Mit dem Open-Source-System Sweetcron soll demnächst jeder seinen eigenen Lifestream hosten können, anstatt auf Dienste wie FriendFeed angewiesen zu sein. Jetzt gab der Macher erste Einblicke in die Funktionalität des Adminbereichs. Lifestreams sammeln alle Aktivitäten einer Person im Web 2.0: beispielsweise hochgeladene Bilder bei Flickr, neue Statusmeldungen über Twitter oder als Favorit markierte Videos auf YouTube. Bislang ist man dafür von Diensten wie FriendFeed oder Lifestream.fm abhängig. Der in Tokyo lebende Entwickler Yongfook will das ändern und entwickelt eine Plattform unter einer noch nicht näher definierten Open-Source-Lizenz.
Sweetcron wird PHP 5 und MySQL 5 voraussetzen. Weitere technische Details hat er bislang nicht bekannt gegeben.
Über den Adminbereich kann man zügig Feeds verschiedener Seiten hinzufügen, deren Inhalte dann künftig in der eigenen Datenbank gesammelt werden. Sweetcron soll dabei über Plugins funktional so erweitert werden, dass es Informationen ergänzen kann, die in den Feeds eigentlich nicht vorhanden sind. Beispiel: Der RSS-Feed von Vimeo liefert nicht den Quellcode mit, um ein Video in die Seite einzubetten. Ein Sweetcron-Plugin erstellt diesen Code selbstständig aus den vorhandenen Daten. Diese Plugin-Schnittstelle soll offengelegt sein, damit auch andere Entwickler Funktionen ergänzen können.
Bei der Layout-Anpassung soll der Betreiber ebenfalls möglichst flexibel sein. Er kann die einzelnen Inhalte ("Item Objects") nach Belieben gestalten und auch Bedingungen einbeziehen - zum Beispiel: Wenn es ein Video von YouTube ist, mach den Hintergrund des Objekts grau.
In dem untenstehenden Video zeigt Yongfook Details des Adminbereichs. Eine Beispielinstallation von Sweetcron sieht man auf seiner eigenen Seite. Laut eigener Ankündigung soll Sweetcron diesen Donnerstag (28.08.) veröffentlicht werden.























Obwohl es erst die zweite Beta ist (die erste kam 20 Minuten früher raus) bin ich absolut zurfrieden.