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Wer mit 10 Fingern schreibt, ist nicht schneller

Wer mit 10 Fingern schreibt, ist nicht schneller

Nicht die Anzahl der Finger, sondern andere Faktoren bestimmen über die Tippgeschwindigkeit auf Tastaturen. Das haben finnische Wissenschaftler herausgefunden. Völlig nutzlos ist das 10-Finger-Schreiben aber nicht.

Wer mit 10 Fingern schreibt, ist nicht schneller

(Grafik: Shutterstock)

10-Finger-Schreiben macht nicht schneller

Wer jemals Geld in einen mehrtägigen 10-Finger-Schreibkurs investiert hat, muss jetzt stark sein: die Anzahl der Finger auf der Tastatur entscheidet nicht über die Tippgeschwindigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschern der Aalto Universität in Helsinki. Demnach können Personen, die das 10-Finger-System unter Anleitung gelernt haben, im Schnitt genauso schnell schreiben wie die, die sich das Tippen selbst beigebracht haben.

10-Finger-Schreiben ist beliebt. Trotzdem tippt es sich dadurch nicht immer schneller. (Foto: Shutterstock)
10-Finger-Schreiben ist beliebt. Trotzdem tippt es sich dadurch nicht immer schneller. (Foto: Shutterstock)

Die unter dem Titel „How We Type: Movement Strategies and Performance in Everyday Typing“ veröffentlichte Studie ist die erste ihrer Art, die erforscht hat, wie Leute mit der Tastatur umgehen, die zuvor keinen 10-Finger-Schreibkurs belegt haben. Dazu wurde das Tippverhalten von 30 Leuten unterschiedlichen Alters- und Qualifikationsklassen untersucht.

Um die Fingerbewegungen der Probanden zu erfassen, setzten die Forscher mehrere Infrarot-Kameras ein, welche die genaue Position der Hände und Finger während des Tippens aufzeichnete. Zudem wurde jedem Probanden eine Eyetracking-Brille aufgesetzt, um zu prüfen, ob der Teilnehmer während des Tippvorgangs auf den Bildschirm oder die Tastatur schaut.

Diese Faktoren bestimmen die Tippgeschwindigkeit

Dabei machte das Forscherteam eine erstaunliche Beobachtung: Die erhobenen Daten zeigten, dass nicht die Finger, sondern andere Faktoren die Tippgeschwindigkeit beeinflussten. Personen, die schnell tippten, hätten zum Beispiel gelernt, ihre Hände an derselben Stelle zu halten und beim Tippen nur die Finger statt der ganzen Hand zu bewegen. Auch hätten die schnelleren Probanden durchweg denselben Finger für einen bestimmten Buchstaben benutzt. Dies widerlege nach Auffassung der Forscher die verbreitete Annahme, dass alle zehn Finger gleichzeitig benutzt werden müssen, um schnell schreiben zu können.

Stattdessen hänge die Tipptechnik von den Tätigkeiten ab, die wir täglich am Computer unternehmen, schreiben die Forscher. Dies führt sie auch zu dem Schluss, dass das 10-Finger-Schreibsystem nicht mehr zeitgemäß ist: „Das 10-Finger System wurde zum Tippen von einfachem Text auf Schreibmaschinen entwickelt. Es ist nicht mehr vorteilhaft, wenn man Tastenkombinationen in Photoshop eingibt oder die Tastatur zur Steuerung von Computerspielen nutzt und dabei oft eine Hand auf der Maus hat”, erklärt Anna Feit, eine an der Studie beteiligte deutsche Doktorandin.

Mehrere Tipptechniken identifiziert

Vor diesem Hintergrund suchten die Forscher auf Basis der Ergebnisse nach Gemeinsamkeiten in den Schreibgewohnheiten und konnten so mehrere Tipptechniken identifizieren. Demzufolge hätten manche Probanden nur einen oder zwei Finger pro Hand benutzt, andere hingegen verwendeten Techniken ähnlich zum 10-Finger-System. Manche Teilnehmer hätten zum Beispiel immer die Feststell- statt der Umschalttaste verwendet oder mit beiden Daumen gleichzeitig die Leertaste gedrückt. Interessant: Für jede dieser Technik habe es Leute gegeben, die entweder schnell oder langsam tippten.

So eindeutig die Ergebnisse aber auch sein mögen: Völlig nutzlos ist das 10-Finger-Schreibsystem auch in Zukunft nicht. Wer es richtig erlerne, könne trotzdem profitieren. So fanden die Forscher heraus, dass ungeübte Schreiberlinge beim Tippen doppelt so oft auf ihre Finger und die Tastatur schauten. Und dies mache die Komposition und Bearbeitung von Textdokumenten besonders schwierig.

Und welche Tipptechnik verwendet ihr? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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20 Antworten
  1. von Philipp Blum am 14.02.2016 (12:05 Uhr)

    Ich habe die 10-Finger Tipptechnick auch nicht in einem Kurs gelernt. Ich habe sie mir allerdings selbst beigebracht. Es hat etwas gedauert, bis ich sie wirklich drauf hatte, aber dann hat sie mir wirklich geholfen schneller zu tippen. Aber grundsaetzlich hat das Team schon recht. Auch 4 oder gar 2 Finger tippen koennen so schnell tippen, wie ich mit 10 Fingern. Allerdings sind die Leute auch wesentlich schneller erschoepft. Ich habe das sehr aktiv mitbekommen. Ich hat mit meiner eigenen Tipptechnick jeden Tag 2.000 oder 3.000 Woerter getippt. Das war total anstregend. Mit 10 Fingern war ich lange nicht so kaputt wie mit 2 oder 3.

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  2. von Kosmo am 14.02.2016 (13:00 Uhr)

    Vorweg: ich bin kein 10-Finger-Tipper. Ich nutze wahrscheinlich eher 6 Finger regelmäßig, und komme damit meistens gut klar.

    Was viel problematischer ist als die Finger sind eher schwierige Tastenkombinationen, z.B eckige Klammern oder andere Brackets auf dem Mac-Keyboard.

    Vieles kann man durch Tastenkombinationen wesentlich schneller erledigen.

    Am Fließtextgetippe hält sich ein Programmierer ja sehr ungern auf, daher denke ich, dass bei mir die Dringlichkeit es mal mit 19 Fingern zu probieren nur dann steigen würde wenn ich mehr mit Fließtext zu tun hätte. Wichtiger ist der sichere Umgang mit Hotkeys. Aber genau das haben die Forscher ja nun auch rausgefunden.

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    • von Philipp Blum am 14.02.2016 (14:12 Uhr)

      Nimm das US-Keyboard Layout. Nutze ich zum programmieren immer. Weitaus einfacher alle wichtigen Zeichen zu tippen.

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    • von Donngal am 16.02.2016 (10:17 Uhr)

      Gerade beim Programmieren, profitiere ich davon, nicht auf die Tastatur schauen zu müssen. Ich weiss nicht ob das ohne 10-Finger System auch geht, aber das icht für mich der gravierende Vorteil. Ich schaue auf den Code den ich schreibe und so gut wie nie auf die Tastatur.

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  3. von Wilfried am 14.02.2016 (13:30 Uhr)

    Ich habe tatsächlich einmal an einem Schreibmaschine-Kurs teilgenommen - so etwa vor 45 Jahren! Es war aber wirklich nur ein Kurs und danach hatte ich nicht mehr konsequent weiter geübt.
    Früher am Bildschirm und heute am Laptop bemühe ich mich ständig, alle 10 Finger zu benutzen , was mir zum Einen selten gelingt und zum Anderen werden Zeige- und Mittelfinger beider Hände viel häufiger genutzt, als die anderen und ich benutze auch oft die rechte Hand für Tasten, die eigentlich für die linke vorgesehen sind - gelegentlich auch umgekehrt.
    Ein Effekt, den ich seit einigen Jahren beobachte:
    Hin und wieder funktioniert die Koordination von rechter und linker Hand nicht so recht. Das heißt, Buchstaben werden vertauscht, die nacheinander von unterschiedlicher Hand angeschlagen wurden. Somit ist die Korrektur sehr zeitaufwendig und ich bin auf die automatische Rechtschreibhilfe angewiesen.
    Auf jeden Fall schaue ich auch zu häufig, aber nicht ständig auf die Tastatur.
    Ich bin auch der Meinung, dass die Maus einer flüssigen Schreibweise im Wege steht und benutze deswegen weder Maus, noch TrackPad, sondern den IBM/Lenovo Trackpoint (ein roter Knopf zwischen G, B und H), worauf ich nie verzichten möchte.

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  4. von axelm am 14.02.2016 (18:26 Uhr)

    Der wichtigste Aspekt des Zehnfingersystems fehlt im Text: das Blind schreiben.

    Ich bin als Programmierer Quereinsteiger, war vorher Musiker. Ich empfand es als gewaltige Bremse beim Arbeiten, mit den Augen ständig zwischen Tastatur und Bildschirm hin und her wechseln zu müssen. Da ich als Musiker weiß, was man mit diszipliniertem Üben erreichen kann, hab ich irgendwann begonnen mir das Zehnfingersystem über entsprechende Übeprogramme selbst beizubringen.

    Meine Augen sind jetzt immer beim Code. Ich kenne einige, die verdammt schnell mit zwei oder vier Fingern tippen, aber keiner davon kann das blind. Für mich war das eine entscheidenden Veränderung meiner Arbeitsweise, weil das natürlich meine Übericht und mein Denken beim Programmieren deutlich verbessert hat.

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  5. von Jürgen Auer am 14.02.2016 (19:08 Uhr)

    Das fließende 10-Finger-Tippen hatte ich mir vor dem Studium beigebracht, also irgendwann zwischen 1985 und 1988.

    Ich halte das bis heute für eine der wichtigsten Investitionen in meine eigenen Fähigkeiten.

    Denn sowohl beim Textschreiben als auch beim Programmieren entlastet es die Augen ungemein, wenn man nicht ständig zwischen Bildschirm und Tastatur hin und herwechseln muß.

    So stelle ich an mir selbst fest, daß ich gar nicht mehr genau sagen kann, wo die einzelnen Tasten sind. Weil ich Wörter nur noch in Fingerbewegungen denke und ausführe, nicht mehr in Einzelbuchstaben.

    Telefonat mit einem Kunden: Ich sage: "Ich muß mal schnell eine (Sql-) Abfrage tippen, um Ihre Frage beantworten zu können". Kunde: "Was rauscht denn da?" "Das ist mein Tippen".

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  6. von Rob am 14.02.2016 (22:53 Uhr)

    *Einleitend: Dieser Text ist blind geschrieben*

    Ich bin noch relativ junge 26 Jahre und habe vor knapp 12 Jahren einen 10-Finger-Kurs in der 6. Klasse belegt - meiner Meinung nach der größte Schwachsinn und die gelebte Zeitverschwendung.

    Ich arbeite täglich am PC, bin in der IT tätig und schreibe leider teilweise viel, auch wenn ich die Zeit lieber fürs Programmieren aufwenden würde :P

    Ich nutze alle 10 Finger - aber ich schreibe nicht mit allen, wie es das 10-Finger-System vorsieht.
    In der Regel tummeln sich auf den Buchstaben-Tasten wirklich nur 4-6 Finger rum, der Rest kümmert sich um die Randbereiche.
    Stetig eine Gundhaltung einzunehmen/zu Ihr zurückzukehren, wie es das System vorsieht, ist dabei völlige Zeitverschwendung.

    Ich stelle allerdings die Behauptung auf, dass das Alter eine Entscheidene Rolle spielt.
    Meine Generation ist mit Computern groß geworden. Seitdem ich 5 bin, habe ich regelmäßig Kontakt mit diesem technischen Wunder gehabt und das schreiben an der Tastatur ist einfach ins Blut übergegangen, wie das Tippen auf dem Handy.
    Jemand der sich nun weit jenseits meines Alters befindet, ist nicht auf die gleiche Art und Weise in die Welt der Computer reingewachsen und geht darum an das ganze anders ran.
    Ich persönlich kenne kaum Ältere Herrschaften, die richtig gut und schnell blind schreiben können (egal nach welchem System), dafür aber umso mehr junge Menschen - und 99% davon haben kein spezielles System gelernt, sondern sind einfach in die Materie hineingewachsen und haben einfach im Gefühl, wo die Finger auf der Tastatur langwandern müssen.

    Ich persönlich verschwende keinen Gedanken daran, was ich wo auf der Tastatur wann drücken muss - ich mach es einfach :)
    Einzig bei gewissen, nicht oft genutzten, Sondernzeichen muss ich auch mal auf die Tastatur gucken

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    • von Lars am 15.02.2016 (14:45 Uhr)

      Jeder wie er mag. Hauptsache die Leute schaffen ihren Job.

      Aber das es kaum "ältere Herrschaften" ohne 10-Finger-schreiben gibt, kann ich nicht bestätigen. Früher gab es Schreibmaschinen und viele meiner Kollegen haben daran schreiben gelernt. Ganz klassisch mit 10 Finger Kurs und die tippen heute noch genauso und sind dabei sehr flott unterwegs.

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  7. von Jochen am 15.02.2016 (10:20 Uhr)

    Eine Untersuchung unter 30 Leuten wird hier als repräsentativ angesehen? Lächerlich.
    Ich haben vor über 30 Jahren einen Schreibmaschinenkurs in der Schule belegt und schreibe seitdem mit 10 Fingern. Ich hatte damals in der Abschlussprüfung 236 Anschläge pro Minute. Heute schaffe ich 421 - und ohne auf die Tastatur zu schauen. Das möchte ich mal von einem sehen, der mit 2-6 Fingern tippt.

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  8. von Tom am 15.02.2016 (11:00 Uhr)

    Ich muss Jochen zustimmen. Gelernt habe ich das ebenfalls in einem Schreibmaschinen-Kurs in der Schule. Derzeit liegt mein persönlicher Rekord bei 583 Anschlägen pro Minute ohne Fehler.
    Völlig unmöglich für meine Kollegen die ohne Ausnahme mit weniger als 10 Fingern tippen. Ich verstehe nicht, was sich die "Wissenschaftler" dabei gedacht haben könnten. Man könnte ebenso behaupten, dass ein Fußballspieler einfach mal mit seinem linken Fuß den Ball nicht berühren darf - aus irgendeinem unerfindlichen Grund spielt besagter Fußballer nun besser Fußball?
    Genau wie hier das Dribbling nicht gut funktioniert, so funktioniert auch das Tippen erst dann richtig gut, wenn man die zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzt. Dies sind in diesem Fall nunmal... Finger.

    Ach und Rob.: Ich schreibe exakt nach dem 10-Finger System, wie ich es gelernt habe. Meine Schwester hatte den Kurs auch belegt. Wenn die Übung nach dem Kurs fehlt, dann ist die logische Konsequenz, dass man gelerntes verlernt. Bei dir ist das so geschehen, wie auch bei meiner Schwester.

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    • von Rob am 16.02.2016 (16:41 Uhr)

      Übung ist sicherlich ein wichtiger Punkt - allerdings habe ich danach durchaus versucht, mit dem 10 Finger-System zurecht zu kommen.
      Und mit der Zeit bin ich dacon einfach abgewichen und in mein eigenes System gefallen.
      Und ich bin der festen Überzeugung, dass dieses in keiner Weise dem 10-Finger-System nachsteht.

      Im Grunde lässt sich wohl wie bei allen Dingen im Leben das Fazit ziehen: Es geht so am Besten und Schnellsten, wie man sich am Wohlsten fühlt.
      Und ich gebe allen Recht, die Studio ansich ist schon irgendwie humbug :)

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  9. von Markus am 15.02.2016 (12:00 Uhr)

    Ich denke nicht die Anzahl der Finger ist wichtig, sondern eher das Tastaturlayout. Da kann man schöne Experimente mit den Keyboard app auf dem Handy durchführen.

    Ich finde das AZERTY Layout persönlich am besten. Dvorak oder Colemak ist aber je nach Anwender sicher auch interessant zu testen.

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  10. von Birgit Schultz am 16.02.2016 (10:31 Uhr)

    Ehrlich, die Studie ist nicht repräsentativ. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich nun mit 10 Fingern deutlich schneller tippe als vorher mit sechs Fingern. Ich habe mir im Alter von etwa 16 Jahren das Maschine-Schreiben selbst beigebracht, daher die (wohl gar nicht so seltene) 6-Finger-Technik, (wie ich den vorherigen Kommentaren entnehmen kann).

    Als ich 2008 mein erstes Buch schrieb und in Zeitnöte geriet (Redaktionsschluss...) habe ich mir die Zeit genommen und mittels eines damals über das Internet heruntergeladenen Programms (blöder Name, tolles Programm! Tippkönigin) innerhalb von sechs Wochen auf 10-Finger-Blindschreiben umgestellt. Ich habe vorher und nachher meine Geschwindigkeit mit demselben Programm gemessen. Vorher, je nach Text (HTML-Code ist schwieriger als einfach nur die eigenen Gedanken festzuhalten) hatte ich vorher 180-200 Anschläge pro Minute und jetzt in der Regel locker um die 300. Eine Steigerung von rund 30 Prozent im Arbeitsalltag sind ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ich zweifle, dass irgendein zwei-, vier- oder sechs-Finger-Tipper jemals an das Tempo einer ausgebildeten Schreibkraft herankommt (500 bis 600 Anschläge) - wer das mal live gesehen hat, vergisst es nie!

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  11. von Birgit Schultz am 16.02.2016 (17:24 Uhr)

    Wichtig ist auf'm Platz, wie man hier im Ruhrgebiet so sagt. Am besten also messen und dann vergleichen:
    http://10fastfingers.com/typing-test/german
    (es gibt noch hundert andere, das war der erste, der mir beim Googlen entgegen kam).

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  12. von coseos am 16.02.2016 (20:43 Uhr)

    Ich schreibe mit 10 Fingern und bin damit effektiv schneller.

    Zugegeben - auch mit zwei oder vier Fingern kann man einiges an Geschwindigkeit erreichen. Das war auch bei mir so und ich habe zuerst nicht daran geglaubt, das es noch schneller geht.

    Mit 10 Fingern schaut man aber nicht mehr auf die Tastatur sondern tippt einfach. Der Kopf ist dabei auch frei für das wirklich wichtige, also den Inhalt (Code oder Text). Gerade in der Softwareentwicklung sind damit sprechende Variablen auch kein Aufwand mehr.

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    • von Rob am 16.02.2016 (20:45 Uhr)

      Wie gesagt, ich nutze auch alle Finger und schreibe auch komplett Blind - aber ich habe halt nicht diese typische Grundstellung des 10-Finger-Systems, sondern fliege einfach förmlich intuitiv über die Tastatur :P

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  13. von Jochen am 19.02.2016 (15:38 Uhr)

    Letztendlich ist es doch egal, mit wie vielen Fingern jemand schreibt. Ich finde es nur interessant, dass eine Studie mit 30 Personen so ernst genommen wird (scheinbar auch von mir, sonst würde ich mich nicht auch dazu äußern). ;-)
    Aussagefähig ist sie zumindest nicht....und das "Ergebnis" auch vollkommener Blödsinn. Je mehr Finger man sinnvoll einsetzt, desto schneller wird schreibt man.

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  14. von buzzt am 09.05.2016 (10:45 Uhr)

    Da ich auch Gitarre spiele, sehe ich meine Tastatur wie ein Griffbrett. Ich bewege auch eher meine Finger als die ganze Hand. Hab auf meiner Webseite http://www.10finger-schreiben-lernen.de auch noch einiges dazu geschrieben.
    Ich denke es ist eine Kombi auch dem Zehn-Finger-System und dem eigenen System, welches man sich aneignet. Ich fahr ganz gut damit.

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