Internet-Studie: Unter den Top-Seiten sind vor allem Suchdienste
Wofür nutzen Menschen das Internet? Für seine Studie stützte sich der Social Blogging Dienst Zemanta auf Daten von Alexa und Wikipedia. Das Unternehmen wertete alle 515 Top-Websites aus, die bereits unglaubliche 45% des weltweiten Traffics ausmachen. Für die Auswertung aller anderen Websites ging Zemanta stichprobenartig vor. Eine Schwierigkeit war dabei der Anteil an „unbekannten Seiten“ (zum Beispiel durch andere Sprachen). Trotz dieser Schwierigkeit gibt es interessante Schlüsse.
Generell wird in der Studie ersichtlich, dass das Internet zu 60 Prozent aus nützlichen Inhalten wie Suchangeboten, Dienstprogrammen und E-Commerce-Seiten besteht. Demgegenüber stehen rund 30 Prozent aller Webseiten, die auf soziale Angebote entfallen (soziale Plattformen, Medien, Unterhaltung).
Während unter den Top 515 Seiten, die knapp die Hälfte des weltweiten Traffics ausmachen, Suchangebote den größten Teil beinhalten (s.u.), sieht dies in Bezug auf die Gesamtzahl aller Websites im Internet anders aus. Hierbei machen Referenzseiten wie Wikipedia den größten Anteil an Angeboten aus und wachsen beständig. Soziale Plattformen spielen nur unter den Top-515-Seiten eine große Rolle. Angebote zu Unterhaltung und Zeitvertreib decken insgesamt nur einen kleinen Teil der Webseiten ab. Zemanta mutmaßt, dass Alexa entsprechende Seiten möglicherweise heraus filtert, was das Ergebnis verfälschen könnte.
Hier noch eine Zusammenfassung, für welche Bereiche Menschen das Internet am häufigsten nutzen:
- Suche: z.B. Google, YouTube, Flickr (Suche nach Informationen)
- Soziales: z.B. Facebook, Match.com (sozialer Umgang mit anderen Mitgliedern)
- Medien: z.B. NY Times, WordPress.com (Konsumieren von Inhalten)
- Referenzen/Quellen: z.B. Wikipedia, Microsoft.com (Zugangsdaten)
- E-Commerce: z.B. Amazon, eBay (Erwerben von Produkten und Diensten)
- Dienstprogramme: z.B. Gmail, Zoho (Gebrauch des Online-Dienstes)
- Spaß: z.B. Zynga (Spaß und Zeitvertreib)
Weiterführende Links
- The true size of the Web - Zemanta
Foto: iStockphoto.com/LuisFico
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von Benedikt 19.12.2012 (09:00Uhr) 1.
Was hier in der Studie irgendwie fehlt ist der ganze Part der Porno-Industrie und ähnlicher Ü18-Content, oder sollte das der "unknown"-Teil sein?! Ich denke, dass auch diese Sites einen nicht zu vernachlässigenden Anteil am Traffic haben, da es sich ja gerade bei diesem Content häufig um Videos oder Streams handelt. Und das es aus diesem Bereich keine Seiten unter den Top 515 gibt kann ich mir auch nur schwer vorstellen.
von Jakiku 19.12.2012 (09:33Uhr) 2.
@Benedikt Im Alexa Ranking sind unter den Top 515 einige Seiten mit pornografischen Inhalten. Um den dreh dürften das so 20 Seiten sein, die in dem Bereich mitspielen. Interessant ist, dass fast alle großen pornografischen Seiten zu Manwin gehören. Ein Unternehmen, dass die Pornoindustrie vollkommen revolutioniert hat.
von Studie: Die wahre Größe des Internets… 19.12.2012 (09:50Uhr) 3.
[...] Studie: Die wahre Größe des Internets » t3n – Das Magazin für Digitales Business | we love.... Share this:TwitterFacebookGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies [...]
von Jakiku 19.12.2012 (11:24Uhr) 4.
Sehe ich gerade erst. Hast recht :) Einfach herrlich. Aber natürlich ist die t3n die wahre Größe des Internets ;)