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Studie: Bis zu 48 Millionen Twitter-Nutzer sind in Wirklichkeit Bots

    Studie: Bis zu 48 Millionen Twitter-Nutzer sind in Wirklichkeit Bots
(Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Einer Studie der University of Southern California nach sind bis zu 15 Prozent aller Twitter-Nutzer Bots. Das heißt, dass hinter fast jedem siebten Account kein Mensch, sondern eine Maschine steckt.

Twitter: Jeder siebte „Nutzer“ ist ein Bot

Sie sind nicht per se schlecht, aber in den vergangenen Monaten haben Social Bots vor allem als politische Stimmungsmacher die Debatten bestimmt. Besonders gehäuft sind die von Bots kontrollierten Accounts offenbar bei dem Microblogging-Dienst Twitter zu finden. Forschern der University of Southern California zufolge sind bei Twitter zwischen neun und 15 Prozent der Nutzer nicht menschlich. Bei rund 319 Millionen aktiven Nutzern wären das im schlimmsten Fall bis zu 48 Millionen Bots.

Twitter und Bots
Twitter kämpft mit Bot-Schwemme. (Bild: PiXXart / Shutterstock.com)

In der Studie wurden die Accounts nach den Freunden, den Inhalten und der Stimmung der Tweets, Mustern des Netzwerks und dem Umfang der Aktivitäten auf Twitter untersucht. Dabei fanden die Forscher auch heraus, dass einfache Bots mit Bots interagieren, die ein eher menschliches Twitter-Verhalten an den Tag legen. Außerdem wurden verschiedene Bot-Strategien bei Retweets und Erwähnungen für bestimmte Zielgruppen analysiert. Dadurch machten die Studienautoren eine ganze Reihe verschiedener Account-Klassen aus, die von Spammern über Selbstvermarkter bis hin zu Content aus verbundenen Apps reichte.

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Twitter: Nicht alle Bots sind schlecht

Twitter selbst geht übrigens davon aus, dass nur bis zu 8,5 Prozent der Accounts ohne jegliches Zutun von Menschen twittern. Zudem seien die Social Bots auf Twitter ja nicht nur schlecht, wie ein Twitter-Sprecher dem US-Portal CNBC.com sagte. Einige der Bot-Accounts lieferten sehr hilfreiche Informationen, etwa Warnungen bei drohenden Naturkatastrophen. In der Studie wird auch die Verbreitung von Nachrichten als positiv hervorgehoben. Allerdings sehen die Forscher durchaus eine steigende Anzahl an Bots, die politische Stimmungsmache betreiben.

Insbesondere während des Brexit-Entscheids im Sommer und im US-Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Herbst sollen die Social Bots ein Zünglein an der Waage gewesen sein. In Deutschland hat sich die Bundesregierung vor der anstehenden Bundestagswahl gegen den Einsatz von Social Bots ausgesprochen. Auch gegen die Verbreitung von Fake News soll stärker vorgegangen werden. Die Grünen fordern gar eine Kennzeichnungspflicht für Bots.

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