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DuckDuckGo mit neuem Suchanfragen-Rekord durch PRISM

    DuckDuckGo mit neuem Suchanfragen-Rekord durch PRISM

Es gibt auch Gewinner der PRISM-Affäre. So freut sich der Suchmaschinen-Anbieter DuckDuckGo, der die Daten seiner Nutzer anonymisiert abspeichert, über hohe Zugriffszahlen. Alternativen zu Google, Yahoo! und Co. sind derzeit stark gefragt bei Anwendern.

DuckDuckGo ist eine alternative Suchmaschine, die die Daten der Suchenden anonymisiert abspeichert. (Screenshot: DuckDuckGo)
DuckDuckGo ist eine alternative Suchmaschine, die die Daten der Suchenden anonymisiert abspeichert. (Screenshot: DuckDuckGo)

Rundum den Datenskandal PRISM und der Anschuldigung, dass die großen Tech-Unternehmen à la Facebook, Google, Apple, Microsoft und Yahoo! dem amerikanischen Militärnachrichtendienst NSA freies Geleit auf die hauseigenen Server bietet, ist die Frage laut geworden, auf welche alternativen Diensten man als Nutzer wechseln kann. Einige dieser Dienste wurden auch bei uns thematisiert: Ubuntu, Tor, TrueCrypt und OpenPGP.  Viele gelten allerdings als wenig benutzerfreundlich oder sind schwer zu installieren. Ein alternativer Gewinner aus dem Bereich der Suchmaschinen hat sich dieser Tage allerdings mit ein paar erfreulichen Zahlen zu Wort gemeldet. DuckDuckGo hat durch PRISM einen wahren Nutzeraufschwung erhalten.

3.095.907 DuckDuckGo-Anfragen in an einem Tag

Kurz nach dem erstmalig kommunizierten Rekord von zwei Millionen direkten DuckDuckGo-Suchanfragen pro Tag, haben die Verantwortlichen des Projektes nun eine neue Höchstmarke, von insgesamt 3.095.907 Anfragen veröffentlicht. Außen vorgelassen haben die Entwickler dabei die 18.9 Millionen Suchanfragen, die durch Schnittstellen eingehen und über eine halbe Millionen Suchanfragen, die von Bots abgesetzt werden – die Angaben sind also weitestgehend bereinigt.

DuckDuckGo hat nicht zuletzt so einen hohen Zulauf, weil die Nutzerdaten anonymisiert gespeichert werden. Selbst wenn ein Geheimdienst auf das Unternehmen hinter dem Projekt zugeht und Daten verlangen würde, hätten die Stellen keinen Nutzen davon. Zudem ist DuckDuckGo sehr leicht zu bedienen und macht es dem Nutzer sogar möglich nach bestimmten Informationen gesondert zu suchen. Möchte man beispielsweise kommerzielle Treffer zu „Adidas“ haben, dann ist es möglich beim Absetzen des Schlüsselwortes die Ergebnisse nur auf Amazon-Produkte zu filtern. Gleiches gilt für Nachrichten. Sucht man „Adidas“ und bezieht sich auf den Filter „News“ werden kommerzielle Produkte ausgegliedert.

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1 Reaktionen
matts
matts

So hat der Skandal auch was gutes und ich lerne eine neue,recht gute Suchmaschine kennen.
Einen VPN-Client nutze ich ja bereits.

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