Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Listicle

8 Beispiele für einen perfekten Styleguide

    8 Beispiele für einen perfekten Styleguide

Beispiele für beeindrucken Styleguides. (Foto: superbigcreative.com)

Ein Styleguide legt fest, wie Unternehmenslogos, Slogans und andere Gestaltungselemente in der Öffentlichkeit genutzt werden dürfen. Diese Beispiele zeigen, wie es richtig geht.

Was in einem Styleguide steht

Wer auf Nummer sicher gehen will, dass die eigenen Gestaltungsrichtlinien nicht missachtet werden, erstellt üblicherweise einen Styleguide. Das Dokument dient Mitarbeitern, Kunden oder Partnern eines Unternehmens als Blaupause zur Gestaltung von Broschüren, Werbeanzeigen oder Visitenkarten. Styleguides dokumentieren die Säulen der Corporate Identity und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild. Zu den wichtigsten Elementen gehören unter anderem:

  • Unternehmenswerte
  • Logonutzung
  • Farbpaletten
  • Typographie und Schriftarten
  • Verwendete Slogans
  • Powerpoint-Templates
  • Briefköpfe
  • E-Mail-Templates

Viele Unternehmen weisen jedoch nur versteckt auf einer Unterseite auf ihre Gestaltungsrichtlinien hin. Auch inhaltlich gehen die Styleguides oft nicht über ein paar Do’s and Dont’s hinaus. Wie es besser geht, zeigen die Beispiele kleiner und großer Marken, die wir in der folgenden Übersicht zusammengestellt haben. Vielleicht liefern sie dir die nötige Inspiration für dein nächstes Designprojekt?

Diese Beispiele sind jeden Blick wert

Bestbuy

So sieht der Styleguide von Bestbuy aus. (BIld: theoneoff.com)

Bei der US-Elektronikkette Bestbuy hat man das Design des Styleguides gleich einer Agentur überlassen. Kein Wunder, dass das Ergebnis was her macht: Von den Werten über die Slogans bis hin zur Gestaltung der Dienstkleidung ist an alles gedacht.

University of Berkeley

Solche Farben verbindet man eher nicht mit einer Universität. (Screenshot: t3n.de)

Auch die renommierte University of Berkeley hat sich Gestaltungsrichtlinien auferlegt. Optisch ist der Styleguide ein Gegenentwurf zum sonst eher biederen Image wissenschaftlicher Einrichtungen: Wechselnde Farben trennen die einzelnen Kapitel sichtbar voneinander und große Fotos trotzen dem üblichen Weißraum-Overload.

Shopco

Das Düsseldorfer Startup Shopco setzt von Anfang an auf eine starke Marke. (Screenshot: t3n.de)

Wie Shopco aus Düsseldorf beweist, können auch kleine Startups mit einem ansprechenden Styleguide auf sich aufmerksam machen. Die knalligen Farben, großen Schriften und imposanten Fotos bringen die Vision des jungen Unternehmens gut zum Ausdruck: Onlineshoppen soll Spaß machen.

Uber

Uber überzeugt mit einem animierten Styleguide im Web. (Screenshot: t3n.de)

Es muss nicht immer ein ödes PDF sein: Uber zeigt, dass Gestaltungsrichtlinien auch auf der eigenen Website eindrucksvoll in Szene gesetzt werden können. Die animierten Clips und Parallax-Elemente sind eine willkommene Abwechslung.

Noxor
Noxor

Ein Styleguide kann alles Mögliche umfassen und kann daher sehr umfangreich sein, aber:

Seit wann beinhaltet ein "Standard-Kunden-Styleguide" PowerPoint-Templates oder E-Mail-Templates.
Das wäre mir neu :)

Antworten
Ein Designer
Ein Designer

Sorry, aber der Style Guide von Uber ist alles andere als Perfekt. Ich würde Ihn sogar als einer der schlechtesten Styleguides überhaupt bezeichnen. Ich mag die Idee des Online Styleguides. Allerdings hat sich hier der Designer verwirklicht und es wurde nicht das Design verwirklicht. Die Website hat gerade mal 0 Aussagekraft über das Uber Brand System.

Ein Styleguide soll ein mindestmaß an Informationen besitzen und meist wird bereits vergessen die Logos bzw. Template-Daten mit dem PDF/Word/... mitzuliefern. Hier wird erklärt wie das Uber Icon gezeichnet wird und wie die Farben anhand der geografischen Lage zu setzen sind (katastrophaler Fehler, Farben an Regionen/Länder zu binden. Das wird allgemein als rassistisch gehandhabt, nach dem Motto : schwarze Afrikaner, gelbhäutige Asiaten, ... Einfach ein No Go).

Und des weiteren, soll denn jeder Designer das Logo neu zeichnen, wenn er ein Projekt von Uber ausführt. Nein, sicherlich nicht. Das wird einmal gemacht und dann in verschiedenen Dateiformaten hinterlegt und nach Bedarf von Uber an den Designer geliefert bzw. über die Styleguide Website als Download angeboten.

Und wenn ich jetzt eine grafische Dienstleistung für Uber ausführen müsste und der Marketer würde mir den Link zu dieser CI schicken (Womöglich noch mit: Da ist alles erklärt) müsste ich mir erstmal an den Kopf fassen und mich fragen ob der Marketer noch alle Tassen im Schrank hat. Der nächste Schritt wäre es den doppelten Preis zu verlangen da hier sicherlich ein ungeahntes Maß an Mehrarbeit auf einen zukommen wird.

Antworten
dennis
dennis

Ja, das gebe ich Dir Recht, mit allem.

Ein Styleguide sollte helfen und schnell der ausführenden Kraft zur Seite stehen. Leider gibt es viele Firmen, die das nicht verstanden haben. Oft ähnelt der Stylguide einem Werbeblatt, was die Firma ausmachte und was sie so toll macht. Total uninteressant für den Designer oder Mediengestalter, der irgendetwas erstellen soll.

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden
Alle Jobs
Zur Startseite
Zur Startseite