

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  6. von Selbstversorgung am 13.02.2015 (15:55 Uhr)

    @Lukio: Viele Geräte brauchen nur 12 Volt bzw. 5 Volt und haben Steckernetzteile bzw. USB-Anschlüsse. Portable Elektronik wie Handy, Tablet, Bluetooth-Lautsprecher hat inzwischen oft 3,6Volt-Akkus.
    Elektro-Autos haben auch Gleichstrom-Akkus. Elektrofahrräder haben vielleicht oft 36Volt- oder 24-Volt-Akkus.

    Das Problem ist m.E. eher, Gleichstrom-Geeignete Haushalts-Geräte zu bekommen. So Wechselrichter sind nicht billig und kosten vielleicht Wirkungsgrad. Von daher würde ich mir das gerne sparen und lieber geeignete Geräte kaufen bzw. nachrüsten lassen. Automotoren werden ja auch auf Pflanzenöl aus der Frittenbude umgerüstet.

    Fernseher oder Bildschirme mit HDMI für 12/24-Volt (LKW, Schrebergarten, Wohnwagen, Boote,...) habe ich bisher auch nur bis 16" gefunden. Auch BluRay-Player usw. sind dafür kaum zu finden glaube ich.

    Es gibt auch Adapter die man ganz einfach in die normale Steckdose steckt und die dort den Solarstrom passend (also 50Hz, 230Volt oder wie viel das sind) "reindrücken" um selbstgesammelten Solarstrom (oft wohl 12-15 Volt Gleichstrom) im ganzen Haus selber zu nutzen. Es wird gestritten ob das zulässig ist. Umsatz-Steuer-Erklärung, Förderung, Anträge usw. wie man es vermutlich machen muss um den eigenen Strom ans Kraftwerk zu verkaufen wollen viele ja vielleicht nicht.

    In USA lohnen sich Solarprojekte wohl aktuell auch eher wegen Subventionen. Sonst würde manche Stromanbieter das wohl auch noch nicht machen. Jedes Jahr werden Verbesserungen bei Solar-Zellen angepriesen und in der Presse verkündet, aber darauf warte ich schon lange. Für bessere Akkus gilt dasselbe :-(

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  7. von Selbstversorgung am 13.02.2015 (17:31 Uhr)

    Das in den USA Strom oft ausfällt und viele (auch z.B. in New Jersey gegenüber New York) wegen Stürmen und Stromausfällen Generatoren im Haus haben, beweist das Potential der Nachfrage. In New York waren m.W. die Keller mit Wasser vollgelaufen und dort war wohl nicht selten die Strom-Verteilung. Es gab vor wenigen Jahren auch einen riesigen Stromausfall in mehreren Bundesstaaten meine ich. Billige Generatoren gibts wohl gelegentlich für 100 Euro glaube ich. Das reicht für eine Microwelle und eine Lampe also 600+xx Watt.

    Hier werden meiner persönlichen Auffassung nach die Regenschauer und Stürme und damit leider auch Strom-Ausfälle auch häufiger. Allerdings werden die auch schneller behoben als in USA wo z.b. vor ein paar Jahren im Oktober Schnee fiel und noch die Blätter auf den Bäumen waren weshalb der Schnee nicht hindurch fiel wie sonst im Winter und die vielen durch das Schnee-Gewicht abgebrochenen Äste die Leitungen beschädigten.
    Es gibt eine US-Kleinstadt die einen Stromspeicher installieren wollte, weil es nur eine (Stark)Strom-Leitung dort hin gab. Und google hat Trafos in einem bergigen Gebiet mit freien Frequenzen per Internet angebunden um Strom-Ausfälle schneller zu erkennen. Vermutlich welche Dörfer betroffen sind und wo man zuerst repariert. In US-TV-Serien wird hin und wider der Strom absichtlich vorher angekündigt zeitweise abgestellt um bei Hitzewellen eine Überlastung durch die vielen Klima-Anlagen zu vermeiden oder von der Polizei um in elektrisch gesicherte Gebäude zu kommen.
    Die Nachfrage nach solchen Stromspeichern dürfte dort also recht groß sein.

    Wer nicht will, kann und soll ruhig weiter Strom beim Anbieter kaufen. Wahrscheinlich wird der auch mit der Zeit billiger. Räume und Häuser beim Verlassen anhand des Handies weitgehend auszuschalten ist modern. Und wer neu baut, spart sich vielleicht Elektriker wo es möglich ist.

    Beispiel: Die meiste neue Aussenbeleuchtung sind inzwischen oft solarbetriebene LED-Leuchten welche sich in anderen Bauformen auch im Haus, Taschenlampen oder Fahrrad-Beleuchtung mehr oder weniger schnell ausbreiten. Halogen-Leuchten mit 20 Watt mit LEDs gibts inzwischen auch bei Discounter-Aktionen. Ich bin aber nicht sicher ob die schon dieselbe Lichtmenge liefern wie die klassischen Halogen-Aussenleuchten oben an Garagen oder zur großräumigen Gartenbeleuchtung.
    Nur vor der Haustür ist weiterhin oft ein Bewegungsmelder und Leuchte mit Wechselstrom. Das liegt aber nahe weil der Türklingelschalter nur 1-2 m entfernt ist und bisher auch Wechselstrom hat und Feuerwehren gerne möchten das Hausnummern beleuchtet sind, was aber auch immer öfter mit LED-SolarAkku-Lampen gemacht wird.

    Produktion von Hitze ist aktuell wohl fast das einzige was nicht gut mit Solar geht: Waschmaschine, Wäschetrockner, Backofen, Spülmaschine, Duschwasser morgens, Föhn, genannter Eierkocher, Wasser-Kocher, Kaffee-Maschine...
    Konventionelle Kühlschränke gehen vielleicht mit 12/24Volt.
    Herde und Backöfen sind oft an Drehstrom angeschlossen und haben somit den größten Ampere-Bedarf wenn man kein Elektro-Auto oder Brennholz-Spalter hat, die auch gerne Drehstrom nehmen. Spülmaschinen und ich glaube auch Waschmaschinen kann man an Solarthermie-Warmwasser anschliessen und hat dann maximal 55-65 Grad ohne die eingebaute Heizung nutzen zu müssen. Die Motoren zumindest der Spülmaschine sollten auch mit 12 Volt gehen. Das Schleudern der Frontlader-Waschmaschine eher wohl nicht. Bei Top-Ladern hingegen oft wohl schon.

    Denn Motoren gehen gut mit Gleichstrom weil Elektromotoren wohl schon bei kleinen Strömen ein hohes Drehmoment (also Kraft) aufbringen. Akku-Bohrer beweisen es. Bekannte haben auch eine Kettensäge mit Akku-Betrieb und die werden auch in vielen Modellen angeboten wie Google zeigt. Akku-Heckenscheren gibts jedes Jahr bei den Discountern.
    Wegen der bisher schlechten Akkus ist der Wirkungsgrad vermutlich nicht toll. Jedes Akku-Haushalts-Gerät sollte eigentlich einen Anschluss haben um es per Kabel ohne Akku-Verschleiss quasi fast direkt an der Solarzelle betreiben zu können.

    Wegen der Chinesen sind die Solar-Module angeblich sehr preisgünstig geworden. So gesehen sinkt jedes Jahr die Investment-Höhe.
    Laptops, Tabletts (Stiftbedient mit Windows für ich glaube 2500 Euro oder DM), BluRay-Player, HD-Fernseher, 4k-Fernseher und Handies waren auch mal für Normalbürger unbezahlbar und brauchten viele angeblich nicht. Smartwatches und 4k-Fernseher sind wohl das nächste was aktuell noch hoch bepreist ist und stetig fallen dürfte. 2.5k-Tabletts gibts hingegen wohl schon für 200-300 Euro. Bei Elektro-Autos und Solar-Anlagen muss man wohl leider noch länger auf günstigere Preise warten.

    Tesla profitiert auch davon, das bei Akkus wegen Handies und Tabletts massives Interesse aller Hersteller besteht, die Kapazität und Ladegeschwindigkeit zu steigern. Lebensdauer mehrere Jahre hingegen interessiert möglicherweise eher überwiegend Tesla. Aber auch Apple beweist, das brauchbare langlebige recht kapazitäts-stabile Akkus existieren die man nicht jedes Jahr nachkaufen muss.

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  8. von tomicek am 13.02.2015 (20:24 Uhr)

    Viel cooler ist ein fast beliebig erweiterbar "Lego-Akku" http://www.power-blox.com/ oder hier: http://www.endasolar.com/

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