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Die Tech-Elite bei Donald Trump: Das kam bei dem Gespräch heraus

    Die Tech-Elite bei Donald Trump: Das kam bei dem Gespräch heraus

(Foto: Shutterstock/Joseph Sohm)

Der künftige US-Präsident Trump rief und die Tech-Elite des Landes kam. Nur Twitter-CEO Jack Dorsey war nicht geladen – angeblich weil der Dienst eine Anti-Hillary-Kampagne nicht mittragen wollte.

Eitel Sonnenschein? Trump trifft Tech-Elite

Schon im Vorfeld des vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump anberaumten Gesprächs mit den Vertretern der US-amerikanischen Tech-Konzerne war viel darüber gemutmaßt worden, wer alles kommen werde und welche heiklen Themen angesprochen würden. Trump zeigte sich am Mittwoch in dem rund zweistündigen Gespräch, das großteils hinter verschlossenen Türen stattfand, aber offenbar ebenso kompromissbereit wie die Bosse von Apple, Amazon, Facebook, Google/Alphabet und Co.

Donald Trump beim Treffen mit den Tech-Bossen. (Foto: Albin Lohr-Jones/picture alliance/newscom)
Donald Trump beim Treffen mit den Tech-Bossen. (Foto: Albin Lohr-Jones/picture alliance/newscom)

Im Wahlkampf hatte Trump einige der Konzernvertreter, allen voran Apple-Chef Tim Cook und Amazon-Boss Jeff Bezos, scharf attackiert. Die meisten der Unternehmen aus dem US-Tech-Mekka Silicon Valley hatten derweil mehr oder weniger offen Trumps Rivalin Hillary Clinton unterstützt. Jetzt schlugen alle versöhnlichere Töne an. Trump bezeichnete die geladenen Gäste laut Bloomberg als eine „wirklich tolle Gruppe von Menschen“. Sie sollten ihre unglaublichen Innovationen einfach fortführen. Apple-CEO Cook gab an, dass es gut sei, bei dem Treffen zu sein. Ebenso wie Oracle-Chefin Safra Catz und Cisco-CEO Chuck Robbins freue er sich darauf, mit Trump zusammenarbeiten.

Tech-Bosse freuen sich auf Zusammenarbeit mit Trump

In dem Gespräch soll es laut Medieninformationen unter anderem um Arbeitsplätze, Einwanderung, den Handel und die Beziehungen zu China gegangen sein. Nach dem Treffen ließ Amazon-Boss Bezos wissen, dass das Gespräch „sehr produktiv“ verlaufen sei. Bezos teile die Ansichten der künftigen US-Regierung, dass Innovation zu einem der Kernthemen gemacht werden müsse, um Arbeitsplätze zu schaffen. Für Trump soll das Gespräch eine Art Auftakt für einen anhaltenden Dialog gewesen sein, berichtet Bloomberg. Mit Cook und Tesla-Chef Elon Musk habe der künftige US-Präsident nach dem Meeting noch weiterdiskutiert. Musk und Uber-CEO Travis Kalanick sollen zudem in das Beraterteam von Trump berufen worden sein.

Beobachter kritisieren allerdings das Meeting und das Verhalten der Tech-Bosse. Der Journalismus-Professor Jay Rosen von der New York University twitterte: „Wer jetzt mit Trump zusammenarbeitet oder sich für einen offenen Dialog mit ihm trifft, demütigt sich selbst“. Ebenso wenig erfreut dürfte Twitter-Chef Dorsey über das Treffen gewesen sein. Er war nämlich nicht geladen – offiziell hieß es, Twitter sei „nicht groß genug“. Die Newsplattform Politico vermutet allerdings einen anderen Grund hinter der Nichteinladung Dorseys: Im Wahlkampf soll Twitter eine Kampagnenanfrage des Trump-Teams abgelehnt haben, die unter dem Hashtag #CrookedHillary inklusive eines entsprechenden Anti-Hillary-Emojis laufen sollte.

via www.recode.net

Banny
Banny

"Trump bezeichnete die geladenen Gäste laut Bloomberg als eine „wirklich tolle Gruppe von Menschen“. Sie sollten ihre unglaublichen Innovationen einfach fortführen."

Lieber Donald,
ganz sicher werden dadurch unwiederruflich immer mehr und immer schneller Jobs vernichtet.
Dir ist schon klar das Amerika deshalb als erstes Land flächendeckend ein Grundeinkommen einführen muß oder ?
Ok!?
Dann solltest du auch deinen Wahlslogan "updaten".
Wie wäre es mit : Turning Amerika into Futureland
Wünsche viel Erfolg dabei.

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Alexio Vay

Twitter nicht groß genug ist ja wohl ein Witz...

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Marian Keller
Marian Keller

Nun ja, wenn man mal kurz den Jahresumsatz von Twitter mit Facebook vergleicht, dann sind sie im Vergleich gut 10 mal kleiner, und Mitarbeiter haben sie fast 4 mal weniger. Von daher sind sie in der Tat nicht groß genug, um dort noch als weiterer Betreiber sozialer Netzwerke neben Facebook einen Platz zu bekommen.

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Steve J
Steve J

"Jared Kushner, Trump son-in-law and adviser" - steht das genau so auf der Visitenkarte?

PS: Schaue mir heute glaube ich nochmal den Dokumentarfilm 'Idiocracy' an.

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