StudiVZ und Facebook: Verhandlungen scheiterten an datenschutzrechtlichen Auflagen
Wäre der Deal mit Facebook erfolgreich abgewickelt worden, hätte Holtzbrinck im Gegenzug eine Beteiligung an Facebook erhalten – was heute, insbesondere angesichts des bevorstehenden Börsengang von Facebook, wohl Milliarden wert gewesen wäre. Doch letztlich scheiterten die Verhandlungen. Markus Schunk äußerte sich jetzt zu den Gründen: „De facto waren die Verkaufsverhandlungen auch sehr weit fortgeschritten. Dass es am Ende doch nicht dazu kam, lag aber nicht an uns, sondern ist an datenschutzrechtlichen Auflagen gescheitert, die wir gar nicht beeinflussen konnten.“
Aus heutiger Sicht fast unvorstellbar: StudiVZ war mal richtig angesagt. In Höchstzeiten nutzten über 16 Millionen User das Soziale Netzwerk aus Deutschland, mittlerweile sind es nur noch fünf Millionen. Dem Netzwerk wird kaum noch zugetraut, den Glanz von einst wieder herzustellen. Die Webseite wannstirbtstudivz.com beispielsweise prophezeit mit ironischem Unterton das Ende von StudiVZ für die kommenden Wochen. Trotz schlechtem Medienecho hat Holtzbrinck angeblich noch viel vor mit den VZ-Netzwerken. Momentan sei eine Umgestaltung im Gang, neue Zielgruppen sollen erschlossen werden.









von tim.schaefer 10.04.2012 (14:05Uhr) 1.
Die VZ's gab's ja auch mal in grauer Internet-Vorzeit...
von huettenzauber 11.04.2012 (00:36Uhr) 2.
Zuckerberg hatte für Studi-VZ wahrscheinlich nur 500 Mio geboten.. da hätte ich natürlich auch abgelehnt... lieber würdevoll arm sterben, als unter Wert verkaufen ...lol
von Holtzbrinck gibt StudiVZ nicht auf 12.04.2012 (12:10Uhr) 3.
[...] t3n: StudiVZ: Warum der Deal mit Facebook scheiterte [...]