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t3n 44 ist fertig: „Diplom? Geschenkt! Über die Zukunft der Bildung“

    t3n 44 ist fertig: „Diplom? Geschenkt! Über die Zukunft der Bildung“

Abschlussnote? Egal! Bildung verlagert sich weg von Universität und Schule hin zu Lernplattformen im Netz. In unserer neuen Ausgabe beleuchten wir, warum der klassische Abschluss an Bedeutung verliert – und was Kritiker des digitalen Lernens sagen.

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Die t3n Magazin Ausgabe 44 steht und erscheint am 25. Mai im Handel. Abonnenten bekommen das Heft wie gewohnt eine Woche früher zugeschickt.

t3n 44 zeigt, wie die Karriere ohne Diplom funktioniert

Sollte Google nicht nur auf dem Gebiet der Suchmaschinen und der selbstfahrenden Autos ein Trendsetter sein, dann darf sich der Bildungsbereich auf eine riesige Disruption einstellen. Denn Uni-Abschlüsse hält man bei dem Internetkonzern heute für völlig unwichtig. „Wir finden, dass die Noten gar nichts mehr aussagen“, sagt Google-Personaler Laszlo Bock.

Mit dieser Meinung steht er nicht allein da: Leistungen aus Schule und Universität rücken in den Hintergrund, das Diplom ist nicht mehr der einzige Gradmesser für beruflichen Erfolg. Plötzlich sind lebenslanges Lernen und sogenannte Microskills – sehr spezielles Wissen, das in Onlinekursen erlernt werden kann – sowie Eigeninitiative und Wissbegierde auf dem Karriereweg gefragt. Auf den Trend springen zahlreiche Lernplattformen auf, die Wissen ortsunabhängig im Internet anbieten.

Mastermind Sebastian Thrun hat große Ziele: Der Stanford-Professor und frühere Google-X-Labs-Entwickler will mit seinem Startup Udacity die Bildung weltweit verändern. Wir haben mit ihm gesprochen. (Foto: TechCrunch / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Ein Beispiel dafür ist das Startup Udacity, das Unikurse weltweit streamt. Gründer Sebastian Thrun gilt als eines der Superhirne unserer Zeit. Der Wissenschaftler hat bei Google die X-Labs aufgebaut und am selbstfahrenden Auto mitgetüftelt, später lehrte er an der renommierten Stanford University. Dort kam er auch auf die Idee für sein Startup: Er beschloss, seinen analogen Kurs online zu stellen – mit bahnbrechendem Erfolg. Im Interview hat er uns erzählt, warum Online-Kurse besser funktionieren als klassische Institutionen – und ein ambitioniertes Ziel ausgerufen: eine Milliarde Menschen mit Bildung versorgen. Durch die neuen Technologien erhalten plötzlich nämlich auch Personen Zugang zu Wissen, die bisher wegen ihres sozialen Hintergrunds kaum Chancen auf eine gute Universität hatten.

Doch auch Kritiker kommen in unserer neusten Ausgabe zu Wort. Im Web fänden sich zwar viele Daten und Informationen, aber wenig Wissen und noch weniger Bildung, sagt Christoph Igel, Wissenschaftlicher Leiter am Centre for E-Learning Technology. Trotzdem machen immer mehr Menschen Karriere ganz ohne offiziellen Abschluss, wie die Beispiele von Heiko Hubertz, Erik Finman und Sophia Amoruso beweisen.

Die Schwerpunkt-Artikel in der Übersicht

  • Humboldts schöne Welt: Wie die Digitalisierung die Bildung demokratisiert
  • Weiterbildung mit einem Klick: Die wichtigsten Lernplattformen im Netz
  • Diplom? Geschenkt! Warum Abschlussnoten unwichtiger werden
  • „Wir wollen eine Milliarde Menschen ausbilden“: Mastermind Sebastian Thrun im Interview
  • Auf Bildungsabwegen: Von Menschen, die ganz ohne Abschluss Erfolge feiern
  • „Wir wollen keinen Frontalunterricht“: Thomas Bachem baut eine Hochschule für Softwareentwickler

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Technik-Trends: Virtual Reality und Künstliche Intelligenz

In unserem Artikel „Die magische Technologie“ erklären wir, was Virtual Reality leisten kann und wo sie schon heute auch in Arbeitsprozessen zum Einsatz kommt. Kleiner Tipp: Wenn ihr euch selbst an der virtuellen Realität probieren wollt, findet ihr in unserer Rubrik „Entwicklung und Design“ eine Anleitung, wie ihr VR-Apps gestaltet.

Doch nicht nur Virtual Reality schickt sich an, unseren Arbeitsalltag zu verändern – auch mit Künstlicher Intelligenz könnten sich unsere Abläufe wandeln. Der Roboter wird dabei zum Helfer und ergänzt unsere Arbeitsschritte. Warum die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine trotzdem (noch) seine Tücken birgt, erklären wir in dem Text „Die neuen Kollegen."

Netflix-Chef Reed Hastings in der aktuellen t3n 44: „Der Wettbewerbsdruck von Streaming-Anbietern im Netz wie Amazon ist im Vergleich zu den großen nationalen Sendern eher klein.“ (Foto: re:publica 2016 / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Statt an bahnbrechenden Ideen arbeiten Reed Hastings und Dan Maag an bahnbrechenden Geschäftsmodellen: Die beiden Gründer wollen den Streaming-Markt erobern – auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Während Netflix-Chef Hastings vor allem auf Eigenproduktionen setzt, will Pantaflix-Initiator Dan Maag Filme für Auswanderer anbieten. Für ihn geht es darum, beispielsweise deutsche Filme für im Ausland lebende Bundesbürger zur Verfügung zu stellen. Netflix-Chef Hastings erklärt hingegen, warum aufwändige Serien wie „Making a Murderer“ ein Risiko darstellen und wieso er Amazon nicht als Konkurrent sieht. Zwei Chefs, zwei Wege – zwei spannende Interviews.

Noch kein t3n-Abo? Dann aber schnell! Wenn du jetzt bestellst, erhältst du die Ausgaben 43 gratis hinzu. Die Aktion läuft noch bis zum 01. Juni 2016.
Noch kein t3n-Abo? Dann aber schnell! Wenn du jetzt bestellst, erhältst du die Ausgabe 43 und unser Digital-Pioneers-Shirt gratis hinzu. Die Aktion läuft noch bis zum 01. Juni 2016.

Facebooks Messenger und das Marketing, Design mit Echtdaten, Abo-Payment für Profis, das Startup Relayr und mehr

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will hingegen auf eine ganz andere Art sein Geschäft voranbringen. Mit seinem Chat-Bot hat der Gründer auf der F8-Entwicklerkonferenz das Marketing per Messenger eingeläutet. Wir erklären, wie das genau funktioniert und was ihr dabei beachten müsst. Außerdem haben wir Tipps, wie ihr euer Design mit Echtdaten (statt mit Lorem Ipsum) testen könnt, wie Abo-Payments ganz einfach funktionieren, was Unternehmen bei der Hybrid Cloud beachten müssen und welche Chancen und Nutzen Onlinemarktplätze auch abseits von Amazon und Ebay bieten. Und wen interessiert, was das Internet der Dinge schon heute kann, dem legen wir unser Startup-Porträt über die Berliner Firma Relayr ans Herz. Gutes Lesen!

Weitere Themen im Heft:

  • Raus aus der Tüftler-Ecke! Wie das Startup Relayr ein Geschäftsmodell für das Internet der Dinge entwickelt hat
  • Die neuen Kollegen: Künstliche Intelligenz stellt unsere Arbeitswelt auf den Kopf
  • Designer und Entwickler auf einer Plattform: Qipster präsentiert eine All-in-one-Lösung für die Cloud
  • Die Formel für das perfekte Team: Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit
  • Dashboards für Social-Media-Teams: Vier Kommunikationslösungen im Vergleich
  • Das Ranking im Blick! So klappt der Relaunch aus SEO-Sicht
  • Datenanalyse in Cool: Business-Intelligence-Lösungen aus der Cloud
  • Die fünf besten Prototyping-Tools im Vergleich: Software für UX-Designer
  • Flexibel wie Frameworks: Warum das CMS ProcessWire eine WordPress-Alternative darstellt
  • Shoppen gegen Fernweh: Das Startup SugarTrends holt kleine exquisite Läden ins Netz

Eine Übersicht über alle Artikel der Ausgabe erhaltet ihr im Inhaltsverzeichnis (PDF).

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