von , 23.02.2008

T3N-Toolbox #6: Open Source für RIA

Passend zum Schwerpunkt der aktuellen T3N-Ausgabe Nr. 11 stellt die T3N-Toolbox #6 fünf Frameworks vor, die Entwicklern die Programmierung von Rich Internet Applications erleichtern.
Appcelerator
Das noch junge Framework Appcelerator setzt ganz auf das SOA-Paradigma und lässt dem Entwickler die Wahl zwischen Java, .NET, PHP, Ruby on Rails und Python als serverseitige Sprache. Auch Kombinationen sind möglich und REST-Dienste können ebenfalls angebunden werden. Auf Seiten des Clients kommt nur DHTML zum Einsatz, JavaScript ist nicht nötig. Das System nutzt "JSON over XML", um die Kommuikation zwischen den Services zu realisieren. Appcelerator ist unter der GPLv3-Lizenz verfügbar, professioneller Support wird gegen Gebühr angeboten.

Foo Framework
Auf Basis der etablierten Javascript-Bibilothek Prototype funktioniert das Foo-Framework als eine Art virtuelle Maschine, die Foo-eigene Markups dynmaisch nach JavaScript übersetzt. Entsprechend schlank sind die Voraussetzungen: Ein aktueller Browser mit Unterstützung für JavaScript reicht dem leichtgewichtigen System. Ein nicht nur für Kenner von Protoype empfehlenswertes Framework, das unter BSD-Lizenz zum Download bereitsteht.

Shoes
Eine nicht nur für Ruby-Entwickler besonders interessante Neuerung ist Shoes. Der Autor "Why" hat sich bereits mit einer optisch und methodisch außergewöhnlichen Einführung in Ruby einen Namen gemacht und auf Basis von Cairo, GTK2 und Pango ein erstaunlich kompaktes Framework für die Plattformen Linux, Mac OS X und Windows geschaffen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Framworks ist Shoes auch für die Entwicklung von eigenständigen Applikationen geeignet, die nicht aus dem Netz geladen werden. Shoes ist unter einer großzügigen BSD-artigen Lizenz verfügbar.

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