t.co: Twitter startet eigenen Linkverkürzer

t.co: Twitter startet eigenen Linkverkürzer
Die Microblogging-Plattform Twitter startet in Kürze mit t.co einen eigenen Link-Verkürzer. Damit sollen dann alle Links, die über Twitter.com oder den vielen Clients geteilt werden, automatisch verkürzt werden. Neben der reinen Kurzform sollen den Usern die Links auch mit Teilen der URL oder sogar als vollständige URL angezeigt werden können. Twitter will so für mehr Sicherheit sorgen und Spammern und Phishern das Leben schwer machen.

Der t.co-Service soll Licht ins Dunkel der verkürzten Links bringen. Oft genug wissen die Twitter-User nicht, auf welche Reise sie sich begeben, wenn sie auf einen verkürzten Link klicken. Das soll sich durch die teilweise oder komplette Anzeige der URL bald ändern. Außerdem hat durch das Link-Routing über den eigenen Service auch die Möglichkeit, Links hinter denen sich Malware oder Phishing-Versuche verstecken, über eine Blacklist rauszufiltern. Dieses Verfahren hat bereits seit Anfang März für die Direct Messages erfolgreich getestet.

Natürlich erhält Twitter über den eigenen URL-Verkürzer aber auch einen gigantischen Datenpool, der unter anderem für das Werbeprogramm „Promoted Tweets“ genutzt werden soll. Für Twitter wird es beispielsweise einfacher die Anzahl der Retweets zu berechnen, die für die Abrechnung mit den Werbekunden wichtig ist. Auch für den Resonanzwert der Promoted Tweets ist der Datenpool wichtig.

promoted tweet
Zu den ersten Kunden der Promoted Tweets gehört auch Starbucks

Eine Hauptrolle können die erhobenen Daten der Link-Verkürzungen auch für die geplanten Business-Accounts spielen. Twitter könnte Unternehmen wichtige Statistiken zu aktuellen Trendthemen aber auch zum Verhalten von Nutzern geben.

Weiterführende Links zum Thema auf t3n.de:

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3 Antworten
  1. von t.co « Heinkas DNs & DN-News 11.06.2010 (08:46Uhr) 1.

    [...] Siehe auch: t3n.de/news [...]

  2. von Kalender2012 10.06.2011 (09:55Uhr) 2.

    Eine feine Sache. Ich frage mich nur inwiefern diese Links auch für Google lesbar sind. Hat der Suchmaschinengigant Probleme, solche Links auszulesen?

  3. von Nicos Blog 26.04.2013 (22:21Uhr) 3.

    [...] die bit.ly erst groß gemacht hat, in letzter Zeit ein Problem bekommen. Zunächst hat Twitter im Juni 2010 seinen eigenen Link-Kürzer t.co eingeführt. Im Oktober 2011 dann war es so weit: Twitter hat seinen eigenen Link-Kürzer [...]

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