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Surface Book: Microsofts erstes Notebook aus eigener Entwicklung kommt nach Deutschland

Surface Book: Microsofts erstes Notebook aus eigener Entwicklung kommt nach Deutschland

Microsoft hat es gestern auf seinem Windows-Hardware-Event in New York mächtig krachen lassen: Neben neuen der Lumia-Familie – 950 und 950 XL – und dem neuen Surface-4-Pro-Tablet überraschte der Redmonder Riese mit dem 2-in-1-Detachable Book, das der Hersteller unverblümt als das „ultimative Laptop“ anpreist.

Surface Book: Microsofts erstes Notebook aus eigener Entwicklung kommt nach Deutschland

Surface Book (Bild: Microsoft)

Update vom 04. Januar 2016: Nach Monaten der Unklarheit hat Microsoft den Marktstart seines ersten für weitere Länder bekannt gegeben. Das Surface Book ist ab sofort auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Australien sowie Neuseeland bestellbar. Ab 1.649 Euro geht's los.

Surface Book: Performantes Windows-10-Tablet und -Notebook in einem

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Mit dem Surface Book hat Microsoft gestern alle überrascht. (Bild: Microsoft)

Während der überraschenden Ankündigung des Surface Books – bei Apple wäre es wohl das „One more thing“ gewesen – wurde es zum Einstieg als Notebook bezeichnet. Das Gerät hat noch mehr auf dem Kasten, denn das Display-Element, das wie der Rest aus hochwertigem Magnesium besteht, lässt sich vom Keyboard-Modul abnehmen und fungiert dann als waschechtes Windows-10-Tablet. Unter dem 13,5 Zoll in der Diagonale messenden Display mit einer Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln mit seiner Pixeldichte von 267 Pixel pro Zoll steckt nicht nur ein Akku, sondern auch der SSD- und Arbeitsspeicher sowie der Prozessor.

In Verbindung mit dem Keyboard-Dock hat man ein vollständiges Notebook inklusive zwei USB-3.0-Anschlüssen, SD-Kartenleser, Kopfhöreranschluss, Mini-Display-Port sowie einem speziellen SurfaceConnect-Port, mit dem das Gerät um weitere Anschlüsse erweitert werden kann. Das Keyboard selbst besitzt eine Hintergrundbeleuchtung und ein Trackpad aus Glas. Angelehnt an ein Yoga-Tablet von Lenovo besteht die Möglichkeit, das umgedreht auf das Keyboard-Element zu setzen und es beispielsweise zu Präsentationszwecken in jedem beliebigen Winkel aufstellen. Das Scharnier des Surface Book ist eine Eigenentwicklung Microsofts.

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Das Scharnier des Surface Book ist stufenlos verstellbar. (Bild Microsoft)

In Sachen Ausstattung lässt Microsoft sich nicht lumpen: Das Surface Book kommt optional mit einer Nvidia-GeForce-GPU mit GDDR5-Speicher daher und soll in Kombination mit einem Skylake-Prozessor von Intel doppelt so performant sein wie ein MacBook Pro 13 und eine Laufzeit von bis zu 12 Stunden an den Tag legen – Akkus stecken sowohl im Tablet als auch im Keyboard-Element. Das Paket hat aber seinen Preis: Ab 1.900 US-Dollar wechselt es den Besitzer.

Microsofts Surface Book ist nicht billig

Kommen wir zu den weiteren Eckdaten des etwa 1,5 Kilogramm schweren Geräts – inklusive Keyboard wohlgemerkt, das Tablet allein wiegt 726 Gramm: Man kann bei der Ausstattung zwischen acht und 16 Gigabyte RAM, 128 bis 512 Gigabyte SSD-Speicher sowie Intel Core i5- und i7-Prozessoren wählen. Laut Microsoft rangieren die Preise zwischen 1499 US-Dollar für ein Modell mit 128 GB SSD, Core i5-Chip, Intel-GPU und 8 Gigabyte RAM und happigen 2.699 US-Dollar. Für dieses Anschaffungspreis bekommt man das volle Paket mitsamt Core i7-Prozessor, Nvidia GPU, 16 Gigabyte Arbeits- und 512 Gigabyte SSD-Speicher. Das im Laufe des gestrigen Events angekündigte Modell mit einem Terabyte Flashspeicher ist noch nicht im US-Microsoft-Store gelistet. Derzeit gibt es leider noch keine Details zum Marktstart in Europa, in den USA kann das Surface Book schon vorbestellt werden – die Auslieferung findet Ende Oktober statt.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 7. Oktober 2015

via www.microsoft.com

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3 Antworten
  1. von Gute Leistung am 07.10.2015 (12:11 Uhr)

    Das sehen Apples MacBookPro wohl nicht mehr so toll gegen aus. Und wohl auch das AirBook kriegt zu knabbern.

    Für Normalverdiener leider zu teuer. Aber da Firmen im Gegensatz zum kleinen Arbeiter 100% absetzen/abschreiben und die Vorsteuer auch noch zurück bekommen, haben Firmen idR. doppelt so viel Ausgabe-Möglichkeiten als der kleine Arbeiter so das sogar diese leistungsfähigen Geräte im normalen Preis-Rahmen liegen.

    Da machen Diebstahlschutz usw. Sinn.

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  2. von DerDirk am 07.10.2015 (18:13 Uhr)

    Erschreckenderweise das Produkt, was ich von Apple erwartet hätte. Eine Kombi aus Tablet und Ultranotebook mit voll nutzbarem OS (!) und Top-Aufösung. Wie zu oft fehlt LTE als Basisausstattung. Da werden die Macbook Pros nachlegen oder günstiger werden müssen. Schade, dass Apple sich so verzettelt mit mittelmäßigen Produkten, das Design und Max OSX sind nach wie vor absolut unerreicht.

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  3. von NotebookFinder am 05.01.2016 (19:19 Uhr)

    Das Scharnier erinnert etwas an das des Lenovo Yoga 900.
    Lieferbar ist das Surface Book in Deutschland übrigens ab dem 18.02.2016 und liegt preislich zwischen 1.649 Euro (128 GB / Core Intel i5 / 8 GB) und 2.919 Euro (512 GB / Core Intel i7 / 16 GB).

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