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Swift: Apples Programmiersprache ist jetzt Open Source

Swift: Apples Programmiersprache ist jetzt Open Source

Angekündigt war es schon länger, jetzt wird es Realität: Apple legt den Quellcode seiner Programmiersprache Swift offen.

Swift: Apples Programmiersprache ist jetzt Open Source

Swift. (Bild: Apple)

Swift: Eine Programmiersprache geht steil

(Foto: Apple)
Wie angekündigt hat Apple seine Programmiersprache Swift jetzt unter Open-Source-Lizenz veröffentlicht. (Foto: Apple)

„Später im Jahr“, so hatte Apple angekündigt, wollte der Konzern diesen Schritt gehen, jetzt ist es soweit. Unter die Apache-2.0-Lizenz hat Apple seine Programmiersprache Swift gestellt, was bedeutet, dass Swift „frei in jedem Umfeld verwendet, modifiziert und verteilt“ werden darf – auch für kommerzielle Projekte. Darüber hinaus hat Apple Pläne und API-Guidelines zu seiner Programmiersprache auf der neuen Internetseite swift.org veröffentlicht, auf der Apple auch die Dokumentation bereithält. Den Code selbst hat Apple in einem GitHub-Repository veröffentlicht.

In aktuellen Rankings der beliebtesten Programmiersprachen hat sich Swift, das die Nachfolge von Objective-C antreten soll, so schnell nach oben gearbeitet wie kaum eine andere Sprache. Nach dem Einstieg auf Platz 68 folgte ein Platzierung auf 22, jetzt liegt Swift schon auf dem 18. Platz – laut den RedMonk-Analysten eine bisher nie dagewesene Entwicklung.

Swift soll bald auch auf Servern laufen

Erst vor kurzem hatte das Softwareunternehmen PerfectlySoft angekündigt, Swift als Backend-Technik für das Betreiben mobiler Apps und Websites auf Servern in Datenzentren zum Laufen bringen zu wollen. PerfectlySoft hat dazu schon eine eigene Softwarebibliothek namens Perfect, inklusive eines Webservers und eines Web-Tool-Kits entwickelt, die es Entwicklern ermöglichen soll, ihren Code sowohl im Front- als auch im Backend zu verwenden – ähnlich wie Node.js, das bei JavaScript-Anwendungen macht.

Allerdings läuft Perfect aktuell nur auf OS-X-Systemen, wie heise betont, was den Einsatz auf Servern einigermaßen erschweren dürfte, da das Apple-Betriebssystem dort nur selten genutzt wird. Mit Swift folgt Apple einer kleinere Open-Source-Strategie – Apples ResearchKit ist schon Open Source, genauso wie die Safari-Rendering-Engine WebKit.

Wer wissen will, was es mit Swift auf sich hat, warum es sich lohnt, die Programmiersprache zu lernen und wo empfehlenswerte Tutorials zu finden sind, sollte sich den t3n-Artikel „Swift: So leicht gelingt der Einstieg in Apples neue Programmiersprache“ nicht entgehen lassen.

via techcrunch.com

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