t3n-Linktipps: Ogg Theora, Google Books, Times-Archiv als Linked Data, Kommunikations-Gütesiegel und Flashmob wird wohl teuer

Und hier wieder interessante Fundstücke aus dem Netz. Diesmal dabei: Firefox unterstützt das offene Videoformat Ogg Theora, Neues bei Google Books, die New York Times wird zum Teil des Semantic Webs, „trustedDialog“ soll Kommunikation vertrauensvoller machen und ein Flashmob auf Sylt könnte teure Folgen für den Initiator haben.

Wie Firefox Open Video pusht

Mit dem kommenden Web-Standard HTML 5 sollen sich Videos genauso einfach in Webseiten einbinden lassen, wie es jetzt schon mit Bildern und Links geht. Eine Chance auch für offene Videoformate wie Ogg Theora, das bereits von der nächsten Firefox-Version unterstützt werden soll. In einem Interview mit Webmonkey äußert sich Mozilla-Direktor Mike Beltzner zur Zukunft von und Ogg.

Neue Features bei Google Books

Der Suchmaschinenanbieter hat ein großes Update von Google Books veröffentlicht. Neu sind beispielsweise eine eingebettete Vorschau, eine bessere Suchfunktion, Animationen beim Blättern oder die Anzeige des Plain Textes.

Semantic Web: New York Times wandelt Archiv in „Linked Data“ um

Tags soweit das Auge sehen kann“ - die New York Times wird zu einem Teil des Semantic Web, wie jetzt anlässlich der Semantic Technology Conference angekündigt wurde. Der riesige Datenindex der Times soll demnach schon bald als Linked Data veröffentlicht werden. Ein bedeutender Schritt für die Linked-Data-Entwicklung.

Versandhändler starten Gütesiegel für E-Mail-Kommunikation

Was haben Otto, Ebay, Weltbild, 1&1, Web.de, GMX und Postbank  gemeinsam? Sie starten eine Gemeinschaftsaktion mit dem Ziel die Kommunikation zwischen Händlern und Kunden auf eine sicherere Basis zu stellen. Gelingen soll dies über das Gütesiegel „trustedDialog“, mit dem alle Webseiten und E-Mails der beteiligten Unternehmen ausgestattet werden sollen.

Flashmob auf Sylt wird möglicherweise teurer Spaß

Erst waren die Freundin und der Job weg und dann folgt auch noch eine Rechnung über 20.000 Euro. So geschah es einem MeinVZ-User, der über die Plattform zu einem Flashmob auf Sylt aufgerufen hatte. Pech nur, dass rund 5.000 Menschen seinem Ruf folgten und auf der Insel ihr Unwesen trieben. Vor dem Verwaltungsgericht geht es jetzt darum, ob er die entstandenen Kosten von rund 20.000 Euro zahlen muss oder nicht. Verstanden hat er scheinbar noch nicht, denn er hat bereits einen weiteren Flashmob organisiert: „Alle Mann zum Verwaltungsgericht, wir gewinnen den Prozess“. (via Freshzweinull)

Schönen Feierabend!

Weitere Artikel zu Google, Firefox und t3n Linktipps

Deine Meinung


(wird nicht veröffentlicht)