Die Technik hinter Swiffy
Die Technik dahinter: Der sogenannte Swiffy-Compiler wandelt die SWF-Datei um und generiert eine JSON-Datei. Mit Hilfe von JavaScript wird die JSON-Datei geladen und rendert das Video in Echtzeit mit Hilfe von HTML5, CSS3 und SVG.
Das Erstaunliche: Swiffy unterstützt sogar Action-Script, Google empfiehlt aber die Nutzung der Flash 5 Action-Script-Spezifikation. Google gab noch nicht bekannt, ob Swiffy am Ende Open Source wird. Nach Aussagen von Google ist Adobe erfreut über die Möglichkeit, mit Flash erstellte Apps auf mehr mobile Geräten zugänglich zu machen, was wohl vor allem eine Anspielung auf die iOS-Geräte sein mag.
Geplant ist sogar in Zukunft eine engere Zusammenarbeit, zum Beispiel soll es die Möglichkeit geben, das abhängig vom System des Nutzers die Flash-Datei entweder direkt als .swf-Datei abgespielt wird oder die HTML5-Variante genutzt wird.
Swiffy: Fazit, eure Meinung?
Ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung und vor allem überrascht wie gut die Beispiele schon funktionieren. Damit kriegen Anwendungen wie „Hype“ wieder starke Konkurrenz.
Was meint Ihr dazu? Wird Google die Zusammenarbeit wirklich verstärken und wird es in Zukunft damit tatsächlich ein plattformunabhängiges Flash geben?
Weiterführende Links:
- Swiffy in den Google Labs
- Slideshare kickt Flash und setzt auf HTML5 - t3n News
- Adobe gibt Flash für mobile Geräte auf, setzt auf HTML5 - t3n News
- HTML5: Eingabefeld mit Vorschlägen als Dropdownliste - t3n News
- 3D Web: Standards, Plugins und Frameworks auf einen Blick - t3n News
- HTML5: Überschriften und Einleitungen von Artikeln gruppieren - t3n News



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22 Answers
von Jochen 29.06.2011 (09:36Uhr) 1.
Besser/schlechter als Wallaby? Gibt es schon Erfahrungen?
von dklein 29.06.2011 (09:44Uhr) 2.
Wieder ein neues Google Projekt welches augenscheinlich sehr sinnvoll aussieht. Bleibt abzuwarten, wie es angenommen wird, aber generell denke ich, dass es sicher für die flashlosen iPhone / iPad User ein großer Vorteil ist, wenn man für Safari so leicht HTML5 Inhalte aus Flash erzeugen kann, ohne dass die Entwickler das Werkzeug wechseln müssen.
von Swiffy konvertiert Flash-Dateien in HTML… 29.06.2011 (09:48Uhr) 3.
[...] hier den Originalbeitrag weiterlesen: Swiffy konvertiert Flash-Dateien in HTML5 » t3n News [...]
von webbr 29.06.2011 (10:14Uhr) 4.
Das ist auf jeden Fall sehr interessant, vor allem für bestehende Anwendungen die Flashbasiert sind! Wird im Laufe des Tages getestet!
von Michael Lambertz 29.06.2011 (10:31Uhr) 5.
Endlich, hab eigentlich länger schon gedacht, dass Flash nichts anderes ist als animiertes svg. Dass die Flash-Ära zu Ende geht, ist gut. Wäre nur wichtig, dass es Open Source und gut dokumentierte Alternativen gibt, was man bei Google nicht unbedingt erwarten kann. Aber vielleicht kommen ja noch mit der Zeit andere Lösungen hinzu...
von Philipp Zentner via facebook 29.06.2011 (11:23Uhr) 6.
Finde ich klasse.
von Anton Meier via facebook 29.06.2011 (11:25Uhr) 7.
Edit: Könnte
von David Gampe via facebook 29.06.2011 (11:34Uhr) 8.
eine volle IDE ala Flash für HTML5 von Adobe wäre noch besser
von Ruedi 29.06.2011 (11:37Uhr) 9.
Wieder einmal kommen Sie alle: "Flash ist zu Ende! Juhhuu!"
Ich frage mich immer noch wieso sich alle so sehr wünschen, dass es Flash nicht mehr gibt?
Flash ist ja viel mehr also nur ein Animationstool. Mit Action Script 3 kann mit guten objekt orientieren Code ziemlich einfach auch Applications erstellen welche auf Mac/Windows/Linux laufen. Auch wäre das übergreifende erstellen von Mobile Apps ziemlich einfach. Wäre, wenn es Apple zulassen würde.
Ich verstehe nicht wie man etwas das so vielseitig einsetzbar, so leicht und noch gut objektorientiert funktioniert einfach schlecht finden kann. Liefert mir Argumente!
von Alex 29.06.2011 (11:44Uhr) 10.
@Ruedi, Flash ist geschlossen
von Social Media News via facebook 29.06.2011 (11:57Uhr) 11.
Wir finden es auch klasse!
von Bruno Jennrich via facebook 29.06.2011 (12:10Uhr) 12.
und das funktioniert? für flash's mit komplexen as3 scripten? gibt es aussagefähige erfahrungsberichte?
von Philipp Tauscher via facebook 29.06.2011 (13:23Uhr) 13.
Mit ActionScript hat er wohl noch seine Probleme. Kleinere Animationen sind kein Problem, aber die kann ich auch so in JS ausgeben. Aber erstaunlich ist die Technik schon. Aber ja nicht in den Quelltext schauen ;-)
von Alpay 29.06.2011 (13:51Uhr) 14.
Da verliert man ja den Überblick.
von Parker 29.06.2011 (14:03Uhr) 15.
An alle, die fragen, warum man Flash einstampfen sollte: Weil es proprietär ist, nicht offen und keinen echten Webstandard darstellt. Deswegen.
von Ruedi 29.06.2011 (22:42Uhr) 16.
@Parker überzeugt mich nicht so. Aber gefällt mir, dass endlich mal jemand etwas beim Namen nennt. Meine Meinung:
Properitär: Wem gehört JavaScript?
Nicht offen im Bezug auf was? Ich kann z.B. auch mit PHP Flash generieren
Webstandard=HTML5? Schau dir nur einmal youtube im noflash mit verschiedenen Browser an. Ist das Standart? Schau dir youtube mit dem flashplugin in verschiedenen Browsern und Betriebsystemen an....
von be_commerce 30.06.2011 (16:46Uhr) 17.
@Ruedi Wem was gehört ist dabei relativ uninteressant. Aber für Java habe ich weil es "Offen" (Java gehört nicht Oracle - lediglich einige Patente) ist tausende Möglichkeiten in kompletten IDEs zu entwickeln. Wenn ich ne billige Animation mit Flash erstellen will...
von bobCat 20.07.2011 (16:32Uhr) 18.
Wie vorhin schon erwähnt, kommt es dabei auf das Einsatzgebiet an.
Auch eine Website die überwiegend in Flash aufgebaut ist, kann schneller aufgerufen
werden als eine in HTML. Da kommt es darauf an, wie man diese gestaltet. Ob jemand
"lange animationen" verbaut, so das die Seite lange lädt, oder ob jemand per code
animationen erstellt, die "keine" Ladezeiten benötigen.
Natürlich kann man verstehen, das die ganzen Werbefenster in swf-format verhasst
sind und zusätzlich leistung ziehen. Aber es gibt sehr wenig Seiten die keine Werbung
schalten. Und ich denke bei HTML5 wird es auch "Werbe-Fensterchen" geben müssen.
Da viele Firmen auf sowas angewiesen sind. Somit ist dies nicht wirklich ein Flash-Problem.
Flash ist auch nicht = h.264 codec, welches nur Videos abspielt. Es bietet sich nur als
container an. Von daher muss man nicht diesen codec nutzen und eventuell Lizenzen für
den h.264 abdrücken.
ActionScript ist soweit ich weiß von Adobe freigegeben worden und kann von jeden verwendet
werden. Man muss auch nicht das "Adobe" Programm benutzen, um AS-apps oder swf´s für
das Web zu generieren. Es gibt ja bereits auch von anderen Lösungen dazu.
von Google Labs haben ausgedient, werden ges… 21.07.2011 (06:01Uhr) 19.
[...] Projekt der Google Labs ist der Flash-zu-HTML-Konverter Swiffy, über den Kollege Schannak hier bei t3n vor kurzem berichtete. Das klingt nach Bewegung. Insgesamt muss man jedoch einräumen, dass die [...]
von Daniel W. 27.07.2011 (17:52Uhr) 20.
Man sollte Flash schon alleine deshalb am besten einstampfen, weil 99% der nervigen Werbemülls damit gemacht ist: Wallpaper, Skyscraper, Werbemittel mit Sound und Video per Autoplay etc.pp. HTML5 statt Flash und das Thema ist endlich gegessen. Das war doch seinerzeot nur ein Dusel mit Flash-Video, sonst wäre Flash schon jetzt Geschichte und jeder hätte neben Adblock-Plus auch Flashblock installiert - und dauerhaft aktiviert.
von HTML5 Boom: Wachstum verdrängt Flash (u… 06.09.2011 (08:47Uhr) 21.
[...] Swiffy konvertiert Flash-Dateien in HTML5 - t3n News [...]
von Adobe gibt Flash für mobile Geräte auf… 09.11.2011 (10:37Uhr) 22.
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