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Marketing

t3n-Linktipps: Twitter-Statistik, AdWords-Tipps, SEO-Tools, das beste HTML5-Spiel, warum du Facebook verlassen solltest

Diesmal bei unseren Fundstücken aus dem Netz: Viele interessante und kuriose Statistiken rund um Twitter, 33 Tipps rund um Google AdWords & Co., 10 Übersichten über SEO-Tools, „Pirates Loves Daisies“ ist wohl das bislang beste HTML5-Spiel und Ross Gardner zeigt in einer Video-Botschaft, warum du Facebook verlassen solltest.

Viele Zahlen und Fakten rund um Twitter

Die Marktanalysten von Sysomos haben eine umfangreiche Statistik mit vielen Zahlen und Fakten rund um Twitter veröffentlicht. Demnach sind beispielsweise 22,5 Prozent der Twitterer für rund 90 Prozent der Aktivitäten verantwortlich oder 80 Prozent der User haben bislang weniger als 500 Tweets geschrieben. Aber auch ungewöhnlichere Fakten haben die Analysten herausgefunden. So ist unter anderem Justin Bieber der Name, der am häufigsten in den Bios der User auftaucht. Sehr schön ist zudem noch der Vergleich mit den Zahlen aus dem letzten Jahr.

(via holgerschmidt's posterous)

33 Tipps rund um Google AdWords & Co.

Im „Lokale Suche Blog“ vom Bewertungsportal für Dienstleister „KennstDuEinen.de“ ist ein interessantes Interview mit dem Suchmaschinenmarketing-Experten Olaf Kopp veröffentlicht worden. Darin beschreibt er unter anderem welche Missverständnisses zu SEA & SEM besonders häufig vorkommen und welche Todsünden einem Erfolg mit Google AdWords Kampagnen im Wege stehen, aber trotzdem häufig begangen werden.

10 SEO-Tool-Übersichten

Auch 2010 gab es wieder viel Bewegung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Beispielsweise gab es einige neue kostenlose SEO-Tools wie Rankingtester oder Backlinktest und natürlich darf man auch die neue Suchmaschine Blekko mit ihrem eingebautem SEO-Tool nicht vergessen. Wer sich einen umfangreichen Überblick verschaffen will, sollte sich diese 10 SEO-Tool-Übersichten nicht entgehen lassen.

Sehenswert: Das bislang beste HTML5-Spiel

Online-Gaming galt bislang noch eine Domäne von Adobes Flash, doch auch hier gibt es durch HTML5 mittlerweile eine gute Alternative. Wenn man sich das bisher wohl beste HTML5-Game „Pirates Love Daisies“ anschaut, kann man sich schon jetzt gut vorstellen, dass die Zeit für Flash langsam aber sicher abläuft.

Video: Warum du Facebook verlassen musst

Facebook polarisiert. Die einen lieben das Social Network, weil sie hier ihre Freunde treffen, die anderen wollen lieber ihre Privatsphäre erhalten. Auch der in Südkorea unterrichtende Englischlehrer Ross Gardner gehört zu den Facebook-Kritikern. In einem argumentativen Video erzählt er uns, warum er ohne Facebook glücklich ist und warum auch wir Facebook verlassen sollten.

Schönen Feierabend!

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7 Reaktionen
Socem
Socem

@Brian Sandro
Du hast mit einem Teil deiner Aussagen vollkommen recht, Oberflächlichkeit, Mobbing etc. gibt und gab es auch ohne Facebook und Co. Doch eines lässt sich nicht von der Hand weisen, dank Facebook ist es theoretisch sehr viel einfacher und schneller geworden jemanden zu diffamieren. In der "realen Welt" kann man sich nur mit ein paar Leuten gleichzeitig treffen um über jemanden schlecht zu reden, noch wird sich jemand mit einem Stapel Nacktfotos in die Fußgängerzone stellen um diese zu verteilen. In der Welt von Facebook braucht es dagegen nur ein paar Klicks um eine entsprechende Nachricht/Bild etc. an alle seine 854 "Freunde" zu senden. Das große Problem dabei, das ganze passiert zu 100% hinter dem Rücken des Opfers, ohne das er/sie etwas mitbekommt oder die Möglichkeit hat einzugreifen. In der "realen Welt" dagegen ist es doch deutlich schwieriger nicht als der Drahtzieher des Mobbings aufzufallen. Hier hat das Opfer zumindest die Möglichkeit rechtlich dagegen vorzugehen. Bei Facebook-mobbing ist es leider nicht so einfach (sofern es nicht direkt auf dem Profil des jenigen steht) jemanden als Täter zu entlarven.
Zudem darf nicht außer acht gelassen werden, dass sich die Umgangsformen im Netz, dank der gefühlten Anonymität im WWW, zumeist stark von denen unterscheiden die man in der realen Welt an den Tag legt bzw. legen würde. So können Beschimpfungen wüster ausfallen oder die Gerüchte die über jemanden verbreitet werden deutlich verletzender sein als die, die man vielleicht in der "realen Welt" verbreiten würde. Noch hinzu kommt, dass viele Jugendliche es oftmals "cool" finden sich zu einem virtuellen Flashmob zusammen zu finden um jemanden "richtig fertig" zu machen.

Deshalb kann man es meines Erachtens nicht einfach als Lappalie abtun wenn sich auf Facebook über jemanden lustig gemacht wird, denn allein die Größe der Plattform, um jemanden zu diffamieren, ist eine andere als der Pausenhof, Freundeskreis etc. Das es nicht so einfach ist keine Beachtung zu schenken, wird traurigerweise durch einige Selbstmorde belegt, die nur auf Facebook-Mobbing zurückzuführen sind.

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Thomas
Thomas

Genau dieser Standard hat aus meiner Sicht Nachteile:
- Sobald dieser Standard erreicht ist, ist die nächste wirkliche Möglichkeit für technische Neuigkeiten (3D etc.) der nächste Standard, der dann nochmal einige Jahre auf sich warten lassen wird. Flash hat genau dieses Problem nicht, die Entwickler des Flashplayers haben jederzeit die Möglichkeit neue Ideen in ihre Technologie einfliessen zu lassen, und weltweit Nutzern anzubieten.
- Flashplayer ist auf prakitsch jedem internetfähigem Rechner installiert. Und schafft damit einen eigenen Standard.
- Die stärke eines Standards wie HTML5 sollte sein, dass für Entwicker (wie mich) eine "Applikationsumgebung" (Browser, System) bereitsteht auf die man sich verlassen kann, ohne Sonderlösungen anbieten zu müssen. Welche Differenzen es allein zwischen Firefox3/Chrome, IE8 und Safari4 gibt ist bekannt. Und damit erwähne ich keine alten Browser die leider noch weit verbreitet sind. Ein Flashmovie läuft in jedem Browser identisch und Inhalte lassen sich subpixelgenau positionieren und animieren. Probleme treten wenn dann erst auf, sobald z.B. externe Api's über Javascript genutzt werden.

Da hier ja Open-Source ein Thema ist... niemand muss auch nur einen Cent ausgeben um Flash zu programmieren, es gibt zig OpenSource Tools die man dazu benutzen kann (Flash-Develope), und auch die As3-Szene die Bibliotheken in jeglicher Form anbietet ist ein aktiver Teil der OpenSource-Szene. Dass der Flashplayer keinen offenen Quellcode hat lässt sich wohl dadurch erklären dass hier patentierte Videocodecs implementiert sind.

Ich finde es immerwieder verwunderlich dass Flash so totgesagt wird, hätte ich gerade in einem Magazin wie diesem hier nicht erwartet sowas zu lesen. Vor Jahren war Javascript total verschrien.. dass HTML5 ohne Javascript nicht viel machen kann scheint man wohl oft zu ingnorieren.

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Falk Hedemann

@Norbert: Ich habe mir das Spiel natürlich angesehen und ich fand es wirklich recht gelungen. Zugegeben bin ich nicht wirklich der typische Spieler, aber die Möglichkeiten die sich durch HTML5 ergeben finde ich schon erstaunlich. Sicher kann das auch Flash und vielleicht auch noch mehr, aber wenn ich die Wahl zwischen einem proprietären Format und einem freien (kommenden) Webstandard habe, dann wähle ich jedenfalls den freien Standard. Aber natürlich kann das jeder für sich entscheiden und viele werden weiterhin auf Flash setzen. Dennoch gibt es in vielen Bereichen eben schon jetzt eine Alternative. Das heißt ja nicht, dass HTML5 schon jetzt alles besser macht. Das wäre wohl auch verwunderlich, denn die Entwicklung ist ja noch lange nicht abgeschlossen.

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Norbert
Norbert

Naja, das Spiel ist ja wohl eher mittelmäßig!
Da kenne ich 100 bessere Flash-Spiele, die zudem wunderbar auf der WII laufen.
HTML5 Hype hin oder her, ich bin mir nicht sicher, ob der Artikelschreiber das Spiel wirklich gespielt hat oder ob er einfach nur eine golem-Meldung gemasht hat.

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Thomas
Thomas

So, das "Beste HTML5-Spiel aller Zeiten" mal getestet. In Chrome 70% Prozessorauslastung, alle 4 Kerne meines i5 am Schaufeln. Grafisch ist das Game wohl auch mal alles aber nicht berauschend. Tweens oder Ähnliches? Fehlanzeige. Tab weggeklickt, Chrome stürzt mit ner Fehlermeldung ab.
Die komplette Engine des Games ist übrigends Javascript das die gleichen Wurzeln hat wie Actionscript. Ist damit ein Flashgame auch HTML5 wenn das SWF auf einer HTML-Seite eingebettet ist die beim Laden Sound abspielt und irgendwo nen Canvas nutzt?

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Thomas
Thomas

Warum die Zeit für Flash langsam abläuft.. was für ein Unsinn. Ja, auch Flash polarisiert, aber so eine ärmliche Aussage hätte ich mir nicht von t3n erwartet. Wer sich mit aktuellen Themen beschäftig sollte sich vielleicht auch mal informieren was die kommenden Version des FlashPlayers können werden, und sich dann überlegen ob man HTML überhaupt mit dieser Technologie vergleichen kann.

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Brian Sandro
Brian Sandro

Video: Warum du Facebook verlassen musst
Eine vollkommen übertriebene Darstellung der Dinge. Die kritisierte Oberflächlichkeit besteht im Alltag genau so. Menschen, die sich auf facebook über andere Personen lustig machen oder sie verurteilen, tun genau das auch in ihrem Alltag. Wer soetwas befürchtet, dürfte vor Sorge, dass jemand über einen im Supermarkt tuschelt oder lästert, nicht mehr aus dem Haus gehen. Wenn ich eine Person nicht ausstehen kann und die verliert ihren Job, dann ändert facebook nichts an meinen Taten / Gedanken. Entweder freue ich mich oder eben nicht - das entspricht meiner Persönlichkeit und nicht meinem facebook-Konsum. Die eigentliche Information erreicht mir nur viel schneller. Ob jetzt per facebook oder in einer Woche auf der Straße. Die angesprochene Schadenfreude wäre die gleiche (wenn sie denn existieren würde ;-))

Meiner Meinung nach, ist das Wort "Freund" ("Freund hinzufügen", "Freundesliste") extrem ungünstig gewählt. Freunde sind wirklich nur die Personen, mit denen man persönlichen und realen Kontakt hat, mit denen man etwas unternimmt, etc. Freunde auf facebook sind lediglich Kontakte. Menschen, die man flüchtig kennt / kennt / gut kennt oder mit denen man in Kontakt bleiben möchte. Wenn ich irgendwo auf der Welt jemanden kennenlerne, mich gut mit ihm verstehe und in Kontakt bleiben möchte, was gibt es besseres als facebook? Email und telefonischer Kontakt brechen oft schnell wieder ab oder sind nur sehr sporadisch. facebook gibt einem die Möglichkeit mit all den Menschen, die man mag (auch wenn sie keine Freunde in dem Sinne sind) in Kontakt zu bleiben. Egal wo sie wohnen oder was sie machen. Leute, die so ein Video produzieren, wollen anscheinend nur den Kontakt zu ihren vier Freunden - den Rest der Welt interessiert sie nicht.

Am Ende hängt es immer noch an jedem selbst, wie intensiv er facebook nutzt. Wenn ich keine Lust auf täglichen Kontakt zu Menschen habe, die ich nicht wirklich kenne und nicht kennen will, dann nutzt man es eben nur einmal wöchentlich oder fügt sie erst gar nicht hinzu. Es ist keine Schande Personen abzulehnen, die man nicht mag. Und es ist auch keine Schande nur 100 Kontakte, statt 800 zu haben. Diese Zahl sagt nichts über die wirklichen Freunde aus.

Fazit: "Freunde" in "Kontakte" umbenennen, die Anzahl der Kontakte verbergen, Menschen die man nicht mag oder die sowieso als hinterhältig gelten einfach nicht hinzufügen. Ende.

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