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Pizza bestellen, früh Feierabend machen: So könnt ihr am „Tag der Anerkennung für Mitarbeiter“ dem Team danken

Pizza bestellen, früh Feierabend machen: So könnt ihr am „Tag der Anerkennung für Mitarbeiter“ dem Team danken

Heute ist der „Tag der Anerkennung für Mitarbeiter“ – zumindest in den USA. Grund genug, sich auch hier mal wieder mit einem Dankeschön an das Team zu richten. Neun , wie das geschehen kann.

Pizza bestellen, früh Feierabend machen: So könnt ihr am „Tag der Anerkennung für Mitarbeiter“ dem Team danken
(Bild: Alexander Klebe / Crunchbase)

Tag der Anerkennung für Mitarbeiter – so können Chefs sich heute bei ihrem Team bedanken

Nur wer die Leistungen der Mitarbeiter angemessen honoriert, kann sich auf ein motiviertes Team verlassen. (Foto: Shutterstock)
Nur wer die Leistungen der Mitarbeiter angemessen honoriert, kann sich auf ein motiviertes Team verlassen. (Foto: Shutterstock)

An jedem ersten Freitag im März wird in den USA der „Employee Appreciation Day“ gefeiert, also der „Tag der Anerkennung für Mitarbeiter“. Grund genug, sich auch in Deutschland einmal wieder an die Belegschaft zu richten und ihnen ein Lob auszusprechen. Das kann auf vielfältige Weise passieren, etwa durch eine Dankesrede oder einer kleinen Aufmerksamkeit. Wir haben hier ein paar Vorschläge im Team gesammelt, worüber sich wohl jeder Mitarbeiter freuen würde. Liebe Chefs, wählt einfach aus.

  1. Dankesrede

Egal ob in einem bereits geplanten Meeting oder während eines eigens einberufenen Treffens – sprecht eurem Team heute einmal ein Dankeschön aus. Legt den Fokus dabei auf gemeinsam bewältigte Aufgaben oder abgeschlossene Projekte und benennt, warum es nur mit diesem Team so toll geklappt hat. Natürlich könnt ihr auch einzelne Personen, die besonders viel geleistet haben, ehren und ihnen einen Applaus bescheren.

  1. Zum Mittagessen einladen

Egal ob eine Pizzabestellung, ein Essen in der Kantine oder ein gemeinsamer Spaziergang zur Suppenküche. Ladet euer Team doch einfach mal zum Mittagessen ein. Die Mitarbeiter freuen sich nicht nur über eine Mahlzeit von oben, sondern nutzen die Gelegenheit auch, um sich etwas ausgelassener zu unterhalten. Alternativ kann man auch einfach mal eine Ladung gesunder Smoothies bestellen.

  1. Früher Feierabend machen

Auch das wird die Mitarbeiter freuen – vor allem an einem Freitag, wo doch das Wochenende vor der Tür steht. Entlasst eure Kollegen doch einmal in den frühen Feierabend und verringert die Tagesarbeitszeit um zwei, drei Stunden. Wer so gute Arbeit geleistet hat, kann ruhig mal früher gehen. Vor allem wenn dafür oftmals auch länger gearbeitet wurde.

  1. Zusätzlichen Urlaubstag verschenken

Warum nicht einmal einen Extra-Urlaubstag verschenken? Ein Tag, den man nutzen kann wie man will – ob mit der Familie, Freunde oder um mal ein paar Dinge zu regeln. Euer Team wird euch mit Beifall überschwemmen und sich über die freie Zeit freuen – wir bei t3n.de haben da bereits unsere Erfahrung gemacht und zum Jahresende zwei weitere Urlaubstage an alle vergeben. Kam sehr gut an.

  1. Für Erholung am Arbeitsplatz sorgen

Ja, auch das geht ganz einfach. Holt doch mal einen Masseur oder Physiotherapeuten ins Unternehmen und lasst ihn einen Tag die geschundenen Bürostuhl-Rücken bearbeiten. Oder holt euch einen Yoga-Lehrer, der zeigt, mit welchen Bewegungen man am Schreibtisch für Entlastungen sorgen kann. Auch das haben wir bei uns schon ausprobiert. Kam ebenfalls gut an.

  1. Eine blöde Regelung aufheben

Jeder Arbeitgeber hat mindestens eine Regelung, die das Leben der Mitarbeiter erschwert. Auch ihr, garantiert. Sei es der Krankenschein, der bereits am ersten Tag vorgelegt werden muss oder dass die Mittagspause nur zwischen 12 und 13 Uhr stattfinden darf. Die blöde Regelung aufzuheben, kann für Entlastung sorgen. Und falls die Mäuse auf dem Tisch tanzen, kann man sie ja auch wieder einführen.

  1. Höhere Rabatte auf hauseigene Produkte

Fast jedes Handelsunternehmen hat so etwas wie Mitarbeiterrabatte. Große Unternehmen, die selbst Güter herstellen, haben oftmals sogar einen eigenen Mitarbeiter-Shop. Setzt auf die bestehenden Vergünstigungen doch einfach nochmal zehn Prozent oben drauf und gönnt eurem Team ein besonderes Schnäppchen. Ob eine neue Klamotte oder ein Küchengerät – das Team schlägt sicher gerne zu.

  1. Zuschuss für Interessen und Hobbys

Der eine Mitarbeiter geht gerne ins Fitnesscenter, der andere Mitarbeiter braucht eine Bahncard, ein anderer freut sich über ein Netflix-Abo. Bezuschusst doch mal die Wünsche eurer Mitarbeiter. Ihr könntet vorher einen kleinen Katalog anlegen und euer Team darf sich für ein Jahr ein Benefit aussuchen oder ihr setzt einen Geldwert fest und jeder kann selber entscheiden, wofür er den einlösen will.

  1. Einen gemeinsamen Abend verbringen

Oder: Warum die Kollegen nicht einmal zum Bowling oder Kino einladen? Oder abends mal in die Kneipe gehen auf Firmenkosten. Nicht nur dass ihr die Leistungen honoriert, so ein gemeinsamer Abend schweißt auch zusammen und zahlt in das Team-Building ein. Alles ist erlaubt, solange die Mitarbeiter ihren Spaß haben.

Das persönliche Feedback vom Chef wirkt nachhaltiger

Diese Liste soll euch nur eine kleine Inspiration liefern. Viel wichtiger als jedes Lob ans Team sowie Vergünstigungen oder Schenkungen, ist vielen Kollegen häufig einfach nur ein persönliches Feedback. Nutzt den Tag also auch, um einen Mitarbeiter mal bei Seite zunehmen und ihm persönlich zu danken und ihm zu sagen, warum er so wichtig ist für das Unternehmen. Seine Loyalität wird dadurch sicherlich gestärkt.

In diesem Sinne auch interessant: „Nur 13 Prozent der Mitarbeiter sind sehr motiviert – das können Arbeitgeber tun“

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Eine Antwort
  1. von Marius am 04.03.2016 (09:38 Uhr)

    Nette Ideen dabei, über die man sich wirklich freuen würde. Ich glaub, für die meisten deutschen Unternehmen ist das allerdings utopisch. Schlimm find ich den letzten Vorschlag bzgl. gemeinsamer Abendplanung. Super ätzend, wenn die Firma auch noch meinen (Feier)Abend will. Wenn ich eh schon den ganzen Tag mit den Leuten abhänge, brauch ich das nicht noch am Abend. (selbst wenn man sich gut versteht). Aber weil ja quasi Pflicht ("was? du kommst nicht mit!??") quält man sich dann durch den Abend und hofft, erstmal wieder ein Jahr Ruhe vor sowas zu haben.

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