Der T3N-Jahresrückblick Monat Januar

Falk Hedemann, 22.12.2008 - 00:01 | Keine Kommentare |  |  Teilen

Das Jahresende kommt mit hoher Geschwindigkeit auf uns zu und viele denken schon an das nächste Jahr. Wir möchten allerdings gerne die Zeit nutzen und auf 2008 zurückblicken. Wir haben die interessantesten Beiträge und Themen zusammengestellt. Jeden Tag nehmen wir uns einen Monat vor.

Wie schnell ein Jahr vergeht und wieviel in einem Jahr passiert, wird deutlich, wenn man sich die Meldungen aus dem Januar 2008 anschaut. Als erste News wurde von uns das WordPress-Update 2.3.2 vermeldet - vor wenigen Tagen erst berichteten wir von der WordPress-Version 2.7. Im Verlauf des Jahres sollte der Adminbereich von WordPress zweimal komplett umgestaltet werden.

Ein großes Thema von heute wurde auch schon im Januar diskutiert: Die Öffnung der Social Networks. Das Single-Sign-On-System OpenID erhielt mit dem Projekt "Spread OpenID" eine Plattform zum Vergleich von OpenID-Providern und Yahoo kündigt überraschend OpenID als Service für seine 250 Millionen Nutzer an.

Auch Google und Facebook machen erste Schritte in Richtung Öffnung nach außen: Sie engagieren sich in der DataPortability Workgroup. Google möchte zudem Yahoo in Sachen OpenID nicht nachstehen und wird zum OpenID-Provider.

Spektakulär war die Übernahme der schwedischen Open-Source-Datenbank MySQL AB durch Sun. Insgesamt eine Milliarde US-Dollar hat es sich Sun kosten lassen, um die durch Kundensupport und weitere Dienstleistungen lukrative Open-Source-Lösung an sich zu binden.

Eine wichtige Rolle spielten im Januar Meldungen rund um das Thema "Microblogging". Der Twitter-Konkurrent Pownce beendet die Beta-Phase und verfügte zum Start bereits über 150.000 Nutzer. Genützt hat es ihm nichts: Mittlerweile hat Pownce seinen Dienst nach der Übernahme durch Six Apart eingestellt.

Mit viel Getöse ist der "Google-Killer" Wikia Search als neues Projekt von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales online gegangen. Das angekündigte "Human Search Element" fehlte zum Start allerdings komplett und das Projekt wurde von den Nutzern und Bloggern geradezu in der Luft zerrissen. Erst ein halbes Jahr später kamen dann die Editieroptionen für die Suchergebnisse dazu. So richtig erholt hat sich Wikia aber bis heute nicht. Zwar sind die Suchergebnisse durchaus brauchbar, aber das auf Open Source basierende Projekt ist bei weitem nicht so profitabel, wie es sich Wales gedacht hatte. Im Oktober wurden schließlich Gerüchte über erste Entlassungen laut.

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