t3n News Marketing

Der Tag, an dem ich von Social Media die Nase voll hatte [Kolumne]

Der Tag, an dem ich von Social Media die Nase voll hatte [Kolumne]

Soziale Medien können ein Segen sein. Manchmal sind sie aber auch ein Fluch. Mit zunehmender Zuspitzung  der Griechenland-Krise wurden das Geplapper und die negative Stimmung unerträglich, konstatiert Martin Weigert in seiner Kolumne .

Der Tag, an dem ich von Social Media die Nase voll hatte [Kolumne]

(Grafik: Tashatuvango / Shutterstock)

Am Freitagnachmittag hatte ich die Nase voll. Von . Von Facebook. Von den unzähligen Artikeln, Analysen und Meinungsbeiträgen zur Griechenland-Krise, die alle vorgeben, wichtig und das Zeitinvestment des Lesens wert zu sein. Was sich selten bestätigt.

Und vor allem hatte ich die Nase voll davon, dass ich mich von all dem so sehr vereinnahmen ließ. Es zehrte an meinen Nerven, zudem ging unglaublich viel produktive Zeit verloren. Sukzessive und schleichend hatte sich mein in soziale Medien und tagesaktuelle Ereignisse investiertes Zeitpensum immer weiter erhöht. Bis Freitag, als ich einsah, dass mir all das zu viel wurde. Also entschloss ich mich, etwas zu tun, was ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht habe: kompletter Social-Media-Entzug und vollständige Abkoppelung vom Day-to-Day-Nachrichtengeschehen zwischen Freitagnachmittag und Sonntagfrüh. Was für viele an einem Wochenende völlig normal ist, stellte für mich ein Ereignis von besonderer Tragweite dar.

Graph
Je mehr Zeit in die sozialen Netzwerke fließt, desto höher die Prokrastination und der Nervfaktor.

Polarisierte Stimmung trifft auf großes Mitteilungsbedürfnis

Und wie fühlte es an? Ich muss gestehen: Ich habe es genossen.

Sehr sogar. Und – große Überraschung: Ich habe nichts verpasst. Als ich am Sonntagvormittag kurz nachschaute, ob es in Sachen Griechenland endlich eine Entscheidung gebeben hatte, wurde ich enttäuscht. Alles war beim Alten. In der Twitter-Timeline präsentierte sich mir die übliche, in letzter Zeit (seit Griechenland) verstärkt negative Melange aus Empörung, Besserwisserei und Hysterie. Und das, obwohl ich sonst mit meiner Timeline sehr zufrieden bin.

Es handelt sich nicht um eine Frage unzulänglicher Selektion der gefolgten Nutzer. Das Problem ist meines Erachtens nach einerseits die Polarisierung und Aufheizung der europäischen Debatte in Folge dessen, was in Griechenland los ist, und andererseits die enorme Kraft des inneren Mitteilungsbedürfnisses, welche die sozialen Medien durch clevere Produktkonzeption erfolgreich anzapfen und freisetzen.

Weniger Bedeutung als ein Sack Reis

„99,9 Prozent der Tweets und Kommentare zum Griechenland-Dilemma sind aus Empfängersicht vollständig irrelevant.“

Auch mir fällt es schwer, nicht am laufenden Band meinen mehr oder weniger informierten Senf zur Hellas-Krise in die Welt hinauszuposaunen. Wo er sowieso sofort verhallen würde. Denn Hand aufs Herz: 99,9 Prozent der Tweets und Kommentare zum Griechenland-Dilemma sind aus Empfängersicht vollständig irrelevant. Sind noch weniger bedeutend als der berühmte Sack Reis in China. Ihr einziger erkennbarer Vorzug liegt darin, dass sie helfen, die eigenen Gedanken zum Thema zu strukturieren. Menschen, die daraus beruflichen Nutzen ziehen oder die Welt- und Wirtschaftspolitik als ihr großes Hobby ansehen, mögen davon profitieren. Mir bringt es nichts. Weder als Absender noch als Empfänger. Deshalb war ich ziemlich erleichtert, als ich meinen Entschluss gefasst hatte, von der Kakophonie temporär Abstand zu nehmen.

Die Tweets und Kommentare zum Griechenland-Dilemma sind noch weniger bedeutend als der berühmte Sack Reis in China. (Foto: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-1069133p1.html">lornet</a> / Shutterstock)
Die Tweets und Kommentare zum Griechenland-Dilemma sind noch weniger bedeutend als der berühmte Sack Reis in China. (Foto: lornet / Shutterstock)

Nachdem ich am Sonntag nach einem vorsichtig-zaghaften Blick in meine Online-Kanäle einsah, dass mir die Reduktion des Geplappers sichtlich guttat, entschloss ich mich, damit auf kontrolliertem Niveau weiterzumachen. Ich schrieb mir eine Liste, die nun an zentraler Stelle in meiner Wohnung liegt und die mich an mein Vorhaben erinnert: Weniger Twitter, weniger Facebook, weniger Scrollen bei Instagram, weniger Messenger. Generell weniger Aufmerksamkeit für Zeitdiebe, weniger Multitasking und mehr Fokus auf einzelne, für mich wichtige Aktivitäten. Wenn ich schon einmal dabei bin, dann gleich richtig.

Ich bin immer ein großer Fan sozialer Medien gewesen. Daran ändert sich nichts. Doch damit sie einen Mehrwert für Individuen bieten und einen konstruktiven Beitrag zum öffentlichen Diskurs leisten können, dürfen sie nicht zu Plattformen verkommen, auf denen Nutzer aus dem bequemen Sofa zu Hause ununterbrochen die eigene Frustration ventilieren (und hier sind freilich nicht die Griechen gemeint, die allen Grund zum Ventilieren haben), schrille, von gesundem Selbstzweifel befreite Ideologien verbreiten und in einen Sog geraten, der keine positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat, nicht zur Lösung des eigentlichen Problems beiträgt und leicht zu exzessiver Prokrastination führt. Solche Momente treten meist bei Ereignissen von großer nationaler oder internationaler Bedeutung auf. Momente, in denen alle glauben, dass ausgerechnet ihre zumeist impulsive Anmerkung von Bedeutung wäre. In diesen Situationen sind soziale Medien – gerade solche mit Echtzeitcharakter – mitunter nur schwer zu ertragen.

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
18 Antworten
  1. von Arno am 15.07.2015 (11:44 Uhr)

    > Es zehrte an meinen Nerven, zudem ging unglaublich viel produktive Zeit
    > verloren.

    Klar, Realitätsverweigerung zu Gunsten der Produktivität (= reinhauen für die zukünftige Verklappung von Steuergeldern in das marode Bankensystem)

    >99,9 Prozent der Tweets und Kommentare zum Griechenland-Dilemma sind >aus Empfängersicht vollständig irrelevant. Sind noch weniger bedeutend als >der berühmte Sack Reis in China. Ihr einziger erkennbarer Vorzug liegt darin, >dass sie helfen, die eigenen Gedanken zum Thema zu strukturieren.

    Ganz genau! Dazu ist Social Media ja u. a. auch da! Damit sich normale Menschen einmal auskotzen können!

    > Momente, in denen alle glauben, dass ausgerechnet ihre Anmerkungen von > Bedeutung wäre. In diesen Situationen sind soziale Medien – gerade solche
    > mit Echtzeitcharakter – mitunter nur schwer zu ertragen.

    s. oben!

    Sinnfreier Artikel! Schön weiter arbeiten, damit das wirklich relevante reinkommt: Die Kohle! Egal, ob mitten in Europa eine Katastrophe ihren Gang nimmt... schnell den kopfschmerztablette rein, Bedenke abschalten, wird schon gehen... und weiter ranklotzen! Brav, deutscher Michel!

    Antworten Teilen
  2. von Werner am 15.07.2015 (11:47 Uhr)

    Genau wie beim z.B. Rauchen kann man einfach nein sagen.
    Facebook.skip,
    Twitter.select || Twitter.skip
    RSS.select && switch_on_defined
    Glotze.entsorg

    Antworten Teilen
  3. von Martin Weigert am 15.07.2015 (11:51 Uhr)

    @ Arno, wo wir beim Zitieren sind:

    "auf denen Nutzer vor allem die eigene Frustration ventilieren, schrille, von gesundem Selbstzweifel befreite Ideologien verbreiten "

    Dein Kommentar bestätigt dies.

    Du glaubst offenbar wirklich, dass du mit verbitterten und aggressiven Kommentaren im Netz etwas zur Lösung in Griechenland beiträgst.

    Du liegst außerdem völlig falsch damit, anzunehmen, eine bewusste Reduktion des Social-Media-Geplauders in solchen Fällen sei mit einer Realitätsverweigerung oder einem Desinteresse gleichzustellen. Im Gegenteil: Mir macht das alles mindestens genauso viel Sorgen wie (augenscheinlich) dir auch.

    Antworten Teilen
  4. von rosenkrieger am 15.07.2015 (11:57 Uhr)

    Ein Tipp. Twitter Client mit Mute-Filter nutzen und schon ist Ruhe (egal zu welchem Thema). ;-)

    Antworten Teilen
  5. von Michael am 15.07.2015 (12:14 Uhr)

    Wie sprach mal der Kabarettist Georg Schramm vom Kerner-Talk, von einer emotionalen Pissrinne. Neben den vielen Vorteilen des Internets leider eines seiner Übel, das uns mit dem Internet und seinen Sozialen Medien fortan begleiten wird. Dem muß man sich halt wohldosiert entziehen, die Dosis macht das Gift. Ab und zu mal dran riechen reicht völlig aus.

    Antworten Teilen
  6. von Michael am 15.07.2015 (12:27 Uhr)

    Ha! Schön das ich nicht der Einzige bin. Ich habe mich schon im Mai aus sämtlichen SM-Kanälen wieder gelöscht, deaktiviert und meine Daten verworfen. Zumindest soweit sie nicht direkten Marketingkampagnen dienen.

    Letztlich wird in den SM-Kanälen immer vom Ursprungsthema abgeschweift, irgendein Clown meint völlig themenfremde oder veraltete Sachen anzusprechen, usw... Die Moderation diesbezüglich kostet auch viel Zeit und damit Geld.

    Diese ganzen SM-Kanälen kosten unglaublich viel Zeit, Nerven und letztlich Geld. Das investiere ich lieber anderweitig. Schon 10 Minuten täglich SM bedeuten doch real eine Stunde Arbeitsverlust pro Woche.

    Antworten Teilen
  7. von E. am 15.07.2015 (12:33 Uhr)

    Was ist falsch an »Realitätsverweigerung zu Gunsten der Produktivität«, Arno? Produktivität ist wahre Realität.

    Wenn man mit Freunden über das Tagesgeschehen spricht, ausgewählte Sendungen sieht oder gute Artikel liest, hat das einen größeren Mehrwert als 1000 Meinungen völlig fremder (zum Teil wenig informierter) Personen die einen erzittern lassen.
    Facebook und Twitter sind Fastfood für den Geist.

    Und noch was zu Griechenland (ein Zitat aus dem Handelsblatt aus dem Jahre 2010(!) von Norbert Häring:
    »Ein Arbeitspapier aus der Europäischen Zentralbank (EZB) mit dem Titel "The Janus-Headed Salvation" (Die Janusköpfige Rettung) zeigt sehr deutlich, was die griechischen Schwierigkeiten vor allem hervorgerufen hat: die Finanzkrise und insbesondere die Pleite von Lehman Brothers.«

    Antworten Teilen
  8. von agentur am 15.07.2015 (13:19 Uhr)

    Toll. Und was sagt uns das jetzt außer das Filter eine schwer beherrschbare Technologie sind?

    Antworten Teilen
  9. von Nachdenken und Erkenntnis schaden der gu… am 15.07.2015 (23:36 Uhr)

    Filter gibts seit EMacs (von FSF-GPL-Stallmann) und seinem News-Mode (heutzutage NNTP genannt und vergessen obwohl es das ultimative Kommentar-System wäre und sogar geheimes Redakteurs-Back-End mancher Foren ist).


    Davon abgesehen erkennt man, das Sender wochenlang täglich aus Griechenland berichten statt die Verantwortlichen zu nennen und zu bekennen die Griechenland trotz fehlender Voraussetzungen in den Euro hineingebracht haben. Sogar Yellow-Press berichtet oft besser.
    Ohne Abmahnungen gäbs von mir längst eine Pressekonferenz-App und kein Reporter müsste mit 200 anderen Reportern irgendwo herumsitzen wenn mal wieder EZB, FED, DFB-Auswahl, Fußballverein oder sonstwer was zu verkünden haben. Sondern das geht alles von der Redaktion oder (als Fußballvereins-Mitglied bzw. Steuerzahler) von zu Hause aus... Fragen überhaupt noch analog zu stellen ist sowas von pre2k wenn alle Boni-Manager bei der PR-Konferenz ihre iWatch ins TV halten. Die Griechische Opposition antwortet gerne per iPad auf Bürgerfragen und Presse-Fragen aus der Welt während andere im Dunkeln munkeln und man vor irgendwelchen Gebäuden herumsteht und Sendezeit verbraucht und nix neues zu berichten hat... Da herrscht ein gigantisches Potential. Zeitsparend Organisierbar per Web während andere am Flughafen herumwarten. Presse braucht eine Disruption. Diese wird leider von den Leistungs-und-Qualitäts-Verlagen bis heute nicht erbracht und auch Googles Presse-Projekt wird (wie bei Google üblich) wohl nicht viel bringen.

    Nachdem man den prozentualen Nutzwert der täglichen Information erkannt hat, fragt man sich was mit seinen Steuern passiert. Denk daran wenn in 2-3 Jahren durch den 35k-Tesla die deutschen Autofirmen wieder mal mit Deinen Steuern gerettet werden müssen während jedes Tier im Wald Reserven für im Winter hortet oder sparsam überwintert und die Elektro-Fahrräder wohl NULL Subventionen bekommen haben und sich trotzdem in 2-3 Jahren durchgesetzt haben.
    Aber dank TTIP und Rezession gibts dann AR15 und Lebensmittelgutscheine wie in USA für deutsche GenFood-Automaten. Und dank Klimawandel gibts kaum noch Nahrung. Dafür müsste man Nachrichten lesen und mitbekommen das das Wetter immer schlechter für Nahrung wird.
    Wer alt genug ist lernt schnell das deutsche Rentner wohl kein Grundgehalt zulassen werden. Lebensmittelgutscheine sind dort wohl viel beliebter. Doch wen sollen junge Leute wählen ?


    Und themenorientierte Diskussionen die KEINE Zeit stehlen will ich schon ewig programmieren. Doch wer kennt ein dafür brauchbares Land ?
    Gedankt wird das nämlich einem wohl eher nicht. Hier wurde ja neulich geschrieben das der Web-Erfinder von den Trilliarden keinen Cent sieht. Oder der Bitcoin-Erfinder der sich geheim hält. Da sollte man sich über Technologie-Meldungen mal nachdenken... wenn wir seit über 10 Jahren auf die jährlich (auch hier!) angekündigten besseren Solarzellen und Akkus warten und die einzigen Fortschritte die wirklich kaufbar sind, bei Festplatten stattfinden.

    Antworten Teilen
  10. von Jens Best am 16.07.2015 (05:29 Uhr)

    Diese Wellen von "Nase voll", "Besser offline"-Artikeln/Büchern usw. irritieren mich immer in ihrem leidenschaftlichen Bekenntnis zu irgendeiner "So geht's nicht weiter"-Pseudoerkenntnis.

    Twitter ist ein Infowerkzeug und wenn man es richtig benutzt ein wunderbares, denn man bekommt sowohl realtime als auch tiefer-reflektierte Töne, Kommentare und Links.
    Sowohl meine Timeline (sehr offen, sehr bunt) als auch meine unzähligen themen-spezifischen Listen voll mit Journalisten, Wissenschaftlern, Aktivisten, Denkern und ja auch Wütenden allermöglicher Sprachen und Provenienzen sind sehr bereichernd.

    Dass man ab und an auch einen nicht so diskursiv erfahrenen Teilnehmer hat, der sich im 140Zeichen-Diskurs übt und oftmals auch Wut, Frustration etc verarbeitet ist eine menschliche Nebenerscheinung, die man je nach Tageskondition entweder annimmt oder ignoriert. Emotionen gehören zum Menschen und zu sozialer Interaktion wie das gute Argument.

    Und auch zu deiner Behauptung, dass die Tweet z.B. zu Griechenland unrelevanter wären als ein Sack Reis muss ich dir widersprechen, Martin. Ich habe in den letzten Jahren etliche Konfliktsituationen rund um den Globus auch auf Twitter verfolgt und in varierender Intensität ist dieser Kanal für die Kommunikation in der Situation aber auch für die gegenseitige Versicherung in und zwischen Sub-Netzwerken aktiver Menschen von sozialer Bedeutung.

    Antworten Teilen
  11. von Jürgen Schulze am 16.07.2015 (09:37 Uhr)

    Meine Tante hat immer gesagt: "Wer schreit, hat unrecht."
    Und im Socialmediaspace wird nur geschrien.
    All die selbsternannten Blogger, Twitterer & Co erinnern mich nur noch an Brüllaffen auf den Bäumen, die sich gegenseitig anschreien bis alle anderen taub oder genervt sind. Nur leider merken die Affen nicht mehr, dass sie meist nur mit ihrer eigenen Kacke spielen.
    Fazit: was nicht von etablierten Medien kommt, ist nutzlos, amateurhaft, schlicht Zeitverschwendung.

    Antworten Teilen
  12. von Christian am 17.07.2015 (14:55 Uhr)

    Habe mich, Anfang des Jahres, auch aus den sozialen Medien ausgeklinkt. Lese lieber gezielt Artikel auf Presseseiten oder sehe mir Nachrichtensendungen an.
    Das schont besonders die Nerven, da man sich nicht mehr mit Kommentaren von Trollen rumärgern muss. Außerdem reichen mir ein- zweimal am Tag Infos zu einem Thema. Muss nicht alle paar Minuten/Stunden mit Tweets, Fotos, Likes usw. zugemüllt werden.

    "Facebook und Twitter sind Fastfood für den Geist." Kann ich nur zustimmen!

    Antworten Teilen
  13. von gsohn am 21.07.2015 (07:57 Uhr)

    Ich kann dem Autor nicht folgen. Da es in der Griechenland-Frage keine Patentrezepte gibt, sondern dicke Bretter im politischen Diskurs gebohrt werden müssen, ist auch die öffentliche Meinung weit gespannt. Es ist der berühmte Stammtisch, der sich im Social Web manifestiert, mit dümmlichen und mit höchst originellen Beiträgen. Twitter und Co. sind ein belastbarer Indikator für die Stimmungslage - besser als jede demoskopische Befragung. Kann mich also der Empörung des Autors nicht anschließen.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Weigerts-World-Kolumne
Hacker übernehmen Social-Media-Account von Mark Zuckerberg
Hacker übernehmen Social-Media-Account von Mark Zuckerberg

Auch der CEO des weltweit größten sozialen Netzwerks ist nicht vor Hackerangriffen gefeit. Medienberichten zufolge sollen sich Hacker für kurze Zeit Zugriff auf Mark Zuckerbergs Accounts bei … » weiterlesen

Wie Social-Media-Trends durch Bots manipuliert werden
Wie Social-Media-Trends durch Bots manipuliert werden

Social-Media-Trends geben Journalisten und Politikern ein Gefühl dafür, wie Teile der Gesellschaft ticken. Viel zu oft werden diese Strömungen jedoch von Bots manipuliert. Andreas Weck über eine … » weiterlesen

t3n-Daily-Kickoff: USA planen Social-Media-Accounts von Reisenden zu sammeln
t3n-Daily-Kickoff: USA planen Social-Media-Accounts von Reisenden zu sammeln

Während ihr geschlafen habt, ist einiges passiert da draußen. Der t3n-Daily-Kickoff bringt euch deshalb jeden Morgen auf den neuesten Stand – pünktlich zum ersten Kaffee des Tages und live aus … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?