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Nach Image-Korrektur: Taxi-Schreck Uber will 2019 an die Börse

(Bild: Uber)

Uber-Chef Dara Khosrowshahi hat die Pläne des Taxi-Schrecks für einen IPO konkretisiert: 2019 soll das Börsendebüt gefeiert werden. Auch die Firmenkultur will der neue CEO umkrempeln.

Uber: Erst Image aufpolieren, dann an die Börse

Im August hatte Dara Khosrowshahi das Ruder bei Uber übernommen. Der neue Uber-CEO soll den einst skandalgeschüttelten Taxi-Schreck nach dem Rücktritt des umstrittenen Gründers Travis Kalanick in ruhigere Fahrgewässer führen. Auf der Dealbook-Konferenz in New York hat Khosrowshahi jetzt die IPO-Pläne für Uber konkretisiert. Demnach soll das Unternehmen im Jahr 2019 an die Börse gebracht werden. Bisher war von einem Zeitfenster von 18 bis 36 Monaten die Rede gewesen.

Dara Khosrowshahi: Uber-CEO will erst Kurskorrektur und dann an die Börse. (Foto: dpa)

Anders als der geschasste Kalanick, der Uber so lange wie möglich von der Börse fernhalten wollte, sieht Khosrowshahi Vorteile in einem Börsengang. Solange das Unternehmen in privater Hand bliebe, zitiert die Techseite Techcrunch Khosrowshahi, habe man dennoch alle Nachteile eines börsennotierten Unternehmens, etwa, im Licht der Öffentlichkeit zu stehen, ohne aber die Vorteile nutzen zu können. Der noch ausstehende milliardenschwere Einstieg des japanischen Technologiekonzerns Softbank soll ungeachtet der Börsenpläne über die Bühne gehen, versprach Khosrowshahi.

Futuristischer Campus: So wird das Hauptquartier von Uber aussehen
Das neue Hauptquartier von Uber in Mission Bay. (Grafik: Uber)

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Zuvor hatte der Uber-Chef eine neue Unternehmenskultur für den von Sexismus- und Diskriminierungsvorwürfen geplagten Fahrdienstleister ausgerufen – nicht zuletzt, um das angeschlagene Image vor einem möglichen Börsengang aufzupolieren. Die bisherige Unternehmenskultur werde Uber nicht weiterbringen, teilte Khosrowshahi den Mitarbeitern in einem internen Schreiben mit. So soll die bisher verfolgte aggressive Wachstumsstrategie ein Ende finden. Darüber hinaus solle die unterschiedliche Herkunft von Mitarbeitern „gefeiert“ werden, berichtet die Futurezone.

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Uber fährt tiefrote Zahlen ein

Ubers geplanter Börsengang wird aber auch einen noch deutlicheren Blick auf die finanziellen Verhältnisse des einstigen Hype-Startups erlauben. 708 Millionen US-Dollar Verlust hat das Unternehmen nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2017 eingefahren, nach 991 Millionen US-Dollar im Quartal davor. Der Umsatz konnte immerhin um 18 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar erhöht werden. Uber hat seit der Gründung im Jahr 2009 rund 15 Milliarden US-Dollar von Investoren eingesammelt, zeitweise war das Startup 70 Milliarden US-Dollar wert. Im Juni meldete der Fahrdienstleister noch Bargeldreserven in der Höhe von 7,2 Milliarden US-Dollar.

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