Die Registrierung
Am Anfang der Nutzung eines Online-Dienstes steht wie so oft eine Registrierung: In einem mehrstufigen Prozess werden bei Supreme die wichtigsten Benutzerdaten wie Adressdaten, Informationen zum Unternehmen und auch die eigene Bankverbindung abgefragt. Nicht unwichtig ist in diesem Zusammenhang die Auswahl eines eindeutigen, im Nachhinein nicht mehr änderbaren Shopnamens, der auch in der URL des späteren Shops erscheint, also beispielsweise http://shops.supreme.de/meinonlineshop.
Die Registrierung ist insgesamt übersichtlich gestaltet, die notwendigen Informationen sind schnell eingetragen. Und wenn man nicht gerade die eigene Bankverbindung oder die USt-Id des Unternehmens aufwändig recherchieren muss, ist diese Arbeit in höchtens zwei Minuten erledigt.
Der Adminbereich
Unmittelbar nach der Registrierung befindet man sich im Adminbereich, also sozusagen der Kommandozentrale des frisch erstellten digitalen Warenhauses.
Der Shop selbst befindet sich nach der Einrichtung noch im Wartungsmodus, sodass er von Besuchern noch nicht erreicht werden kann. Dies gibt dem Shopbetreiber Zeit, die verbleibenden 18 Minuten zu nutzen, um notwendige Einstellungen vorzunehmen sowie Kategorien und Produkte anzulegen.
Der Adminbereich bereitet alle relevanten Daten aus dem Shop übersichtlich auf. Neben Bestellungen und anderen Informationen, die vom System erzeugt werden, gibt es auch News-Ticker, die aktuelle, für Shopbetreiber relevante Informationen bereithalten, wie etwa im Falle von Gesetzesänderungen, die für den weiteren Verkauf berücksichtigt werden müssen. Ebenfalls verlinkt sind Video-Tutorials, die die Shoperstellung Schritt für Schritt begleiten. Alle Informationen sind gebündelt in kleinen Boxen untergebracht, die sich verschieben und nach eigenen Vorstellungen anordnen lassen.
Einstellungssache
Viele bekannte Shopsysteme kranken daran, mitunter sehr komplexe und schwer zu verstehende Einstellungen und Konfigurationen abzufragen, die einem Laien nicht ohne Weiteres zugänglich sind. Die Entwickler von Supreme-Shop wirken dem glücklicherweise entgegen und spendieren Ihrem System ein einfaches, gut dokumentiertes Einstellungsformular.
Somit lassen sich unter anderem die Bezahlarten aktivieren - zurzeit stehen dort Vorkasse, Lastschriftverfahren, Rechnungskauf und PayPal zur Auswahl - sowie die Betreiberdaten, die zu verwendende Währung und die gewünschten E-Mail-Texte bearbeiten. Genau so intuitiv funktioniert die Auswahl eines der vorgefertigten Templates und das Festlegen einer Designvariante und eines Hintergrundbilds. Hierbei fällt auch angenehm auf, dass es sich bei den angebotenen Varianten nicht um Verlegenheitsdesigns oder Lückenfüller handelt, sondern allesamt hochwertige Alternativen angeboten werden. Mit den am vergangenen Samstag freigeschalteten Premium-Services, die mit monatlich 25 Euro zu Buche schlagen, können auch Templates eingesetzt werden, die über sogenannte Widgets das Einbinden zusätzlicher Textinformationen und Auswahllistenerlauben. Die Konfigurationen und das Festlegen des gewünschten Designs dauern ungefähr fünf bis zehn Minuten, sodass sich Benutzer für den Rest der vorgegebenen Zeit bequem dem Einpflegen der Produkte widmen können.
Kategorien und Produkte
Da ein Onlineshop potentielle Kunden vor allem durch das angebotene Produktportfolio überzeugen muss, interessiert uns als nächstes, wie Kategorien und Produkte angelegt werden. Kategorien können beliebig verschachtelt werden und die entsprechende Bearbeitungsmaske ist, wie sämtliche Formulare im Adminbereich, durch verständliche Textschnipsel erklärt.
Um Produkte anzulegen trägt man in einer übersichtlichen Bearbeitungsmaske die entsprechenden Produktdaten ein und weist sie den zuvor angelegten Kategorien zu. In ähnlicher Weise lassen sich Produktbilder anlegen, Beschreibungen einfügen und via WYSIWYG-Editor formatieren sowie Schlagwörter abspeichern. Diese einfache Art der Produktpflege kann es sicherlich bei weitem nicht mit der Komplexität von beispielsweise Magento aufnehmen - man denke da an die verschiedenen Produkttypen, Attribute und Attributsets - der Fokus des Systems liegt eindeutig auf einfach strukturierten Produkte, die nicht viel mehr benötigen als Beschreibung, Bild und Preis und deren Bearbeitung sich quasi von alleine erklärt.
Trotzdem entwickelt sich der Supreme-Shop auch in dieser Hinsicht weiter. In einem der letzten Releases sind Produktvarianten hinzugekommen, die zwar bislang noch das Beta-Label schmückt, im Test jedoch eine flexible und robuste Möglichkeit darstellt, Produktvarianten wie Größen, Farben etc. abzubilden.
eBay
Eine Spezialität, die unter SaaS-Systemen im E-Commerce-Umfeld ihresgleichen sucht, ist die Möglichkeit, ohne weitere Kosten oder komplizierte Prozesse Produkte aus eBay in den Supreme-Shop zu importieren. Für Händler, die eBay als Verkaufsplattform nutzen bedeutet dies, dass nach wenigen Klicks das gesamte Produktportfolio inklusive Kategorien, Produktbeschreibungen und -bildern von eBay in den Shop importiert werden kann. Hier profitiert der Anbieter Supreme, der seit längerem Flash- und HTML-basierte eBay-Auktionstemplates und andere eBay-spezifische Softwarelösungen anbietet, von seiner Erfahrung mit den technischen Gegebenheiten des weltgrößten Online-Auktionshauses.
Das Frontend
Mit ein oder zwei Kategorien und einer Handvoll Produkten lässt sich der eigene Onlineshop nun aktivieren - und man bleibt tatsächlich innerhalb des beworbenen Zeitraums von 20 Minuten. Hat man den virtuellen Verkaufstresen aktiviert, können Besucher das tun, was in einem Onlineshop selbstverständlich sein soll: einfach einkaufen.
Der klare Aufbau des Supreme-Shop-Backends spiegelt sich auch im Frontend wider: Gut gestaltet und ohne viel Schnickschnack werden die eingepflegten Produkte dargestellt.
Diese lassen sich über den Kategoriebaum oder die Suchfunktion ausfindig machen, in den Warenkorb legen und durch einen Bestellprozess bewegen (der übrigens sehr an den One-Page-Checkout von Magento erinnert).
Fazit
Ein Onlineshop in 20 Minuten - Supreme hat damit nicht übertrieben. Durch den klar strukturierten Adminbereich haben auch komplette E-Commerce-Neueinsteiger die Chance, ohne komplexe Prozesse und Fachchinesisch das Wesentliche tun zu können: Produkte einzustellen und zu verkaufen. Das Frontend unterstützt diesen Ansatz und macht durch eine schicke und übersichtliche Aufteilung und die hervorgehobene Darstellung von Produktbildern Lust auf eine digitale Shopping-Tour.
Auch das Vergütungsmodell spricht vor allem Einsteiger an: Supreme-Shop kommt ohne Einrichtungs- und monatliche Grundgebühren aus, sondern finanziert sich durch eine Provision von 3 Prozent des Shopumsatzes. Dies mag für einen umsatzstarken Massenversender mit hauchdünn kalkulierten Margen weniger interessant sein (für diese gibt es laut Supreme auch individuelle Tarife), für den Kleinanbieter bedeutet es aber: wenn der Shop nichts verkauft, kostet er auch kein Geld.
Alles in allem ist Supreme-Shop eine Lösung, die Markteinsteiger für ihre ersten Gehversuche in die engere Wahl nehmen sollten - 20 Minuten sollte jedem das neue digitale Geschäft wert sein.
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6 Answers
von Tim 04.10.2011 (16:21Uhr) 1.
Bin echt begeistert von diesem Shopsystem. Nutze es selbst schon seit einiger Zeit und muss sagen, dass es super funktioniert. Auch der Support ist sehr freundlich und entgegenkommend.
Wie schon im Beitrag erwähnt ist das Backend schlicht und sehr einfach gehandhabt. Das Frontend ist ebenfalls sehr schick gestaltet.
Ein großer Vorteil ist, dass das System auf Wordpress basiert, wodurch die SEO arbeit erleichtert wird :-) Also kann ich nur empfehlen:-)
Daumen hoch!!
von Supreme-Shop – E-Commerce-Lösung in d… 05.10.2011 (00:14Uhr) 2.
[...] Supreme-Shop – E-Commerce-Lösung in der Cloudt3n MagazinHändler mit kleinem Budget sind die Zielgruppe von Supreme-Shop. Es verspricht, innerhalb von 20 Minuten einen vollwertigen Onlineshop mit professionellem Design und ansprechender Produktpräsentation auf die Beine stellen zu können. … [...]
von Alexander Sibert via facebook 05.10.2011 (03:01Uhr) 3.
Kenne ich schon die Shoplösung ...
von Anita Posch 05.10.2011 (08:45Uhr) 4.
Interessante Lösung. Habt ihr euch auch die rechtlichen Anforderungen angesehen? Datenschutz, Zustimmung zu den AGBs, Anzeige der Preise inkl USt.
Und noch eine Frage: gibt es die Möglichkeit an Firmenkunden im EU Ausland zu verkaufen und die Rechnungen werden automatisch ohne USt. erstellt?
LG, Anita
von Til Mensner 11.10.2011 (15:40Uhr) 5.
Schickes System! Besonders begeistern mich die großartigen Design-Templates (https://shops.supreme.de/mademoisellelulu/) und dass es keine Grundkosten gibt. Das ist ideal für Einsteiger. Wer schon professionell verkauft wird ein paar Funktionen vermissen, aber vielleicht legt Supreme die noch nach...
von Latest Wordpress E-commerce News | Word… 17.10.2011 (05:25Uhr) 6.
[...] Latest WordPress E-commerce News October 17, 2011 | Author staff Supreme-Shop – E-Commerce-Lösung in der Cloud Das nehmen wir zum Anlass, uns das auf der Blog-Software WordPress basierende System näher anzuschauen. Am Anfang der Nutzung eines Online-Dienstes steht wie so oft eine Registrierung: In einem mehrstufigen Prozess werden bei Supreme die wichtigsten … Read more on t3n Magazin [...]