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Reportage

t3n-360-Grad-Reportage: Dieser Roboter bringt Pakete bis zur Haustür

    t3n-360-Grad-Reportage: Dieser Roboter bringt Pakete bis zur Haustür

Das britische Startup Starship hat einen Delivery-Roboter entwickelt, der das Paket bis zur eigenen Haustür bringt. Wir haben es in London für unsere 360-Grad-Reportage besucht.

Starship Roboter
Ein Mitarbeiter belädt den Roboter mit Ware. (Foto: Starship)

Die heimliche Revolution der Logistik

Insgesamt drei verschiedene Orte haben wir besucht, um aktuelle Automatisierungsprozesse in der Logistik in 360 Grad zu filmen. Der Weg der Waren von der Produktion bis zum Verbraucher wird zunehmend automatisiert. Wie sich die Logistik gerade ändert, zeigen wir euch anhand von drei Beispielen in 360-Grad-Videos, die wir auf t3n.de veröffentlichen. Im dritten und letzten Teil nehmen wir dich mit auf eine Reise mit dem Roboter. Doch sieh selbst!

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Starship: Ein Roboter für die letzte Meile zum Kunden

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So schaust du unser 360-Grad-Video: Am meisten Spaß macht das 360-Grad-Video, wenn du es auf einem Smartphone anschaust. Öffne das Video dafür über diesen Link direkt in der Youtube-App. Nur dann kannst du dich im Video umsehen, in dem du dein Smartphone in die gewünschte Richtung bewegst. Am Desktop musst du die Maus gedrückt halten und in die gewünschte Richtung ziehen, um dich umzuschauen.

Zwei der Skype-Gründer, Ahti Heinla und Janus Friis, wollen als nächstes die Logistik revolutionieren. Dabei haben sie es auf die sogenannte letzte Meile abgesehen – also den Weg eines Pakets, wenn es zum Kunden ausgeliefert wird. Der Plan: Ein Roboter soll statt eines Zustellers die Pakete bis zur Haustür bringen.

Via App können die Kunden einen gewünschten Lieferzeitraum festlegen und den Roboter beim Ausliefern in Echtzeit verfolgen. Der Roboter ist mit einem Kamerasystem ausgestattet, das den gesamten Bereich um das Fahrzeug scannt und bei zu nahen Objekten abbremst. Auf rund 8.000 Kilometern ist der der Roboter laut Unternehmen so über 400.000 Menschen unfallfrei begegnet. Der Logistikroboter selbst fährt mit einer konstanten Schrittgeschwindigkeit. Bei einem versuchten Diebstahl sendet die Kameras die Bilder des Roboters direkt ans Unternehmen. Dank GPS-Sender weiß Starship auch immer, wo sich der Roboter befindet.

Bei einem Lieferweg von fünf bis 30 Minuten soll der Lieferroboter laut Starship auf der letzten Meile um das zehn- bis 15-fache günstiger als andere Logistik-Lösungen sein. Der Einspareffekt soll durch weniger Personal und dem Wegfall von Lieferfahrzeugen bei kleinem Stückgut zustandekommen.

Wird Starship die Logistik revolutionieren?

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Das ausgelieferte t3n-Paket. (Foto: t3n)

Die Roboter sind dafür ausgelegt, in einem nahen Radius um die Hubs auszuliefern. Gerade in Ballungsräumen wie in London oder Berlin wäre eine Auslieferung via Roboter also denkbar. Aber auch Lieferdienste für Lebensmittel haben an dem Roboter Interesse. In Deutschland experimentieren bereits Unternehmen wie Media Markt oder Hermes mit dem Starship-Roboter. Die Pizza-Kette Domino's arbeitet bereits an eigenen Lieferrobotern.

Ob die Roboter aber tatsächlich die Logistik revolutionieren? Das hängt auch davon ab, ob die autonom fahrenden Fahrzeuge eine Genehmigung erhalten, ähnlich wie autonom fahrende PKWs am Straßenverkehr teilzunehmen. Doch selbst dann sind noch andere Herausforderungen zu meistern. So bereitet aktuell sogar Regen dem Lieferroboter von Starship Probleme.

Auch ist offen, ob die Lieferroboter bei Kunden und Passanten Akzeptanz fänden. Immerhin würden durch sie Arbeitsplätze wegfallen und zu viele der Roboter könnten für Fußgänger zum Hindernis werden. Aber wer weiß: Vielleicht werden schon bald die ersten Pakete und Pizzen via Roboter geliefert – die technologischen Grundlagen dafür entstehen gerade.

Das war die letzte Station unserer dreiteiligen 360-Grad-Dokumentation über die Automatisierung der Logistik. Vorher waren wir auf dem Rangierbahnhof in Nürnberg, sowie in München beim Kommissionierungs-Roboter der Firma Magazino.

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4 Reaktionen
Peter

Ich glaube Delivery-Roboter werden sich nicht durchsetzen, sondern sind nur eine vorübergehende Spielerei.

In ein paar Jahren werden wir selbst fahrende Paketdienstfahrzeuge haben.
Das Auto fährt zu dir nach Hause und schickt dir eine SMS mit einem Öffnungs-Code.

Du gehst zu Fahrzeug, gibt den Code ein und bekommst Dein Paket. Fertig.

Kleine Schoßhundroboter oder auch Drohnen sind Spielerei, zu unsicher und vor allem zu teuer und werden wieder verschwinden.

`Glaskugelmode aus´

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Lars
Lars

SMS? Gesichtserkennung, Fingerabdruck, Herzschlaganalyse, Hautfettzusammensetzung...

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Werner
Werner

Wenn der Kleine auch zu mir in die 2 Etg. kommt, also die Treppe hoch..ist er willkommen.

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Katharina Korotcenko

Warum sollten nur die Großen groß kommunizieren können? Unser Leitfaden „How To Get Started: professionelle Kommunikation für Roboter Startups“ zeigt Gründern aus der Automatisierungsbranche, wie sie ihr externe Unternehmenskommunikation strategisch aufbauen können. #WeKnowRobotics https://goo.gl/lOUOK0

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