Studenten sollen Open-Source-Usability verbessern
Open Usability hat angekündigt, welche Open-Source-Projekte im Rahmen der Initiative "Season of Usability" von Studenten auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin überprüft und verbessert werden sollen. Unter den ausgewählten Projekten finden sich beispeilsweise Pidgin, KDE und der OLPC-Laptop.
Inspiriert durch Googles "
Summer of Code" schreibt
Open Usability insgesamt
neun gesponserte Projekte aus. In diesem Fall sind jedoch nicht Programmierer, sondern Usability-Interessierte angesprochen. Studenten eines Studiengangs, der sich mit Fragen der Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit auseinandersetzt, können sich bis zum 14. April für eines der neun Open-Source-Projekte bewerben und ihr Wissen im Rahmen der drei- bis sechsmonatigen Projekte in der Gestaltung der Benutzeroberfläche bekannter Open-Source-Anwendungen einfließen lassen.
Den Studenten werden dabei unter anderem von der Ludwig-Maximilians-Universität in München und dem Penn State College Mentoren zur Seite gestellt. Daneben winkt ein von den den Sponsoren Google, dem Open Society Institute und Trolltech getragener Betrag von 1.000 US-Dollar pro Teilnehmer. Unter den nun ausgeschriebenen Projekten finden sich unter anderem KDE, KOffice, das One Laptop per Child-Projekt und der beliebte Instant Messenger Pidgin. Innerhalb des KDE-Projekts sind die Studenten beispielsweise aufgerufen, die Human Interface Guidelines von KDE 4 weiter auszuarbeiten.
Mit Usability-Expertin Ellen Reitmayer, die bei den beiden KDE-Projekten den Studenten als Mentorin zur Seite steht, hat Netzpolitik.org erst kürzlich ein Podcast-Interview veröffentlicht.