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Tech-Tats: Biometrische Tattoos sollen die Zukunft der Wearbles sein

    Tech-Tats: Biometrische Tattoos sollen die Zukunft der Wearbles sein

(Screenshot: Chaotic Moon)

Das US-Startup Chaotic Moon ist dabei ein neues Kapitel, in Sachen Wearables aufzuschlagen. Biometrische Tattoos – sogenannte Tech-Tats – werden direkt auf die Haut aufgetragen und können Gesundheitsdaten und mehr messen. Die Entwickler machen sich dafür elektronische Tinte, LEDs und diverse Bauteile zunutze.

Tech-Tattoos: Die Haut als Schnittstelle zur Außenwelt

(Screenshot: Chaotic Moon)
Die Tech-Tats lassen sich wie jedes temporäte Tattoo mit Wasser entfernen. (Screenshot: Chaotic Moon)

„The future of wearables is biowearables.“

Kennt ihr noch die aufklebbaren Tattoos mit Micky-Maus- oder Piraten-Motiven, mit denen ihr euch in der Kindheit die Arme verziert habt? Auf eine ähnliche Art und Weise wollen die Entwickler aus dem US-amerikanischen Austin, Texas, ihre Tech-Tats auf die Haut bringen. Die temporären Tattoos sehen aber etwas abgefahrener aus und besitzen eine Elektronik, LEDs und Sensoren, mit denen unter anderem medizinische Daten und der geografische Standort ermittelt werden können.

Laut Chaotic Moon kann über die Tattoos beispielsweise die Körpertemperatur gemessen werden, ob man gestresst ist, auch der Herzschlag und der Wasserhaushalt sollen sich so feststellen lassen. Die gesammelten Daten sollen via Bluetooth oder Mesh-Netzwerke à la Jott oder Firechat übertragen werden können. Geht es nach Chaotic Moon, könnten die so gesammelten Daten direkt zum Hausarzt gesendet werden und so den regelmäßigen Gesundheitscheck ersetzen.

Tech-Tats: Nicht neu, aber dennoch spannend

Ben Lamm, Chaotic-Moon-CEO, sieht in diesen temporären Tech-Tattoos viele Einsatz-Szenarien: So könnten sie einerseits im Militärbereich verwendet werden und neben Gesundheitsdaten sogar Pathogene sowie Gifte in der Luft erkennen können. Aber auch im zivilen Sektor gebe es Verwendungsmöglichkeiten, wie Location-Tracking auf Konzerten oder anderen Großevents, oder um stets zu wissen, wo die Kinder rumlaufen, wenn man sich zum Beispiel im Freizeitpark aufhält.

Aktuell befinden sich die Tech-Tats noch in der Protoypen-Phase, man ist aber dabei Partner zu finden, um das Produkt rasch auf den Markt zu bringen. Ganz neu ist das Ganze aber nicht, schon 2011 war die Technologie der elektronischen Tattoos ein Thema, auch Nokia hat sich „intelligente Tattoos“ patentieren lassen – und Motorola hatte im letzten Jahr ein Tattoo vorgestellt, mit dem sich die hauseigenen Smartphones entsperren ließen. Letzteres ist aber weit von dem entfernt, was Chaotic Moon in petto hat.

via techcrunch.com

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1 Reaktionen
Sven
Sven

Das ist doch alles krank!

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