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Kostenlose Software für Spieleentwickler: Superpowers 2D- und 3D-Editor ist jetzt Open Source

Kostenlose Software für Spieleentwickler: Superpowers 2D- und 3D-Editor ist jetzt Open Source

Superpowers ist ein Tool um kollaborativ HTML5-basierte 2D- und 3D-Games zu erstellen. Wir verraten euch, was die Open-Source-Software alles kann.

Kostenlose Software für Spieleentwickler: Superpowers 2D- und 3D-Editor ist jetzt Open Source

Superpowers. (Screenshot: Superpowers)

Superpowers: Quelloffenes Tool zur Erstellung von HTML5-Games

Superpowers soll euch dabei helfen, im Team an eigenen 2D- und 3D-Spielen zu arbeiten. Die zugrundeliegende Game-Engine setzt auf HTML5. Die fertigen Spiele könnt ihr daher entweder direkt über das Web vertreiben, oder mithilfe von Electron beziehungsweise dem Intel XDK native Apps für Windows, Linux, OS X, oder iOS daraus generieren. Das Schöne daran: Bei Superpowers selbst handelt es sich um Open-Source-Software.

Superpowers: Gemeinsam an 2D- oder 3D-Games arbeiten. (Screenshot: Superpowers)
Superpowers: Gemeinsam an 2D- oder 3D-Games arbeiten. (Screenshot: Superpowers)

Das Scripting eurer Games geschieht bei Superpowers in TypeScript. Die Entwicklung wie auch die Verwaltung sämtlicher Assets wird direkt in dem HTML5-basierten Editor durchgeführt. Obwohl sich die primär an Spieleentwickler richtet, lassen sich damit aber auch andere Projekte auf TypeScript-Basis umsetzen. So haben die Macher beispielsweise einen Generator für statische Websites mithilfe von Superpowers entwickelt.

Superpowers: Die wichtigsten Ressourcen für den Start

Superpowers könnt ihr direkt über die offizielle Projekt-Website herunterladen. Den Quellcode des Tools und verschiedener Beispielanwendungen findet ihr im GitHub-Repository von Superpowers. Bevor ihr durchstartet, solltet ihr allerdings erst einen Blick auf die umfangreiche Dokumentation der Software werfen. Wer sich über die Möglichkeiten von Superpowers informieren möchte, der kann auch dieses kleine Demo-Game spielen, in dem euch alle Features nochmal auf spielerische Art und Weise erklärt werden.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext ist unser Artikel „Matter.js: Die Physik-Engine für das Web kurz vorgestellt“.

via news.ycombinator.com

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6 Antworten
  1. von grep am 12.01.2016 (18:47 Uhr)

    Hallo ...,


    durchaus interessante Software; allerdings, ein Programmierer wird (i. d. R.) darauf verzichten (möchten) - dass ist eher etwas für Leute die es ansonsten NICHT hinbekommen.


    Ciao, Sascha.

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    • von lvl3 am 13.01.2016 (12:47 Uhr)

      ich glaube, das siehst Du komplett falsch. Die besten Spiele basieren auf fertige Engines diverser Drittanbieter die sich darauf spezielisiert haben.

      Beispiel: Unreal Engine - Mass Effect, Borderlands, Rainbow Six, Mirror's Edge, Batman Arkham, XCOM, Bioshok - um nur ein paar wenige zu nennen. Die Liste ist hunderte Spiele lang. Alles unterschiedliche Entwickler - aber gleiche Engine.

      Dann nicht zu vergessen die CryEngine oder Frostbite Engine. Fertige Engines sind für viele Entwickler der heilige Gral, da sie nativ Dinge unterstützen die ein neues Entwicklerstudio niemals in dieser Form und in der kürze der Zeit mit den eigenen Geldmitteln entwicklen könnten.

      Das gleiche passiert doch auch in der Web-Entwicklung. Frameworks wie Bootstrap, Laravel, Angular, jQuery, LESS, SCSS, usw. sind heute nicht mehr wegzudenken. Frameworks und fertige Engine sparen Zeit und Geld und dienen perfekt als Basis für die eigene Kreativität.

      Heute ist es doch kaum noch möglich seine Bibliotheken selbst zu schreiben, durch hohen Zeitdruck, Geldmangel und Abgabetermine.

      Fertige Engines anzupassen ist einfacher als 100.000 Zeilen Code neu zu schreiben - wo es noch nicht mal gesichert ist das die eigene Engine dann auch funktioniert wie sie soll da sie mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hat die andere Engines schon lange hinter sich gelassen haben.

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  2. von Kerkee am 13.01.2016 (10:45 Uhr)

    Sehr interessant! Kann ich mir in meiner Freizeit mal genauer anschauen!

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  3. von grep am 13.01.2016 (17:38 Uhr)

    Hallo lvl3,


    'dass' mag sein ... aber ich meinte in diesem Kontext NICHT derart umfangreiche, hochentwickelte Spiele welche eine erhebliche Zeitspanne bis zur ihrer Fertigstellung in Anspruch nehmen sondern vielmehr witzige, kleine Spielchen wie ein alternatives Tetris, etc. !

    Hierfür wäre besagte Software gut verzichtbar.

    Große Firmen, die Spiele wie z. B. 'Tomb Raider' entwickelten, haben 'dass' Geld, Personal und somit auch die Zeit ihre eigene 'Engine' zu entwickeln.

    Frameworks sind nicht immer ein Segen - oft kann man nach dem KISS-Prinzip verfahren und 'einfache' Dinge 'einfach' halten.

    Auf 'Systemd' (einen Init-Dienst nach 'MS-Ideologie') hätte ich beispielsweise auch gerne verzichtet ... aber nein ... man musste diesen Müll im (Linux-)Kernel verankern und macht es so zum (Quasi-)Standard ... und früher oder später wird man wegen 'Abhängigkeiten' von diesem Dienst (komplett) 'abhängig' sein.

    'Keep It Stupid Simple' hat(te) dieser Entwickler wohl NICHT verinnerlicht / begriffen.


    Ciao, Sascha.

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  4. von grep am 16.01.2016 (18:53 Uhr)

    Hallo das/dass,


    interessanter Link ... sicherlich verspüren Sie nun Erleichterung.
    Es gibt Dinge die ich immer wieder durcheinander bringe und deshalb auch nie richtig lernen werde ... und es stört mich nicht ... Sie hingegen scheinbar schon.

    Dann sind da noch die seinerzeitigen Rechtschreibreformen ...; ich schreibe Schiffahrt beispielsweise trotzdem bloß mit zwei (anstatt mit drei) 'f' - es kommt mir 'richtiger' vor und ich mache nicht jeden 'Quatsch' mit.

    Sie hätten lieber einen konstruktiven Beitrag zum Artikel verfassen sollen anstatt mich zu tadeln ... aber irgendwo drückt anscheinend der Schuh und Sie müssen Frust ablassen.

    Egal - danke für garnix.


    Ciao, Sascha.

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