Warum Nerds Tablets nicht mögen
Es ist doch so: Das iPad hat keine physische Tastatur, es hat keinen USB-Anschluss, es hat überhaupt vieles nicht. Für die Geeks und Nerds dieser Welt ein klares Zeichen: unbrauchbar. Ein Computer braucht eine Befehlszeile und blinkende Kontrolllämpchen, ansonsten ist er zum Arbeiten nicht geeignet. Man muss jedes erhältliche Programm darauf ausführen können – ob man es selbst nun braucht oder nicht (man kann ja nie wissen). Es müssen die allerneuesten technischen Finessen drin sein. Design und Verarbeitungsqualität sind hingegen zweitrangig – wir reden hier ja schließlich über einen Computer.
Anschlüsse braucht man natürlich so viele wie möglich. Am besten rückwärtskompatibel bis in die digitale Antike. Auf jeden Fall sollte man Linux von einem USB-Stick auf dem Gerät starten können. Außerdem braucht man Knöpfe und Tasten – ganz viele. Richtig viele.
Ist das so? Nicht wirklich.
Warum viele andere Tablets mögen
Alles das mag zutreffen, wenn das eigene Leben um Computer und andere Geräte dieser Art kreist. Aber, liebe Leute, ihr müsst jetzt ganz stark sein: Bei den meisten Menschen ist das nicht der Fall. Für viele ist ein Computer ein Gerät und nicht mehr. Er ist ein Hilfsmittel und nicht einmal ein Arbeitsgerät. Er ist komplexer als ein Telefon, aber hat den gleichen Stellenwert. Und ein Computer soll auch möglichst so einfach funktionieren.
Der Tablet-Hype geht über in einen Boom, der die Computingwelt gerade grundsätzlich verändert. Warum ist das so? Einige Gründe:
- Ein Tablet ist ein Gerät, das sehr einfach funktioniert. Es hat nicht den Anspruch wie ein klassischer PC im Prinzip alles zu können. Es ist fokussiert auf die jeweilige Aufgabe. Es kann weniger, aber es kann das, was der durchschnittliche Nutzer tun will. Dafür lenkt es nicht ab mit Dingen, die nur Profis wollen.
- Die Geräte sind leicht und haben lange Akkulaufzeiten. Sie sind schnell eingeschaltet. Alles in allem: Sie sind ultramobil. Manche Laptops können das auch, ja. Manche. Und es sind Laptops.
- Die Bedienung per Touch ist in vielen Fällen viel leichter erlernt als mit der Maus. Wer tief in die Materie einsteigt, braucht irgendwann schon Einarbeitungszeit (man denke hier an iMovie fürs iPad). Aber was die Anwendungen für die breite Masse angeht, ist das Antippen und Verschieben per Finger sehr viel intuitiver, als einen Pfeil auf einem Bildschirm zu bewegen und mit einfachen, mehrfachen oder Rechte-Taste-Klicks Dinge auszulösen, auszuwählen und so weiter.
Kurz gesagt: Tablets machen die zentralen Dinge, die viele Menschen von einem Computer erwarten, deutlich einfacher und bequemer.
Entsprechend kann ich MG Siegler nur zustimmen, der kürzlich auf TechCrunch schrieb:
The key is that I love computing and the web. Even during my off time, I love it. Yes, disconnect — blah, blah, blah. I’ll do what I want. But I’ve been trained over time to think that the traditional PC is the way to do these things whether it’s for work or play. That’s simply not true. The tablet form factor is so. much. better. when you don’t have to do an excessive amount of typing. And during downtime, when I use a computer like a more regular human being, I’ve found that’s often.
Der Software-Consultant Henri Bergius wiederum schreibt ergänzend in einem Blogpost:
I rarely use my laptop outside of the work context of writing code, instead preferring to use the tablet with its great ergonomics, portability and long battery life. On some of my previous trips I noticed that already more than half of people sitting in airport lounges use a tablet instead of a laptop. Not bad for a product category that has existed in a mainstream manner for less than two years.
Und das ist genau das, was auch ich festgestellt habe in den letzten Wochen: Tablets werden alltäglich. Vor allem ist mir aufgefallen, dass ich iPads und andere Tablets von Leuten sehe, die ansonsten keinerlei Geeks und Nerds sind. Sie haben nicht einmal Smartphones, kein Laptop dabei, aber sie nutzen ein Tablet.
Manches können auch nur Tablets...
Hinzu kommt, dass es Anwendungen für Tablets gibt, für die ein PC gar nicht in Frage kommt. Ich lese auf dem iPad zum Beispiel über die Kindle-App Bücher – und das ist für die Augen überhaupt nicht ermüdend, wie oftmals behauptet wird. Stattdessen freue ich mich darüber, Bücher schon wenige Sekunden nach Kauf lesen zu können und bei englischsprachigen Werken ein eingebautes Dictionary zu haben. Die Kindle-App für den klassischen Computer habe ich zwar einmal ausprobiert, aber dann wieder sein lassen. Das ist klar eine Aufgabe für ein Tablet.
Zweites Beispiel: Magazine wie „Wired“ sind ein tolles Anwendungsfeld für Tablets. Ich lese das sehr gern. Die Tablet-Magazine werden dabei immer besser. Viele sind leider noch immer nicht mehr als eine gedankenlos umgesetzte Version der Print-Ausgabe. Manche wie das „Geo Spezial New York“ hingegen sind ihren Print-Pendants schon heute überlegen. Der Begriff „Magazin“ wird sich künftig stark erweitern und sich vom gedruckten Vorbild lösen.
Hinzu kommt, dass die Browser auf Tablets bestens funktionieren. Im Netz zu stöbern ist per Tablet einfach ein anderes Erlebnis und so manche Website entwickelt sich in Richtung Web-Applikation. Hier werden die Grenzen verschwommener und das Tablet ist aus meiner Sicht einfach das beste Gerät, um im Internet zu stöbern. Die vielen neuen Möglichkeiten rund um HTML5 sind hier ein wichtiger Innovationsmotor.
Wozu noch einen PC?
Für einen Laptop gibt es hingegen kaum Gründe, sofern man den Computer nicht beruflich nutzt. Natürlich kann ein Laptop rein vom Datenblatt her viel mehr. Natürlich ist es universeller einsetzbar. Aber wen interessiert das, wenn es in der täglichen Nutzung schlechter funktioniert? Ein Kleintransporter hat ja auch viel mehr Platz als eine Limousine und wird dennoch nur dann gekauft, wenn man ihn beruflich benötigt. Ebenso wird es PCs gehen: Sie werden ihre Nische im beruflichen Umfeld finden. Geräte wie das iPad aber werden zum Computer für den Alltag.
Und dabei sollte man sich nicht davon täuschen lassen, was Tablets heute können. Die Entwicklung geht rasant voran. Auch das Argument, man könne auf Tablets nur konsumieren und nicht produzieren, verfängt aus meiner Sicht nicht. Man schaue sich dazu einfach mal im Bereich der Musik-Apps fürs iPad um – damit lassen sich produktive Dinge erledigen. Ebenso gilt das für den Bereich Bildbearbeitung. Es wurden schon Titelbilder für Magazine auf einem iPad erstellt, Musikvideos geschnitten... Die Liste ließe sich fortsetzen.
Es ist schon heute viel mehr mit Tablets möglich, als die Kritiker und Lästerer glauben wollen. Und das ist, wie erwähnt, erst der Anfang.
Wie seht ihr die Entwicklung der Tablets inzwischen? Habt ihr eins und euch damit angefreundet? Hattet ihr eins und habt es wieder weggegeben? Oder seht ihr für euch gar keinen Nutzen? Und wie schätzt ihr die Chance von Tablets bei der sagenumwobenen „breiten Masse“ ein? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
Weiterführende Links zum Thema Tablets:
- IFA: Brandneue, andersartige Sony-Tablets vorgestellt - t3n News
- Firefox für Tablets bekommt neues Design - t3n News
- Android-Tablets: 80 neue Konkurrenten für Apples iPad - t3n News
- Why The Tablet Form Factor Is Winning - bergie.iki.fi
- Tablets: A Clear and Present Danger - techcrunch.com





58 Answers
von Thomas Quensen 06.09.2011 (13:14Uhr) 1.
"Das iPad hat keine physische Tastatur, es hat keinen USB-Anschluss, es hat überhaupt vieles nicht. Für die Geeks und Nerds dieser Welt ein klares Zeichen: unbrauchbar."
Daher kam für mich als Geek als einziges brauchbares Tablet auch nur das Asus EeePad Transformer in Frage, da es (bei Bedarf) eben eine Tastatur und einen USB-Anschluss mitbringt :)
Aber es stimmt schon... seit ich mein Smartphone und Tablet habe, nutze ich meinen Desktop-PC fast nurnoch ausschließlich zum Arbeiten, denn dafür ist und bleibt so ein PC unerlässlich...
von Rico 06.09.2011 (13:18Uhr) 2.
Hallo, leider kann ich Ihrer Argumentation nicht ganz zustimmen. Man ist nicht gleich ein Nerd, nur weil man von einem so teuren Gerät wie einem Tablet ein Minimum an Konnektivität erwartet. Natürlich muss ein Computer, egal ob es ein PC, Note- oder Netbook oder eben Tablet ist wenigstens die gängigsten Anschlüsse bieten. Nur weil einige Hersteller ihre, in meinen Augen, überteuerten Geräte ohne brauchbare Anschlüsse verkaufen, muss dies noch lange nicht der Wunsch aller Nutzer sein und sollte auch nicht der Standard für die Zukunft werden! Gleichzeitig sollte man sich auch nicht über die Forderung nach Abwärtskompatibilität von Standards und Anschlüssen lustig machen. Ohne diese gäbe es heute viele Geräte nicht! Vielen Dank und schönen Tag noch.
von Manson 06.09.2011 (13:22Uhr) 3.
Diese halbgarig provokativen Artikel gehen mir immer mehr auf den Sack.
von Ronny 06.09.2011 (13:55Uhr) 4.
Die Idee des iPads muss man als PC-Nutzer erst einmal begreifen. Für mich ist es aktuell ausschließlich Konsum, doch über bessere Software geht es perspektivisch deutlich in Richtung Produktion.
So ein Tablet ist halt auch was für die Mutti die bislang Abends eher gekocht und fernsehen geschaut hat. Mittlerweile liest meine eigen Mutter Abendsauf einen Pseudo-Tablet ihre Bücher und beginnt sich zu fragen warum sie sich nicht doch gleich ein richtiges Tablet gekauft haben :) Denn dann könnte sie auch surfen. Denn Abends vor einen Computer setzen um zu surfen od. Emails zu checken - das geht nicht, denn Computer = Arbeit. Aber ein Tablet ist Spaß und macht Spaß.
Das ist die Zukunft! Ach nein, Gegenwart!
von Toralf 06.09.2011 (14:05Uhr) 5.
... und Videos ersetzen Bücher.
*gähn*
von Flach 06.09.2011 (14:08Uhr) 6.
Der Trend geht ja auch Richtung Casual Games, weg von Spieltiefe hin zu simplen Klick-Spielen. So ähnlich ist das mit den Tablets momentan.
von Anika Schön 06.09.2011 (14:40Uhr) 7.
Antworten wir doch einfach mal auf die Frage : - ) Ich habe seit wenigen Tagen ein iPad 2 und möchte es bereits jetzt nicht mehr hergeben.
Ja, arbeiten, also designen und programmieren werde ich vermutlich weiterhin hauptsächlich am PC, habe allerdings schon die ein oder andere ausgesprochen spannende App gefunden, mit deren Hilfe ich einzelne Aufgaben in beiden Bereichen demnächst ganz sicher auch auf dem Pad erledigen werde.
Alles in allem bin ich von der intuitiven und schnellen Benutzung einfach begeistert, wenngleich auch mir der ein oder andere Anschluss fehlt. Trotzdem würde ich es nicht gegen ein anderes Pad tauschen wollen, ebenso wie ich vermutlich nie wieder ein anderes Mobiltelefon als ein iPhone haben möchte - es sei denn, es kommt jemand daher und toppt beide Geräte in Sachen Usability, was ich zumindest derzeit für unwahrscheinlich halte.
Und das sagt ausgerechnet jemand von der PC-Front, der sich nie wirklich mit seinem Mac anfreunden konnte. Wo ich es schreibe, stimmt es mich nachdenklich : - ). Euch nicht auch ?
von Christian 06.09.2011 (14:55Uhr) 8.
"Es wurden schon Titelbilder für Magazine auf einem iPad erstellt, Musikvideos geschnitten... "
Würde mich mal interessieren was dabei rauskam.Stelle mir das arbeiten auf einem 9,7" Bildschirm ziemlich umständlich vor.
von Markus Brust via facebook 06.09.2011 (15:35Uhr) 9.
Auch wenn mein iPad niemals Laptop oder PC verdrängen wird, ist es ein Produkt dass ich nicht mehr missen möchte. Online bin ich zuhause eigentlich nur noch vom Sofa aus und dies war es mir auch durchaus wert! Jedoch habe ich diese Chance der Tablets seit Einführung von iPad1 vermutet und kann nur zustimmen, dass der Otto Normalverbraucher in Zukunft keinen Laptop oder Computer mehr kaufen wird, denn ein iPad ist für nicht technikaffine Menschen einfach die bessere Alternative.
von Thomas Löwe via facebook 06.09.2011 (15:37Uhr) 10.
Kurz zusammengefasst: meine Frau hat sich an den Kopf gefasst, als ich mit dem iPad ankam: "Aber wir haben doch einen PC und ein Laptop!" - Mittlerweile darf ich mir mein iPad ab und zu mal von ihr leihen...
von Arthur Schiwon via facebook 06.09.2011 (15:45Uhr) 11.
Wat fürn Müll, habt ihr das der Bild aus dem Abfalleimer geklaut?
von Susanne Fischer 06.09.2011 (16:03Uhr) 12.
Naja. Ich brauche kein Tablet, um abends gelangweilt auf dem Sofa ins Internet zu gehen oder Vögel abzuschießen. Und als E-Book-Reader mit Videofunktion ist es mir definitiv zu teuer. Wem so ein Teil Spaß macht oder wer damit arbeiten kann, dem sei es gegönnt. Ich bin froh, dass die Zeiten von 15-Zoll-Monitoren vorbei sind. Eine komfortable Tastatur und meine zwei großen Bildschirme sind mir wichtiger als stylisches Aussehen im Miniformat mit hohem Spassfaktor.
von Daniel W. 06.09.2011 (16:11Uhr) 13.
Bisher sind Tablet-PCs vorrangig Spielzeuge, von Ausnahmen wie Toughbooks, bei denen man das Display drehen und auf die Tastatur klappen kann, natürlich mal abgesehen. Aber sicher, wenn Apple mal endlich aufhört potente Konkurrenten wie Samsung per Gerichtsunfug zu blockieren, kann im Tablet-Markt so einiges noch passieren. Apple wird dann mit seinem kastrierten iPad aber nur noch eine kleinere und unbedeutende Rolle spielen.
von Dirk Stuwe via facebook 06.09.2011 (16:12Uhr) 14.
Ok. Dann ist der PC halt für Nerds und Tablets für den DAU - schön einfach und der IT-Kompetenz seines Anwenders angepasst, eingelullt von der Abhängigkeit, Anwendungen nur über spezielle Kanäle abrufen zu können. Klasse!Da bin ich ja mal gespannt, wie der Otto-Normalverbraucher seinen Fotodrucker angebunden bekommt, seine MusikCD's für's Auto brennt oder seine Steuererklärung auf diesen "Hochsicherheitstablets" macht.Auf was für einem Gerät wurde eigentlich der Artikel verfasst?
von lineman 06.09.2011 (16:18Uhr) 15.
Gähnnn... mal ehrlich! Kann doch jeder benutzen was er will... Schreibmaschinentastaturen (und damit auch Computertastaturen) sind absolut nicht wegzudenken... Davon ab... dieser Zwang der Industrie zu "Du musst immer ON sein" ist dermaßend ermüdent... Aber jeder wie er möchte.
Wieviel Informationsgehalt hat dieser Artikel genau? Ah, Apple ist ja sooo toll ;)
von Sascha Fuchs 06.09.2011 (17:02Uhr) 16.
Hmm bin ich jetzt kein Nerd mehr weil ich neben Desktop, Laptop und Smartphone sogar noch ein iPad benutze? Vor allem wie kommt man auf die Idee das Nerds nur Stecker im Kopf haben?
Den Tablett fehlt es einfach an Leistung und das für ganz einfache Dinge. Beispiel Fotosichtung beim Kunden, Bilddaten werden beim Import herunterkonvertiert zu dem dauert es einfach zu lange. RAW Sichtung nur mit einer App. Es gibt genügend Fotografen die haben schon geliebäugelt, weil es schöner ist dem Kunden ein Pad in die Hand zu drücken, aber so bleibt der Laptop und da mal eben ins Hochkantformat zu stellen ist nicht besonders toll.
Das gleiche gilt für den Stift, Apple mag keine Stifte also gibts auch keine, nur wäre es eben schön mal nicht mit einem "Salamistift" übers Pad zu kritzeln. Das es anders geht zeigt Lenovo, Asus und Samsung.
Keine Frage ich nutz das iPad gerne und will es auch gar nicht mehr hergeben. Aber die holden Lobgesänge die wieder einmal den Untergang des PCs einläuten ich kann es echt nicht mehr hören.
von Ae Partyking via facebook 06.09.2011 (17:12Uhr) 17.
iPhone .)
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 06.09.2011 (18:34Uhr) 18.
[...] gilt der Tablet-Computer von …IFA 2011: Die neuen Tablet-PCs in der Übersichtnetzwelt.deTablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n MagazinAlle 4 [...]
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 06.09.2011 (18:47Uhr) 19.
[...] gilt der Tablet-Computer von …IFA 2011: Die neuen Tablet-PCs in der Übersichtnetzwelt.deTablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n MagazinAlle 4 [...]
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 06.09.2011 (19:25Uhr) 20.
[...] gilt der Tablet-Computer von …IFA 2011: Die neuen Tablet-PCs in der Übersichtnetzwelt.deTablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n MagazinAlle 4 [...]
von HUffi 06.09.2011 (19:25Uhr) 21.
Der Artikel trifft es auf den Punkt. Die Zukunft des PC liegt im Tablet/Mobilsektor, das es viele Leute noch nicht bemerkt haben, wundert mich sehr.
Ich Zukunft wird es so ablaufen, das jeder nur noch ein Tablet hat! Heute sind es die Otto-Normalverbraucher, morgen auch jeder "Nerd", denn dann hat jedes Tablet im 10" Format, die Power der PC´s von heute.
Zuhause am Schreibtisch hat man dann eine Dockingstation die evtl. Peripheriegeräte beinhaltet oder angebunden hat. Auch ein größerer Monitor kann ohne Probleme angeschlossen werden (geht heute schon über HDMI). Sobald man das Haus verlässt, hat man nur noch das nötigste dabei, das Tablet.
Ich gehe noch weiter. In Zukunft hat jeder ein Mobiltelefon mit der Power von Desktoprechner, und macht euch keine Sorgen wegen der Bildschirmgröße. Das kann man dann auch ohne Probleme an einen 27" anschliessen, bzw. an einen Flatscreen zum Videoschauen.
Ich glaube, die Fantasie der Mehrheit hier ist so beschränkt, das sie sich die Zukunft nur schwer vorstellen können. Leute, wisst ihr eigentlich wie Computer vor 60 Jahren ausgesehen haben?
Hint: Warum glaubt ihr das Microsoft für Windows 8 zwei Oberflächen bastelt? Überlegt mal genau...
von mcburn 06.09.2011 (20:00Uhr) 22.
Totaler Quark... Sicherlich bewegt sich der IT Markt richtung Mobile auf allen möglichen Wegen, aber der PC wird niemals ersetzt! Es heisst schon seit zich Jahren, dass der PC von Konsolen für Gamer ersetzt wird und? Der Trend geht nun wieder zurück zum PC, weil die beliebtesten Spiele ala Diablo, Starcraft, Counterstrike, Battlefield, Warcraft etc. etc. nichts für Konsolen sind! Selbst Microsoft hat es erkannt und will den PC Spielemarkt wieder stärken...
Windows8 kommt mit zwei Oberflächen, damit es ein komplettes Ökosystem gibt. Davon abgesehen, wird es niemals ein Tablet von Microsoft geben, die Dinger heissen Slate und haben die Technik eines normales PC's Intel i5 etc. und nicht son halb garen Mobile CPU quark, dort laufen vollwertige Programme drauf und nicht nur simple Apps....
Also jeder der behauptet, dass Tablets auch nur Ansatzweise den PC von der Bildfläche verdrängen, hat echt keine Ahnung von der Hardwarewelt. Es wird darauf hinauslaufen das es Mobile Geräte gibt ala Slate/Tablet/Smartphone und Stadionäre PCs die immer wesentlich mehr Rechenpower haben werden. Die Entwicklung von CPUs, GPUs und co ist nicht umsonst schon fast am physischen Limit und wirklich verkleinern mit der Leistung kann man da nichts, damits in ein Mobilegerät passt...
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 06.09.2011 (20:10Uhr) 23.
[...] 2011: Sony Tablet S & PCME.AT – Alles über eBook Reader, eBooks & Co.Tablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n MagazinAlle 5 [...]
von Pascal 06.09.2011 (21:16Uhr) 24.
Ja, sicher. So einfach ist das. Wenn dieser Artikel mal nicht ein wenig subjektiv gefärbt ist. So fühlen und denken stolze Tablet-Besitzer in der ersten Woche halt.
von HUffi 06.09.2011 (21:53Uhr) 25.
@mcburn, du hast es nicht verstanden. Wenn dein Mobiltelefon genügend Performance hat, um damit alles auszuführen, von Spielen bis Videoschnitt, brauchst du keinen Computer mehr. Dann hast du den immer in der Tasche. Was genau gefällt dir an der Vorstellung nicht? Übrigens, ich spreche nicht von morgen oder übermorgen. Bis es soweit ist, wird es dauern, aber diese Zeit wird kommen, ob du möchtest oder nicht. Dein Vergleich mit Spielekonsolen ist einer mit Äpfel und Birnen! Ich rede davon das dein Mobiltelefon alles kann was dein PC kann, alles, es ist quasi Vollwertig!!!
Damit ich weiter untermauern kann, das anscheinend schon ein so kurzer Kommentar wie meiner dich total überfordert, möchte ich hinzufügen, das ich nie behauptet habe das Microsoft Tablets bauen wird, sie bauen ja auch keine PC´s. Wie kommst DU darauf?
Du hast keine Ahnung von der WELT und von der Hardwarewelt.
Für dich unwissenden schlage ich folgenden Wikipedia-Artikel vor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz
Versuche es zu verstehen, setz dich damit auseinander bevor du wieder so Müll schreibst. Denke daran was das Moorsche Gesetz für Auswirkungen auf die Größe von Computern haben wird, und bitte les den Satz das es noch mindestens 10-15 Jahre, oder sogar bis 2029 bestand haben wird.
Total fantasielos... das ist vielleicht der Grund warum die grossen Dinger nicht aus Deutschland kommen.
von egghat 06.09.2011 (22:25Uhr) 26.
Habe schon vor dem Start des iPads gewettet, dass das iPad ein Erfolg wird. Jeder, der so ungefähr mein Alter hat und den PC Support für die Generation davor macht (weil man ja Ahnung hat), hätte eigentlich merken müssen, dass diese ganze Generation keinen PC will, keinen PC bedienen kann und keinen PC braucht. Ich habe das iPad mal den idealen Senioren-PC genannt.
Dazu kommt natürlich noch, dass es der ideale Surf-Coach-PC ist.
Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wieso man das nicht sehen konnte ... Das war spätestens nach dem Erfolg des iPhones alles klar ... Die Leute brauchen eigentlich keinen Allzweck-PC.
Gib ihnen einen großen Teil der Funktionalität eines PC, packe das in einen viel praktischeres Format und schmeiss den ganzen Mist drumherum weg.
Keine Viren.
Keine 84 unterschiedlichen Updater (Java, Windows, Firefox, Virenschutzprogramm, ...).
Gib ihnen eine Quelle zur Softwareinstallation (und nicht zig millionen Websites, von denen man sich mit zig Millionen Zahlungsmöglichkeiten, Usernamen und Passwörtern Software mit immer anders aussehenden Installern runterladen können).
Die Menschheit da draussen will das nicht. Die will ihre Mails oder Facebook checken, bei ebay was einstellen, die Fotos von der Kamera laden und bearbeiten, vielleicht ein wenig spielen, skypen (oder so was ähnliches). Für nix davon braucht man einen PC. Für nix.
von HUffi 06.09.2011 (22:36Uhr) 27.
full ack egghat, ausser das ich es nicht auf das ipad beschränken würde. Es ist das Format, nicht apple.
von lineman 06.09.2011 (23:22Uhr) 28.
omg O.o
Das mag ja alles sein, aber hört sich das nur für mich so gruselig an? Nur noch facebook, iTunes und Co.?
@HUffi Wenns soweit ist, nehme ich das alles gerne mit... aber im Moment sieht es nun mal nicht so aus, als wenn es das auch nur ansatzweise gibt, was Du hier postulierst. Was in 10-50 Jahren ist, ist doch mächtig irrelevant im Augenblick. Da haben wir gerade genau nichts von!
Derzeit werden wir gemobbt von Mörderdatenkraken. Echte Internetflatrates im Mobilsektor gibt es faktisch nicht und wenn wird gleich alles weggespeichert mit diesen ach so tollen Mobilgeräten ohne wirklich Einfluss darauf haben zu können als Nutzer. Wir werden gelenkt von der (Werbe)Industrie, Apple, Microsoft, Google und Co. sie kennen kein erbarmen und kein halten. Gleiches gilt wohl auch für diverse Regierungen.
Und wenn es wirklich so kommen würde... Es wird vorerst z.B. kein Spiel geben, was so schnell, actionreich und faszinierend sein wird, wie ein Spiel mit Maus und Tastatur an einem PC... Sag mir mal bitte wie man einen echten Shooter, ein Aufbauspiel oder ein MMORPG mit nem Touchpad oder einem anderen Controler ausser Maus und Tastatur adäquat spielen soll, ohne dabei einzuschlafen?
Und wieder: Das Pad, welches man an den heimischen Flatscreen per HDMI anschließt, um dann einen grafisch aufwändigen Shooter per WLAN und mit Blootothtastatur und Maus spielen zu können, gibt es nicht! Und nur mal so am Rande... Wenn ich die Leute hinundher wischen sehe... und fluchen höre, weil es nicht so will wie sie es wollen, kann ich nur sagen, dass wir noch weit entfernt sind von nützlicher Innovation. Leute mit Wurstfingern z.B. habens da verdammt schwer, von Blinden und anderweitig eingeschränkten Leuten mal abgesehen.
Solange alle Hersteller keine Konnektivität bieten, ihr eigenes Süppchen kochen und lieber Daten klauen und sammeln anstatt wirklich mal was innovatives, nützlliches und privatrechtlich einwandfreies zu bringen (aus meiner Sicht) halte ich das alles für nen völlig belanglosen Hype.
Das mag sich in Zukunft mal ändern...
Aber wenn die materiell gut gestellte Duchschnitts-Gesellschaft sich mit iBuch lesen, einer Musikapp (anstatt selber ein Instrument zu spielen), bisschen surfen und farmville zufrieden gibt... dann wird das defintiv nicht mehr meine Computerwelt sein... (parallel kann das natürlich alles gerne da sein... und ist es ja jetzt auch)
Aber zum Glück sind wir da ja noch nicht und Leute wie Du und der Artikelschreiber sind letztlich nur Marktschreier in eine Richtung... Es gibt aber doch so viel mehr zu entdecken, z.B. mal in den Wald mit einer Freundin spazieren gehen oder nen netten Brettspieleabend verbringen... ganz ohne iPad und konnektivität... ;)
Und auch zum Glück, gibt es Leute die durchaus in viele Richtungen schauen und nicht nur in eine und das auch noch disziplinübergreifend... man glaubt es kaum... puhh... schwein gehabt. ;)
Aber ja... Marktschreier braucht man natürlich auch, sonst könnten die Leute irgendwann noch zufrieden sein, mit dem was sie haben... das würde ja die Wirtschaft zum Stillstand bringen... das wäre tatsächlich besorgniserregend. ;)
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 06.09.2011 (23:43Uhr) 29.
[...] Die iPad-Konkurrenten haben es nicht leicht. Noch immer gilt der Tablet-Computer von …Tablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n MagazinIFA 2011: Sony Tablet S & PCME.AT – Alles über eBook Reader, eBooks & [...]
von IFA 2011: Die zehn spannendsten Tablet-C… 07.09.2011 (01:08Uhr) 30.
[...] 2011: Sony Tablet S & PCME.AT – Alles über eBook Reader, eBooks & Co.Tablets setzen sich gegen PCs durch: Das sind die Gründet3n [...]
von IFA 2011: Die neuen Tablet-PCs in der Ü… 07.09.2011 (07:31Uhr) 31.
[...] – Alles über eBook Reader, eBooks & Co.Der Tag in Droidland (Dienstag 06.09.2011)Giga.det3n MagazinAlle 6 [...]
von Gast 07.09.2011 (09:43Uhr) 32.
Auch an einem 27 Zoll Bildschirm wird man nicht per Finger professionelle Bildbearbeitung in Photoshop effizient machen können . Die Maus oder ein grafiktablett sind da schneller und praeziser. das Argument "produktiveinsatz" ist schlichtweg laecherlich. Insgesamt ist der Artikel wenig überzeugend und lau als provokativ - hatte die t3n bisher besser in Erinnerung
von Ulrich Voß 07.09.2011 (10:06Uhr) 33.
Also Euch Verteidigern des PCs fallen ja echte Massenmärkte; Photoshop und MMORPG ein. Heijeijei. Artikel gelesen?
Zu Photoshop steht im Artikel: "Für einen Laptop gibt es hingegen kaum Gründe, sofern man den Computer nicht beruflich nutzt. " Bumms, Argument tot.
Zu MMORPG: Wie viele Leute in Deutschland spielen das? Und ist dafür nicht auch die PS3/Xbox350 die bessere Lösung?
Ihr solltet euch echt mal fragen, wohin die Millionen von Spielekonsolen verkauft werden, wenn der PC das doch alles besser kann! Es gibt einen Grund dafür und am Ende ist der Grund für Spielekonsolen der gleiche wie für Tablets: Anschalten, geht. Ich tausche "viel Flexibilität" gegen "it just works".
Und niemand erklärt den PC für tot. Nur sollte man eines nicht ignorieren: In der Vergangenheit haben viele Leute PCs gekauft, weil es keine Alternative gab. Bestimmte Sachen (Digitalkamera, Internet, ...) gingen ohne PC nicht. Jetzt ist aber nicht nur für den Spielemarkt eine Konkurrenz da, sondern auch für viele alte PC-Aufgaben. Und das wird - gerade im Privatkundenmarkt - einen massiven Umschwung bringen. Bisher war das Tablet noch überwiegend eher der Zweit-PC, zunehmend greifen die Tablets aber auch den Erst-PC an. Ich schätze, dass im privaten Bereich Tablets auf Sicht von zwei oder drei Jahren locker 50% der PCs verdrängen können, im gewerblichen Bereich wird der Prozess wesentlicher langsamer sein.
Es sind in Deutschland 2010 13,7 Millionen PCs verkauft worden, davon 60% an private. Macht 8,2 Millionen Privat-PCs. Tablets waren nur 3% der Gesamtverkäufe. Bei meiner Prognose von 50% wären das gut 4 Millionen Tablets an Private in 2013. Würde ich fast drauf wetten.
http://www.techbanger.de/2011/01/05/rekord-bei-pc-verkaufen-in-deutschland/
von Benjamin 07.09.2011 (10:51Uhr) 34.
Was ist denn bitte ein Nerd?
Für mich ist ein "Nerd" jemand, der eben ein bischen tiefer in der Materie steckt, und damit selbstverständlich auch ganz andere Anforderungen an die Technik stellt.
Ein Nerd kann der early-adpter mit immer der neusten Technik sein, aber auch der Liebhaber, der aus seiner 10 Jahre alten Kiste immernoch etwas mehr herausholen möchte.
Und einen möglichen Haupgrund kein Tablet zu nutzen wird im Artikel unter Punkt 1 genannt: "Ein Tablet ist ein Gerät, das sehr einfach funktioniert. Es hat nicht den Anspruch wie ein klassischer PC, im Prinzip alles zu können."
Damit ist es für den "Nerd", der eben die Dinge oft etwas anders angeht als der "Normal-User" nicht unbedingt geeignet.
Und die fehlende Tastatur ist ja wohl keine Bagatelle. Wer will schon einen ausführlichen Blog-Beitrag auf einen Touchscreen schreiben? Der "Nerd" sicher nicht, denn der kann 10-Finger-Schreiben und das funktioniert am Tablet nicht wirklich.
Dazu kommt, dass nicht wenige "Nerd" auch "Gamer" sein dürften, und weder ein Shooter noch ein MMORPG machen sich gut auf dem Tablet.
Ich persönlich habe kein Tablet. Ich nutze PC und Smartphone, und am Zwischen-Ding Tablet habe ich bisher keinen Bedarf.
von Susanne Fischer 07.09.2011 (11:15Uhr) 35.
@egghat + @lineman Eure Beiträge gefallen mir am besten, sie treffen es für meinen Begriff genau. Ich kann trotzdem nur für mich sprechen, ich brauche dieses Produkt im Moment noch nicht, weil es mir keinen erkennbaren Nutzen bringt. Sollte sich das ändern, würde ich es auch kaufen. Beruflich gesehen macht bei mir ein Tablet überhaupt keinen Sinn und bevor die Infrastruktur nicht so funktioniert, wie ich es brauche, sowieso nicht. @Huffi Videoschnitt an nem Smartphone? Da ist mir der 24-Zöller schon zu klein für. Im Privatbereich vielleicht, aber wenn ich damit mein Geld verdienen will? Mein Mann nutzt sein Tablet übrigens gerne - andere Anforderungen und schon passts.
von Tablet-Alternativen zum iPad: Amazon pla… 07.09.2011 (11:45Uhr) 36.
[...] kaufte auch …taz.deAmazon Kindle als iPad-KonkurrentComputerworldFOCUS Online -CIO -t3n MagazinAlle 299 [...]
von igorshmigor 07.09.2011 (11:57Uhr) 37.
Hmm... das Tablet ist wohl eher eine Ergänzung als eine Verdrängung. Denn seien wir ehrlich: wer arbeitet berufsmäßig alles am PC? Und wer arbeitet berufsmäßig alles am Tablet? Werden Menschen in Ämtern, Callcentern, Büros etc. in naher Zukunft am Tablet sitzen? Wohl kaum. Werden wir zukünftig unsere Bewerbungen wieder per Hand mit dem Füller schreiben, weil unser Tablet keinen USB-Port hat? Ich denke nicht.
von egghat 07.09.2011 (12:37Uhr) 38.
@igorshmigor
Wer druckt denn über USB?
Wenn ich mir die Topseller bei Amazon anschaue, haben wahrscheinlich locker die Hälfte der Geräte heute WLAN, dazu kommen noch ein paar mit LAN (ab und den WLAN Router und zack im Netz) oder können per USB an den Router gehängt werden. Drucker, die man nicht einfach ins Netz bekommen kann, sind klar in der Minderheit.
Schon eher ein Problem sind die Treiber ... Ja, noch ist das Tablet für einen Großteil der Käufer eine Ergänzung. Aber das ist der Stand heute. Das Tablet wird in Zukunft für mehr und mehr Leute den Erst-PC ersetzen können. Sozusagen die zweite Welle der Marktdurchdringung ...
@Susanne Fischer
Richtig. Es geht mir (und auch Jan Tißler) auch nicht darum zu behaupten, niemand bräuchte mehr einen PC. Es geht darum, dass viel mehr Leute als die Nerds es gesehen haben, eigentlich keinen PC brauchen und wollen. Sie mussten aber, solange es keine Alternative gab.
von igorshmigor 07.09.2011 (12:50Uhr) 39.
@egghat: ich drucke mit USB. Das ist so schön unkompliziert. Nur Nerds richten sich den Drucker als WLAN-Drucker ein ;)
Eine Frage übrigens, als nicht-tablet-nutzer: ist es nicht sehr viel unpraktischer mit einer virtuellen Tastatur zu tippen? Möchte man damit beispielsweise hier seine Kommentare schreiben? Oder gar lange Blog-Posts. Ich kann mir das noch nicht vorstellen.
Ich möchte wetten, dass über 90% aller Tablet-User zusätzlich mindestens eine PC haben und diesen auch noch weiter nutzen. Ich sehe Tablets eher als Spielzeug für jene, die sonst bereits alles haben und noch Geld übrig haben für sowas.
von egghat 07.09.2011 (13:23Uhr) 40.
@ igorshmigor
Dass WLAN Drucker Setup im Moment nerdig ist, stimmt allerdings. Wieso es dafür noch keine automatische Lösung gibt wie man sie z.B. hat, wenn man eine zweite Fritzbox als Repeater in Betrieb nimmt, zeigt nur, wie sehr die Industrie schläft. (Es ist aber ganz nebenbei auch ein tolles Beispiel für die ganzen Probleme, mit denen sich der User nicht rumschlagen will und weswegen der sich jetzt ein Tablet kauft).
Die Tastatur an Tablets erkenne ich nicht als Problem an. Dafür gibt's ausreichend Lösungen. Mit kabel, ohne, oder direkt in der Schutzhülle.
*Jetzt* haben wahrscheinlich sogar 99% der Nutzer eines Tablets auch einen PC. Das basiert schon allein auf der Tatsache, dass die meisten Tablets iPads sind und das vor iOS 5 ohne PC nicht funktionierte (Installation, Updates). Genau das wird sich jetzt aber ändern.
von igorshmigor 07.09.2011 (13:34Uhr) 41.
@egghat:
wenn die Lösung für das Tastaturproblem eine zusätzliche Tastatur ist, worin liegt dann der Vorteil gegenüber einem Laptop? Tastatur weglassen um sie extra dazuzukaufen erscheint mir jetzt nicht wirklich als geniale Innovation.
von egghat 07.09.2011 (13:38Uhr) 42.
@igorshmigor
Die Tastatur ist eine Ausnahme. Ottonormalnutzer schreibt keine langen Texte, wenn doch, dann zweimal im Jahr. Für die, die trotz langer Texte ein Tablet wollen, ist die optionale Tastatur da.
Vorteil: Kleiner, (viel!) leichter. Tastatur muss ich nicht immer (für die wenigen langen Texte) mit mir rumschleppen.
von Lol 07.09.2011 (15:16Uhr) 43.
Tablets werden einen bestimmten Prozentsatz erreichen, darüber hinaus wird Schicht im Schacht sein. Die eierlegende Wollmilchsau sind auch sie nicht. Eher die letzte große "Innovation" aus dem Hause Apple für lange Zeit.
Hi@Always-On, sonst bist du nix
von mcburn 07.09.2011 (18:06Uhr) 44.
@ huffi komm mal klar, wenn man keine argumente hat versucht man es eben mit trollen
und @ egghart, du sagst es ja selbst das IPAD ist das perfekte Sensionen Gerät. Woran liegt das? Die Mehrheit wird nicht mit einem PC aufgewachsen sein und ist somit mit der Vielfall an Bedienelementen überfordert. Allerdings die Generation danach, kommt damit zu einem großen Prozentsatz gut klar, somit wäre die weitere Prognose doch, dass diese Masse an Personen nicht auf die Einfachheit und somit eigentlich auch der Beschränkung der Bedienung angewiesen sind. Ergo dürfte der Markt zur Zeit perfekt für Tablets sein, aber zukünftig eher nicht. Wobei ich persönlich denke, dass Tablets durchaus weiter bestehen werden, aber in einer ganz anderen Form als wir sie jetzt haben und zudem neben dem PC. Als Ansatz zur Entwicklung könnte man StarWars heranziehen, holopads oder ähnliches... die aber immer mit einer Stationären Recheneinheit verbunden sind.
von Perun 07.09.2011 (18:33Uhr) 45.
Hallo Jan,
ich will dir nicht zu nahe treten, aber du hast dich schon mal mit dem iPad geirrt. Du hast schon mal behauptet, dass iPad Kindle killen wird [1]. Was ist passiert, der Absatz von Amazon Kindle ist stärker gestiegen, als der Absatz von iPad [2]. :-)
1. http://t3n.de/news/ereader-vs-tablet-279782/
2. http://www.perun.net/2011/06/29/ipad-als-kindle-killer-das-war-wohl-nix/
Der Desktop-Rechner wird auch weiterhin erhalten bleiben: für die Arbeit, zum Schreiben längerer Text, Video- und Bild-Bearbeitung, Programmierung u.v.m.
Zocken darf man auch nicht vergessen. Ausgewachsene Offline- und Online-Spiele können halt nur auf starken Maschinen gezockt werden und benötigen mehr als 4 Tasten um gesteuert zu werden.
Wie es aber in 5-7+ Jahren ausschaut kann keiner von uns wissen. Vielleicht sind dann sowohl Tablets wie Desktops Schnee von gestern. Es haben sich schon tausende von Experten in die Nesseln gesetzt mit ihren Zukunftsprognosen.
von egghat 07.09.2011 (21:39Uhr) 46.
@mcburn
Die Leute kennen einen PC. Klar. Aber sie haben auf der Arbeit vor zwei oder drei Programmen gesessen und dafür ne Schulung bekommen. Um den Rechner hat sich jedoch jemand anders gekümmert.
Zu Hause müssen sich die Leute auf einmal selber um den PC kümmern. Software installieren, updaten, Virenschutz installieren, kontrollieren, Backups machen, Treiber installieren, blablabla ... Der ganze unglaubliche Haufen Mist, den du auf dem Tablet nicht brauchst. Software kaufen, installieren, updaten: Alles an einer Stelle. Virenschutz brauch ich nicht, Backups gehen ins Netz.
von egghat 07.09.2011 (21:42Uhr) 47.
@mcburn
Ein Nachtrag vielleicht noch: Es geht auch nicht nur um "nicht können", es geht auch um "nicht wollen"!
Im Consumerbereich gewinnt immer Convenience!
von lineman 08.09.2011 (19:35Uhr) 48.
So ein Schwachsinn... entschuldige... der absolut einzige Grund, warum Du keinen Virenschutz brauchst, ist die relativ geringe Verbreitung... wer EMails ließt und im Internet surft, der brauch früher oder später auch einen Virenschutz. Und da gehen die Probleme dann für die ach so unbedarfeten Benutzer schon los...
von egghat 08.09.2011 (22:19Uhr) 49.
@linemann:
Mir ist es ZIEMLICH SCH****EGAL warum ich keinen Virenschutz brauche. So wie allen anderen Anwendern auch. Wichtig ist nur, *dass* ich keinen brauche.
Dein "Theoretisch kann alles gehackt werden" ist ja nett, aber irrelevant. Der Marktanteil von Windows PC in Botnetzwerken liegt ziemlich genau bei 100%. Und das interessiert. Windows wird gehackt, der Rest nicht.
Das mag in 5 Jahren anders sein, nur warum solch ich mir darüber heute Sorgen machen?
von lineman 08.09.2011 (23:17Uhr) 50.
Sollst du nicht, aber ich rede ja auch nicht von der schönen neuen Pad-Welt ;)
von HUffi 09.09.2011 (08:31Uhr) 51.
Für alle die es nicht kapieren und blind durch die Welt laufen, bzw. denken das was sie heute sehen das Ende der Fahnenstange ist:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,784443,00.html
Meine "mini"-Pc´s werden kommen, in größe eines Handys, und es ist ein vollwertiger.
von icke 09.09.2011 (12:14Uhr) 52.
@HUffi: wenn es die Größe eines Handys haben wird, was hat das ganze dann mit Tablets zu tun? Der einzige Vorteil eines Tablets gegenüber einem Smartphone ist doch die Größe. Ansonsten ist ein Tablet doch auch nur ein großes iPhone mit dem man nicht telefonieren kann.
Wenn Du von Deinem "mini"-Pc in Größe eines Handys träumst, dann müsstest Du doch die Ansicht vertreten, dass der PC von Smartphones verdrängt wird und nicht von Tablets.
Ich kenne übrigens keinen einzigen in meinem Umfeld, der ein Tablet besitzt. Gibt es hier irgendjemanden der seinen Kommentar mit einem Tablet geschrieben hat? Ich kann bisher noch keinen Verdrängungseffekt erkennen.
von Mauzi 09.09.2011 (15:03Uhr) 53.
Ich war letzte Woche in New York. Dort sind sehr viele Menschen mit Tablet unterwegs. Die Verdrängung kommt, sobald die Leute merken das sie für das was sie machen ein Tablet ausreicht, und für viele Tablets Docking-Stations mit Anschlüssen für Tastatur, Maus und externem Monitor vorhanden sind.
Ich gehe vom Otto-Normalverbrauchen aus, der möchte Surfen und evtl. mal nen Brief schreiben.
Ich bin zum Thema Mobil gekommen, weil ich davon ausgehe das Tablets ankündigen, was dann kommt. Die Miniaturisierung von Computerhardware, weil man keine schnelleren PC´s mehr benötigt (ich rede immer noch von Otto-Normal). Ihr müsst euch davon lösen, das PC´s so aussehen müssen wie sie heute aussehen. Ich träume von einem Handy (Smartphone), das ich Zuhause per Dockingstation an Monitor etc. anschliesse und dort alles machen kann, was ein heutiger herkömmlicher Desktop-PC auch kann. Ich denke, in 4 Jahren ist es so weit!
Das man einen Monitor und Tastatur plus Maus benötigen wird, steht erst mal ausser Frage. Aber was unsere Daten verarbeitet, wird nicht mehr das sein wie wir es kennen.
von Perun 09.09.2011 (15:13Uhr) 54.
@icke,
"@HUffi: wenn es die Größe eines Handys haben wird, was hat das ganze dann mit Tablets zu tun?"
Das frage ich mich auch. :-) Der Artikel heißt "Tablets verdrängen Desktops" und hier wird von einigen mit Smartphones argumentiert. Das der Trend zu immer kleineren Einheiten geht ist unverkennbar. Alles andere ist Spekulation.
Hier kann man sich anschauen, wie die "Experten" im Jahre 1900 sich das Jahr 2000 vorgestellt haben:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4378/vision_possible.html
von HUffi 12.09.2011 (00:34Uhr) 55.
Die Zukunft kommt schneller als gedacht... -> http://www.motorola.com/Consumers/US-EN/Consumer-Product-and-Services/DROID-Bionic-Accessories-page/DROID-Bionic-Accessories
von icke 12.09.2011 (12:18Uhr) 56.
@Huffi: das ist ja nun wieder ganz was anderes: es ist nur ein externer Monitor und eine externe Tastatur für Dein Smartphone. Sieht aus wie ein Laptop, ist aber keins. Nette Idee, aber DIE ZUKUNFT? Wenn ich ein großes Bild mit optionaler Tastatur haben will nehme ich doch lieber gleich den Asus Eee Pad Transformer.
von HUffi 12.09.2011 (23:43Uhr) 57.
Ihr rafft es einfach nicht. Der Computer ist tot, schaut doch endlich mal über den Tellerrand. Leute, wollt ihr nicht verstehen oder stell ihr euch nur blöd?
http://www.readwriteweb.com/archives/tablets_smartphones_killing_pcs_2015.php
"Coupled with smartphones (not to mention smart TVs and a whole range of Internet-connected devices and objects yet to come), they're paving the way for an age in which the personal computer is no longer dominant"
Ich erkläre es noch mal für alle, die Begriffsstutzig sind. Computer wie wir sie Heute kennen, schrumpfen auf das Maß eines Smartphones. Diese Smartphones haben die Power, die meisten Tasks auszuführen inclusive Bildbearbeitung, irgendwann auch Videobearbeitung.
Da der Bildschirm des Smartphones, wie viele schon erkannt haben, zu klein ist, um damit vernünfitg zu arbeiten, gibt es dafür Docking-Stations. Dort klinkt man das Smartphone ein, und arbeitet auf einem großen Bildschirm, mit Tastatur und Mouse (und weitere Peripherie). Der Sinn der dahinter steck ist simple. Man hat seine volle Rechenpower immer und überall dabei. Und damit man auch unterwegs mit größerem Bildschirm arbeiten kann, gibt es dann sowas wie die Lapdocks. Da ist kein Computer verbaut, sondern nur Bildschirm und Tastatur.
Und am Abend, wenn die Arbeit getan ist, schau ich mir ein Video von Videoload (oder Maxdome, netflix etc.) auf meinem Flatscreen an, das ich vorher mit dem gleichen Smartphone verbunden habe. Aber ich glaube, ihr versteht nicht, weil ihr einfach nicht verstehen wollt, darum war es jetzt der letzte Post zu dem Thema!
von igorshmigor 15.09.2011 (15:35Uhr) 58.
@Huffi: Ja, aber das ist ja noch Zukunftsmusik. Und Smartphones die sich in Laptops verwandeln können haben immer noch nichts mit Tablets zu tun.