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Marketing

t3n in Orlando: „Lotusphere“ – Soziale Strukturen für das Business von morgen

Für die gesamte Lotus-Suite von IBM bahnt sich in diesem Jahr eine neue Generation an, die das Business sozialer machen soll. Die Konferenz „Lotusphere 2011“ in Orlando, Florida, scheint der perfekte Ort zu sein, die Mitarbeiter, Developer, Kunden und Pressevertreter auf diesen Weg einzustimmen. Business ohne Social, das kann man sich bei IBM nicht mehr vorstellen. Seit Jahren arbeitet IBM daher an geeigneten Social Tools, um den Kunden nicht nur den richtigen Weg zu zeigen, sondern ihnen auch die Werkzeuge zur Umsetzung des Unternehmensstrukturen an die Hand zu geben.

Lotusphere 2011: „Get Social. Do Business“

Der soziale Ansatz von IBM und Lotus ist sehr viel weitreichender als nur Facebook, Twitter & Co. zu integrieren, bzw. anzubinden. Man bekommt hier in Orlando sehr schnell den Eindruck, dass die Entwickler von Lotus nicht mal eben so versuchen, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, sondern eine eigene Vision davon haben, was „Social“ für Unternehmen künftig ausmachen wird. „Wir sind überzeugt, die Unternehmen sind bereit, den Schritt in Richtung Social Business zu machen“, erklärt Alistair Rennie, General Manager bei Lotus/IBM.

Rund zweieinhalb Stunden dauerte die Opening Keynote der Lotusphere 2011 in Orlando, Florida.

Der Konferenzslogan „Get Social. Do Business“ bedeutet dabei, dass Unternehmen sich heute nicht nur nach außen sozial anbinden müssen, sondern auch intern neue soziale Strukturen aufzubauen haben, um sich gegenüber Mitbewerbern einen Vorteil zu verschaffen und das Maximum aus ihrem Business herauszuholen. In Zukunft wird es sogar ein Wettbewerbsnachteil sein, sollte ein Unternehmen nicht auf soziale Tools setzen. Es geht schlicht darum, die technologischen Ressourcen und das Wissen der Mitarbeiter für alle, jederzeit und überall verfügbar zu machen. Das macht IBM zum Kern der Lotusanwendungen und wird nicht nur nach Überzeugung von Rennie künftig ein entscheidender Faktor im Unternehmensbereich darstellen. Nur um seine Ansicht zu untermauern, verweist er schließlich noch auf eine passende Studie von McKinsey, die den Einsatz von Social Media im Unternehmen als lohnend bezeichnet.

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Kevin Spacey überrascht als Stargast

Traditionell schafft es IBM Jahr für Jahr auf der Eröffnungskeynote einen Stargast zu präsentieren, den man bis zum Auftritt geheim hält. War es letztes Jahr William Shatner, so stand in diesem Jahr mit Kevin Spacey nicht nur ein reichlich mit verschiedenen Preisen ausgezeichneter Schauspieler, Regisseur und Produzent auf der Bühne, sondern auch jemand, den man als „Social Network Pionier“ bezeichnen kann. Kevin Spacey brachte schon 2002 ein eigenes Social Network an den Start. Facebook gab es erst zwei Jahre später. Übrigens war Spacey Executive Producer des Facebook-Films „The Social Network“.

Kevin Spacey war in diesem Jahr der Überraschungsgast auf der Lotusphere von IBM.

Zusammen mit Dana Brunetti wollte er mit „TriggerStreet.com“ eine Plattform für aufstrebende Talente aus der Branche der Filmemacher und Drehbuchautoren schaffen, da es diese bis dahin gerade dann sehr schwer hatten sich bekannt zu machen, wenn sie nicht aus der Hollywood-Szene kamen. Für Kevin Spacey war TriggerStreet eine Herzensangelegenheit, da auch er einst einen Mentor benötigte, um sich in Hollywood durchsetzen zu können. Die Türen, die für ihn vor vielen Jahren Jack Lemmon öffnete, sollten sich mit dem Social Network nun auch für viele andere Talente öffnen. Heute hat TriggerStreet.com rund 350.000 Mitglieder und ist ein erfolgreiches Nischennetzwerk geworden.

Die Vision von Kevin Spacey hat aber noch weitaus mehr Potenzial, wie Facebook mit seinen annähernd 600 Millionen Nutzern zeigt. Aber eine solch enorm hohe Nutzerzahl ist für ein Social Network in einem Unternehmen gar nicht wichtig. Hier geht es vielmehr darum, die Schlüsselpersonen miteinander zu vernetzen und persönliche Kompetenzen sozial verfügbar zu machen. Ist diese soziale Komponente erst einmal abgehakt, kann ein Unternehmen sich wieder verstärkt auf das Kerngeschäft konzentrieren: Do Business.

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