Der amerikanische Blogger Anil Dash gehört zu den rund 400 von Twitter vorgeschlagenen Usern, die neuen Twitterern empfohlen werden. An einem normalen Tag bekommt er so stündlich etwa 100 neue Follower. Für viele selbsternannte, Follower sammelnde Twitter-Experten sicher ein Traum, doch Anil Dash ist weniger begeistert. Der Effekt ist gering.
Durch die Aufnahme in die Liste der Suggested Users hat Dash seine Followeranzahl von zuvor 18.000 im Oktober auf über 280.000 steigern können. Nach seiner normalen, organischen Wachstumsrate wären es heute wohl um die 25.000 gewesen, schreibt er. Hat er nun auch entsprechend mehr Leser? Offenbar nicht, denn die Anzahl der Retweets und Replies hat sich nicht verändert.
Eine kleinere Umfrage unter weiteren „empfohlenen Nutzern“ hat ihm seinen eigenen Eindruck bestätigt: Niemand hat wirklich eine Million Follower im eigentliche Sinne - denn Spammer, inaktive User und solche, die so vielen Leuten folgen, dass sie einzelne Tweets gar nicht mehr wahrnehmen können, haben keinen Wert. Es zählen die organisch gewachsenen Follower, die ein echtes Interesse haben und sich an der Kommunikation beteiligen.

Bildnachweis für die Newsübersicht: Anil Dash von Joi. Lizenz: CC BY.

















Apropos: Danke dass Ihr mir jetzt auch folgt!
Gruß thomas
"Organisch gewachsene Follower" => das ist das Ziel!
;-)
Selbst der Effekt der eigenen Werbung geht dabei verloren.
[...] so zwei bis zehn pro Tag (Woche), sind jene, welche Deine Tweets wirklich lesen. T3N bring das in einem Post (Was bringt es, von Twitter empfohlen zu werden? Viele neue Follower, aber sonst nichts) sehr gut auf den Punkt. Und damit wir ein möglichst große Zahl an followern kriegen, tweeten wir [...]