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Surface Pro: Microsoft-Tablet ab heute in Deutschland erhältlich

Surface Pro: Microsoft-Tablet ab heute in Deutschland erhältlich

Neben dem Online-Handel wird das , Redmonds erstes echtes Windows-8-Tablet, auch in den Regalen der großen deutschen Elektronikketten zu finden sein. Touch- beziehungsweise Type-Cover müssen allerdings extra bezahlt werden. Dafür gibt es im Gegensatz zum RT nicht nur , sondern auch einen drucksensitiven Stylus-Pen.

Surface Pro: Microsoft-Tablet ab heute in Deutschland erhältlich

Surface Pro mit Intel-Core-i5-Prozessor

Im Gegensatz zum Surface RT läuft die Pro-Version auf Basis einer Intel-CPU. (Foto: Microsoft)
Im Gegensatz zum Surface RT läuft das Surface Pro auf Basis einer Intel-CPU. (Foto: Microsoft)

Das innovative Gerät gibt es in einer 64-Gigabyte-Version für 879 Euro. Für ein Surface Pro mit 128 Gigabyte großer SSD zahlt man 979 Euro im Microsoft-Store. Beide Varianten des Surface Pro werden von einem Intel-Core-i5-Prozessor der dritten Generation angetrieben. Vor allem bei der kleineren Version mit 64-Gigabyte-SSD ist zu beachten, dass dem Nutzer laut nur 29 Gigabyte effektiv zur Verfügung stehen. Der Rest geht für das Betriebssystem drauf. Beim Surface Pro mit 128 Gigabyte großer Festplatte hat man immerhin 89 Gigabyte zur Verfügung. Der Speicher lässt sich allerdings per microSDXC-Kartenleser erweitern. An Arbeitsspeicher stehen vier Gigabyte zur Verfügung.

Das Surface Pro bringt einen drucksensitiven Stylus mit. (Foto: Microsoft)
Das Surface Pro bringt einen drucksensitiven Stylus mit. (Foto: Microsoft)

Surface Pro mit Stylus-Pen

Der 10,6 große Breitbild-Touchscreen bietet eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und unterstützt wie eingangs erwähnt auch die Eingabe mithilfe des mitgelieferten Stylus. Anschlussseitig gibt es USB 3.0, eine Kopfhörerbuchse und einen MiniDisplay-Port. Mit seiner Umgebung kommuniziert das Surface pro per WiFi und Bluetooth.

Die beiden integrierten Kameras bieten eine Auflösung von 720p. Die verbauten Sensoren entsprechen dem heute gängigen Standard bei . Es gibt einen Umgebungslichtsensor, einen Beschleunigungssensor, ein Gyroskop sowie ein Magnetometer. Auf GPS muss man beim etwa 900 Gramm schweren Surface Pro übrigens verzichten.

Der Kickstand des Surface Pro. (Foto: Microsoft)
Der Kickstand des Surface Pro. (Foto: Microsoft)

Wer dem Formfaktor des Microsoft-Tablets etwas abgewinnen kann, aber durch die Einschränkungen von Windows RT von einem Kauf eines Surface RT abgehalten wurde, sollte vielleicht mal einen Blick riskieren. Ganz billig ist Spaß allerdings nicht. Wer wirklich produktiv arbeiten möchte, kommt um die Anschaffung eines Touch- oder Type-Covers nicht herum. Die Magnettastatur kostet zusätzliche 119,99 Euro beziehungsweise weitere zehn Euro, wenn man zum Type-Cover mit richtiger Tastatur greift. Vielschreiber werden diese Investition sicherlich verkraften können. Das Surface RT war in Deutschland sicherlich kein Kassenschlager, ob die Pro-Version mehr Freunde hierzulande finden wird, bleibt ebenfalls abzuwarten. Vor allem, da Intels neue Haswell-CPUs vor der Tür stehen. Die kommende Prozessor-Generation soll höhere Leistung bei geringerem Stromverbrauch bieten. Dass auch Microsoft demnächst neue Surface-Modelle auf Haswell-Basis vorstellen wird, ist mehr als wahrscheinlich. Wer warten kann, sollte das vermutlich tun.

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Eine Antwort
  1. von Doris am 03.06.2013 (10:47 Uhr)

    ich bin mal gespannt, ob ich damit klar komme :)

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