t3n-Linktipps: „interest based ads“-Icon, Twitter-Recht, Lorem Ipsum für Bilder, Startup Weekends und Pay per Facebook

Diesmal bei unseren Fundstücken aus dem Netz: Online-Werbung soll mit einem „i“-Icon gekennzeichnet werden, wenn sie auf demografischen Daten des Nutzers beruhen, wie es mit der Haftung für Tweets aussieht, Lorem Ipsum für Bilder, nur noch sieben Prozent der Startups Weekend Projekte sind aktiv und Facebook experimentiert mit einem neuen Bezahlsystem.

Online-Werbung: Ein kleines „i“ zeigt, dass die eigene Privatsphäre gefährdet ist

Wie die New York Times berichtet, hat sich die Onlinewerbe-Industrie auf Druck der Regulierungsbehörden auf ein einheitliches Kennzeichen für eine spezielle Online Werbung geeinigt, die den Nutzern aufgrund ihrer demografischen Daten angezeigt wird. Das Icon zeigt dabei ein „i“, dass an das @-Zeichen erinnert und für „interest based ads“ steht.

Twitter und Recht: Haftung für Tweets

Der Rechtsanwalt Tim Hoesmann erläutert im zweiten Teil seiner Serie Twitter und Recht, welche rechtlichen Stolpersteine sich hinter einzelnen verstecken können. Thematisiert werden die Haftung für Äußerungen und Links, das Urheberrecht und wettbewerbsrechtliche Aspekte. Im ersten Teil hatte er sich schon um die rechtlichen Aspekte von Account-Namen und -Bildern, sowie um das Impressum gekümmert.

Lorem Ipsum für Bilder - Der Dynamic Dummy Bild Generator

Lorem Ipsum kennt man eigentlich als Platzhalter für Textbausteine. Doch auch für Bilder können solche Platzhalter recht nützlich sein. Sehr einfach geht dies mit dem Dynamic Dummy Bild Generator, denn hier muss man der URL „dummyimage.com“ nur noch die gewünschte Breite x Höhe hinzufügen, also beispielsweise http://dummyimage.com/640x480.

Was bleibt von Startup Weekends? 7 Prozent

Seit dem Sommer 2007 finden immer wieder sogenannte „Startup Weekends“ statt, bei denen an nur einem Wochenende ein komplettes Startup aus dem Boden gestampft werden soll. Leider fehlte bis jetzt eine zentrale Übersicht, auf der man beispielsweise sehen kann, welche Startups noch aktiv sind. Dies hat nun Florian Hermsdorf vom Blog Kassenzone nachgeholt. Nach seinen Recherchen sind nur noch 7 Prozent aller weltweiten Projekte aktiv.

Facebook als Bezahlsystem?

Facebook startet ein sehr interessantes Experiment: Pay per Facebook. Dabei sollen Facebook-Nutzer ihre Zahlungen an den Facebook-Spiele-Hersteller Zynga direkt über ihren Facebook-Account abwickeln können. „Beim Geld hört die Freundschaft auf“, heißt ein bekanntes Sprichwort - wir werden also sehen, ob das Vertrauen der Nutzer in das Freundschafts-Netzwerk auch für Konto- und Kreditkarten-Nummern ausreichend ist.

Schönen Feierabend!

Weitere Artikel zu Facebook, Twitter und t3n Linktipps

Deine Meinung


(wird nicht veröffentlicht)